Tunnel unter der Grenze: Die Schmuggler-Könige von Gaza

Paolo Pellegrin / NATIONAL GEOGRAPHICHandys, Zucker, Putzmittel: Es gibt fast nichts, was nicht durch Tunnel unter der ägyptischen Grenze hindurch in den abgeriegelten Küstenstreifen von Gaza gebracht wird. Die geheimen Gänge werden in Reiseführern genannt, ein Besuch bleibt dennoch riskant.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...-a-879690.html
  1. #1

    Was sollten sie sonst tun

    wenn eine Tüte Zucker oder ein Stk.Butter für die Besatzer schon zu den gefärlichen Gegenständen zählt.
  2. #2

    wenn die israelische regierung diese tunnel zerstoeren wollte wuerde dort nur noch asche sein. die geschichte hat gezeigt dass eine offene grenze in die gaza wie eine direkte einladung ist an die waffenlieferanten. es ist einfacher diese tunnel zu dulden und sie indirekt ueberwachen und kontrollieren als eine laaaange grenze ofen zu halten und versuchen die zu ueberwachen. tunnel ist ein tunnel, es ist schmal und schwer zu groesseren transportern zu benutzen. baumaterialien werden auch von der israelischen regierung geliefert, und die wissen dass die luxusgueter per tunnel ankommen also ist es eine, leider,ziemlich praktische loesung die beide seiten zumindest ein klein wenig befriedigt.
  3. #3

    Schafe?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Handys, Zucker, Putzmittel: Es gibt fast nichts, was nicht durch Tunnel unter der ägyptischen Grenze hindurch in den abgeriegelten Küstenstreifen von Gaza gebracht wird. Die geheimen Gänge werden in Reiseführern genannt, ein Besuch bleibt dennoch riskant.

    Die Tunnel von Gaza sind Lebensadern und Todesfallen zugleich - SPIEGEL ONLINE
    Nicht nur Waffen, sondern auch gewöhnliche Nahrungsmittel und Gebrauchsgüter, müssen also über Tunnel nach Gaza gebracht werden.

    Für die Hamas und die Tunnelbetreiber jedenfalls ein gutes Geschäft, wie es scheint.

    Ein kontrollierter Grenzverkehr überfordert die Ägypter. Angeblich.

    Bei den Israelis ist das Mitleid für die humanitäre Lage angesichts der Begeisterung der Bevölkerung für die Hamas, und des Beschusses von dort aus, sehr begrenzt.

    Da stehen wohl einige Einflussreiche aus unterschiedlichen Gründen auf der Bremse.
  4. #4

    Zitat von Lemmi42 Beitrag anzeigen
    wenn eine Tüte Zucker oder ein Stk.Butter für die Besatzer schon zu den gefärlichen Gegenständen zählt.
    ..hat es noch nie, auch Medikamente und fast alle Güter auch nicht. Das könnte man wissen, wenn man es denn wissen will.
  5. #5

    > Die geheimen Gänge werden in Reiseführern genannt

    "..."
  6. #6

    Zitat von Lemmi42 Beitrag anzeigen
    wenn eine Tüte Zucker oder ein Stk.Butter für die Besatzer schon zu den gefärlichen Gegenständen zählt.
    Gaza ist nicht besetzt. Sonst kämen von dort keine Raketen und Mörsergranaten, die Menschen hätten viel mehr landwirtschaftlich nutzbare Fläche und Jobs in Israel. So war es jedenfalls in der Besatzungszeit, gell?

    Die Mehrheit der Bevölkerung ist jedenfalls der Status Quo lieber, als ein friedlicher Kurs gegenüber Israel. Schon wegen der Religion.
  7. #7

    Zitat von taglöhner Beitrag anzeigen
    Gaza ist nicht besetzt. Sonst kämen von dort keine Raketen und Mörsergranaten, die Menschen hätten viel mehr landwirtschaftlich nutzbare Fläche und Jobs in Israel. So war es jedenfalls in der Besatzungszeit, gell?
    Das wäre mir neu, dass in der Besatzungszeit keine Raketen im Gazastreifen abgeschossen worden wären. Und wenn die Israelis einen Grenzzaun bauen und lieber Gastarbeiter aus Fernost einfliegen lassen als die Araber zum Arbeiten über die Grenze zu lassen, dann kann man das sicher nicht (nur) den Palästinensern in die Schuhe schieben.

    Zitat von taglöhner Beitrag anzeigen
    Die Mehrheit der Bevölkerung ist jedenfalls der Status Quo lieber, als ein friedlicher Kurs gegenüber Israel. Schon wegen der Religion.
    Die große Mehrheit der Bevölkerung will, wie überall auf der Welt, einfach nur Arbeit von der man leben kann, eine Wohnung für sich und seine Familie. Und etwas Sicherheit, dass das nicht jederzeit ausgelöscht werden kann.
    Solange Israel das den Bewohnern des Gazastreifen durch die Sanktionen und militärische (Vergeltungs-) Aktionen verwehrt und die Versorgung des Gazastreifen von den Schmugglerwaren der Hamas abhängt, wird sich nichts am Stimmungsbild in der dortigen Bevölkerung ändern. Wes Brot ich ess, des Lied ich sing.
  8. #8

    Ohne inhaltlich auf diesen und den Artikel "Apotheker-Spion" eingehen zu wollen stellt sich mir die Frage, warum diese unter der Rubrik "Wissenschaft" erscheinen?? Wo ist hier der wissenschaftliche Inhalt? So etwas gehört unter "Vermischtes".
  9. #9

    Unglaubliche Manipulation.

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Handys, Zucker, Putzmittel: Es gibt fast nichts, was nicht durch Tunnel unter der ägyptischen Grenze hindurch in den abgeriegelten Küstenstreifen von Gaza gebracht wird. Die geheimen Gänge werden in Reiseführern genannt, ein Besuch bleibt dennoch riskant.

    Die Tunnel von Gaza sind Lebensadern und Todesfallen zugleich - SPIEGEL ONLINE

    Nahrungsmittel können ohne Probleme nach Gaza - es ist einfach nur widerwärtig, wie der Autor zu vertuschen versucht, was wirklich geschmuggelt wird ... Und SPON sich an so einer Propaganda auch noch beteiligt.