US-Vize Biden in München: Streicheleinheit für Europa

DPADie Überraschung ist Joe Biden gelungen: Obamas Vize hat auf der Münchner Sicherheitskonferenz ein unerwartet klares Bekenntnis für Freihandel zwischen Amerika und der EU abgelegt. Ein transatlantisches Abkommen würde Wachstum und Jobs bringen - unklar ist , ob es im US-Kongress bestehen würde.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-881120.html
  1. #1

    schon klar ...

    Jetzt wird klar, weshalb absurde Artikel über die angeblich so demokratischen und freiheitsliebende Islamisten lanciert werden: die USA wollen keinerlei moralische Beschränkungen für ihren Handel, der auch zu unserem Handel werden soll. Was ist nur aus den USA geworden, die Werte vertreten haben und sich keiner Steinzeitideologie unterordnen wollten? Es muss wohl sehr schlecht um die Wirtschaft bestellt sein, aber wahrt doch wenigstens das Gesicht, es geht doch auch anders: mit hervorragenden Produkten, Innovationen, Umwelttechnologie und überlegener Technik, wie aus Deutschland. Nicht am gestern klebenbleiben, sonst verpasst ihr den Anschluss.
  2. #2

    Dass die Obama-Regierung erst so spät darauf kommt

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Überraschung ist Joe Biden gelungen: Obamas Vize hat auf der Münchner Sicherheitskonferenz ein unerwartet klares Bekenntnis für Freihandel zwischen Amerika und der EU abgelegt. Ein transatlantisches Abkommen würde Wachstum und Jobs bringen - unklar ist , ob es im US-Kongress bestehen würde.

    Sicherheitskonferenz in München: Biden über Europa und Syrien - SPIEGEL ONLINE
    Natürlich wäre ein Freihandel zwischen den USA und Europa mehr als sinnvoll. Oder wollen wir China-Produkte, die nicht unseren giftfreien Standards entsprechen, samt Raubkopien kaufen? Für unsere Autobauer ist China das gefundene Fressen. Dort schert sich niemand, ob Peking oder Shanghai in CO2 Wolken erstickt. Die neureichen Chinesen nehmen die SUV-Spritfresser reißend ab. Hauptsache, Premium Prunkkarossen aus Deutschland.
    Wie lange wird dieser falsch eingeschätzte Boom noch andauern? Die Import-Goldgrube China kann auch schnell wieder verschüttet sein. Was dann? Dann deckt man Russland zu mit den großvolumigen Spritmonstern.
    Wenn es mit dem Asien-Boom vorbei ist, wäre man dann froh um gute oder noch bessere Handelsbeziehungen mit den USA, die ohnehin dringender denn je den Aufschwung brauchen. Diese Freihandels-Idee hätte viel früher entstehen sollen. Handeln und Ergebnisse vorweisen, nicht Mondankündigungen wie sie der Merkel und ihrem Kabinett geläufig sind.

    Gregor Peter Schmitz, der Autor des Artikels sollte endlich die Vergleiche Brüderle, hier mit Joe Biden unterlassen. Was hackt die Presse ständig und langsam mehr als langweilend, nervend auf dem Mainzer herum, nur weil eine Himmelreich der FDP eins auswischen wollte. Der Schuss kann auch nach hinten losgehen, wenn die FDP trotz Miesmache ein hohes Ergebnis bei der Bundestagswahl einfährt, nämlich einen Erdrutsch CDU/CSU zugunsten FDP. Dann lachen die anderen.
  3. #3

    Skeptisch

    Mr. Biden ist dabei sicher nicht ganz uninteressiert an Vorteilen für sein eigenes Land; das sollte man nicht vergessen. Auch nicht, dass er viel spazierenreist, um für SICH überall gut Wetter zu machen. Und dass er sich mal vor seinen Präsidenten stellt, wenn es in seinem Interesse ist, und manchmal auch - fast mit gezücktem Messer - hinter ihm steht, darf man auch nicht übersehen. Und zu seiner Kompetenz soll man wissen, dass er schon einmal über Syrien vs. Lybien dies von sich gegeben hat: (that Syria..) "is a different country, it is five times as large geographically, it has one fifth the population." http://www.breitbart.com/Big-Peace/2012/10/12/Biden-Shows-His-Foreign-Policy-Prowess-By-Claiming-Syria-Five-Times-Larger-Than-Libya
  4. #4

