Tiere - sind Katzen eine Landplage?

Ihr geheimnisvolles Wesen fasziniert die Liebhaber, ihr eigenwilliges Herumstreunen mit Ausleben des arteigenen Jagdinstinktes geht manchen Menschen eher auf die Nerven. Katzen können schon polarisieren, und bei aller Schönheit einzelner Exemplare ist die Gattung, zumindest als Haustier, umstritten. Aber sind Katzen wirklich eine Landplage?
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ihr geheimnisvolles Wesen fasziniert die Liebhaber, ihr eigenwilliges Herumstreunen mit Ausleben des arteigenen Jagdinstinktes geht manchen Menschen eher auf die Nerven. Katzen können schon polarisieren, und bei aller Schönheit einzelner Exemplare ist die Gattung, zumindest als Haustier, umstritten. Aber sind Katzen wirklich eine Landplage?
    Ja, sind sie, zumindest in ländlichen Gebieten, in denen kein Singvogelnest vor ihnen sicher ist, in denen sie junge zebissene, am Waldrand gefangene Wildkaninchen im Hausgarten endgültig zu Tode quälen.
    Erschießt der örtliche Jagdpächter dann eine der sich ungehemmt vermehrende Katzen im Revier dann bei IHRER Jagdausübung auf Kaninchen, Junghasen und Jungvögel, findet postwendend der Aufstand der Katzenhalter statt, ob des grausamen Tuns - des Jägers.
  2. #2

    Zitat von werbe Beitrag anzeigen
    Ja, sind sie, zumindest in ländlichen Gebieten, in denen kein Singvogelnest vor ihnen sicher ist, in denen sie junge zebissene, am Waldrand gefangene Wildkaninchen im Hausgarten endgültig zu Tode quälen.
    Erschießt der örtliche Jagdpächter dann eine der sich ungehemmt vermehrende Katzen im Revier dann bei IHRER Jagdausübung auf Kaninchen, Junghasen und Jungvögel, findet postwendend der Aufstand der Katzenhalter statt, ob des grausamen Tuns - des Jägers.
    Absolut einverstanden.
    Dazu noch in bewohnten Gegenden der Gestank von Hinterlassenem in einer Ecke meines Gartens.

    Hundesteuer, Hundebeutel, Leinenzwang. Alles okay. Aber bitte auch für Katzen.
  3. #3

    Wir brauchen mehr Drogenspürkatzen, Sprengstoffsuchkatzen und vor allem mehr Rettungskatzen....;-)
  4. #4

    Zitat von matthes schwalbe Beitrag anzeigen
    Wir brauchen mehr Drogenspürkatzen, Sprengstoffsuchkatzen und vor allem mehr Rettungskatzen....;-)
    Hunde sind wohl doch nur zweite Wahl....
    :-) Fragen Sie einen Menschen, den eine Katze notgedrungen in ihrer Wohnung duldet...
  5. #5

    Am schlimmsten sind die Gesänge rolliger Kater. Wer das einmal nächtelang mit anhören mußte, für den klingt Taubengegurre wie Vivalidi.

    Für die Vögel sind Katzen eine echte Gefahr, und ja, sind sind eine Landplage. Wir sollten den Bauern dankbar dafür sein, daß sie hin und wieder, wenn die Kinder nicht zugucken, kurzen Prozeß mit ihnen und ihrem Nachwuchs machen.
  6. #6

    Zitat von Dieter58 Beitrag anzeigen
    Hunde sind wohl doch nur zweite Wahl....
    :-) Fragen Sie einen Menschen, den eine Katze notgedrungen in ihrer Wohnung duldet...
    Auch so ein Fall von falschverstandener Tierliebe: Katzen haben in der Wohnung nichts, absolut nichts verloren. Wir haben unsere (kastrierten) Kater irgendwann schweren Herzens in der Natur ausgesetzt und seither nie wieder von ihnen gehört. Ich hoffe, sie hatten wenigstens noch ein paar unbeschwerte Monate ohne humanoiden Dosenöffner.
  7. #7

    Zitat von Ty Coon Beitrag anzeigen
    Auch so ein Fall von falschverstandener Tierliebe: Katzen haben in der Wohnung nichts, absolut nichts verloren. Wir haben unsere (kastrierten) Kater irgendwann schweren Herzens in der Natur ausgesetzt und seither nie wieder von ihnen gehört. Ich hoffe, sie hatten wenigstens noch ein paar unbeschwerte Monate ohne humanoiden Dosenöffner.
    Kein Katzenhalter ist tierlieb - das sind alles KATZENFETISCHISTEN!
    Die hassen alles - andere Tiere genauso wie Menschen - woran sich ihre Katze - ach, was sag' ich: Ihre KatzEN stören könnten.
    Nicht falsch verstehen - in meinem Schuppen und meinem Stall hat sich auch eine Katze eingenistet, die gehört mir auch nicht, aber sie kriegt regelmäßig Futter von mir....
  8. #8

    Zitat von Ty Coon Beitrag anzeigen
    Auch so ein Fall von falschverstandener Tierliebe: Katzen haben in der Wohnung nichts, absolut nichts verloren. Wir haben unsere (kastrierten) Kater irgendwann schweren Herzens in der Natur ausgesetzt und seither nie wieder von ihnen gehört. Ich hoffe, sie hatten wenigstens noch ein paar unbeschwerte Monate ohne humanoiden Dosenöffner.
    Hätten Sie ihn mit einer ordentlichen Schaufel erschlagen - das wäre humaner gewesen...
    Und Sie hätten ihn gleich verbuddeln können.
    Hauskatzen überleben nur ganz selten in der "Freiheit" - und dann ist es eine elende Quälerei.
  9. #9

    Zitat von Ty Coon Beitrag anzeigen
    Auch so ein Fall von falschverstandener Tierliebe: Katzen haben in der Wohnung nichts, absolut nichts verloren. Wir haben unsere (kastrierten) Kater irgendwann schweren Herzens in der Natur ausgesetzt und seither nie wieder von ihnen gehört. Ich hoffe, sie hatten wenigstens noch ein paar unbeschwerte Monate ohne humanoiden Dosenöffner.
    So, das hoffst Du also? Eventuell ist so ein Kater auch auf jemanden wie mich getroffen - im Sommer hat mich ein kastrierter Kater adoptiert. Der ist hier tagelang miauend rumgelaufen und keiner hat sich um ihn gekümmert. Wahscheinlich ausgesetzt von jemanden, der gehofft hat, er hat noch ein paar unbeschwerte Monate, oder sein früheres Herrchen wollte in den Urlaub und dachte sich, das ist die bequemste Lösung.

    Oder wer weiß, vielleicht hat sich bei Deinen Katern auch ein Bauer gefunden, der mit ihnen kurzen Prozess gemacht hat, während die Kinder nicht zugeschaut haben.

    Wofür ich so gar kein Verständnis habe ist, sich eine Katze anzuschaffen, sie kastrieren zu lassen und dann, wenn man keinen Bock mehr hat, in der Natur aussetzt und dafür eine sehr fragwürdige Rechtfertigung benutzt.