    Westerwelles Rolle rückwärts

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Überraschung ist Joe Biden gelungen: Obamas Vize hat auf der Münchner Sicherheitskonferenz ein unerwartet klares Bekenntnis für Freihandel zwischen Amerika und der EU abgelegt. Ein transatlantisches Abkommen würde Wachstum und Jobs bringen - unklar ist , ob es im US-Kongress bestehen würde.
    Westerwelle will wie alle "Europäer" die Rosinen aus dem Kuchen pulen: Handel ja, aber kein Geld für die Verteidigung, die dürfen die Amerikaner wie bisher bezahlen.

    Das hat ja eine Weile funktioniert und die Europäer wurden reicher, während die Amis Korea (Chinas Expansion), Vietnam (Frankreichs "Erbe"), Irak (Europas Öl) und Afghanistan (Freiheit am Hindukusch) bezahlten.

    Und jetzt der Zugang zu den amerikanischen Märkten, welche die Amerikaner sichern! Der Vize bedankt sich wahrscheinlich für die Kommentare Westerwelles.
  5. #5

    De Maiziere erweist Europa keinen Dienst

    wenn er eine gemeinsame Europäische Armee ablehnt.
    Das bedeutet weiterhin höhere Kosten für den Bürger und
    eine unzureichende Eigenständigkeit. Außerdem kennzeichnet dieses Bekenntnis eine mangelnde Solidarität mit Frankreich. Der Mann propagiert einen völlig falschen Kurs!
  6. #6

    Wir sind...

    ... auf dem richtigen Weg, erst macht man die wirtschaft kaputt durch verlagerung nach asien und Bankenraubzug und wenn dann der Westen verarmt ist, ist man auch wieder konkurrenzfähig um mit dumpinglöhnen mit china zu konkurieren...ich liebe unsere Führer
  7. #7

    Zitat von hansjot23 Beitrag anzeigen
    Mr. Biden ist dabei sicher nicht ganz uninteressiert an Vorteilen für sein eigenes Land; das sollte man nicht vergessen. Auch nicht, dass er viel spazierenreist, um für SICH überall gut Wetter zu machen. Und dass er sich mal vor seinen Präsidenten stellt, wenn es in seinem Interesse ist, und manchmal auch - fast mit gezücktem Messer - hinter ihm steht, darf man auch nicht übersehen. Und zu seiner Kompetenz soll man wissen, dass er schon einmal über Syrien vs. Lybien dies von sich gegeben hat: (that Syria..) "is a different country, it is five times as large geographically, it has one fifth the population." Biden: Syria Five Times Larger Than Libya
    Gemeint war Libyen...
  8. #8

    sicherheitskonferenz?

    was für ein name, für eine konferenz wo die grössten rüstungskonzerne, wo die größten banken, wo die presse als mitglied und nicht als berichterstatter dabei sind, wo bilderberger und rothschilds dabei sind. komischerweise kaum echte friedensaktivisten oder sogar leute aus den nahen osten. veröffentlichen sie doch mal die liste der teilnehmer. und erkläre mir mal dann was daran sicherheitskonferenz ist?
  9. #9

    Falsch verstanden

    Zitat von Roßtäuscher Beitrag anzeigen
    Gregor Peter Schmitz, der Autor des Artikels sollte endlich die Vergleiche Brüderle, hier mit Joe Biden unterlassen. Was hackt die Presse ständig ...
    Sie haben anscheinend nicht durchschaut worum es bei den dauernden Brüderle Erwähnungen geht: nämlich Werbung für die völlig unbedeutende, inkompetente FDP: auch schlechte Presse ist Presse. Und genau das wird nach hinten losgehen: der Bürger wird der ständigen Werbung müde und will einfach nie wieder etwas von der FDP hören oder sehen. Jemals. Nervig wie Waschmittelwerbung aus den Achtzigern.