Cyber-Spionage: Hacker attackieren Twitter und "Washington Post"

dapdEine Viertelmillion Nutzer ist betroffen, die Angreifer gingen hochprofessionell vor: Auch der Kurznachrichtendienst Twitter ist nun Opfer einer Cyberattacke geworden, anscheinend wurden Zugangsdaten geraubt. Die "Washington Post" berichtet ebenfalls von systematischen Angriffen - dahinter soll China stecken.

http://www.spiegel.de/netzwelt/netzp...-a-881089.html
  1. #30

    Zweifelhaft

    Es könnte einfach nur das Werk eines kleinen 'Clubs' patriotischer Hacker sein.
    Die eigentliche Gefahr besteht darin, das die USA mit ihrer Revolver-Mentalität so etwas als Kriegsgrund ge- oder missbrauchen könnten.
    Für Cyberangriffe benötigt man keine staatlichen Strukturen.
    Die internationale Gemeinschaft, besonders Europa muss sich jetzt Gedanken machen, ob man dass als Kriegsgrund akzeptieren kann.
    Und im Bezug auf "nationale Sicherheit" sollten wir endlich anfangen ein Open Source Betriebssystem massiv staatlich zu fördern.
    Im Moment müssen wir blind darauf vertrauen, dass Microsoft und Apple ihr Herrschaftswissen nicht anderen zur Verfügung stellen, die unsere nationalen Interessen als zweitrangig sehen.
  2. #31

    Twitter löschen?

    Zitat von flachatmer Beitrag anzeigen
    Twitter löschen? [...]Ja, bitte.
    Twitter soll gelöscht werden, weil Sie Twitter nicht mögen? Was ist denn mit Ihnen los?
  3. #32

    Gesalzen

    Zitat von spon-facebook-10000365342 Beitrag anzeigen
    Warum werden bei Twitter überhaupt Passworte im Klartext gespeichert?
    Sicherheitsbewußte Dienste speichern lediglich die Hash-Werte von Passworten. ( bcrypt , ... )
    Werden sie nicht:

    Zitat von Twitter-Blog
    However, our investigation has thus far indicated that the attackers may have had access to limited user information – usernames, email addresses, session tokens and encrypted/salted versions of passwords – for approximately 250,000 users.

    Twitter Blog: Keeping our users secure
    Wär ja auch der Hammer.
  4. #33

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Eine Viertelmillion Nutzer ist betroffen, die Angreifer gingen hochprofessionell vor: Auch der Kurznachrichtendienst Twitter ist nun Opfer einer Cyberattacke geworden, anscheinend wurden Zugangsdaten geraubt. Die "Washington Post" berichtet ebenfalls von systematischen Angriffen - dahinter soll China stecken.

    Hacker attackieren Twitter und "Washington Post" - SPIEGEL ONLINE
    Ich weiß ehrlich gesagt nicht was China mit twitter-accounts sollte. Wenn China twittern will, können sie sich auch selbst accounts anlegen. Viel interessanter wären die Daten doch für die heimischen Sicherheitsbehörden, die auf diese Weise die realen Identitäten von Twitterern oder Washington-Post Forumsteilnehmer (falls es da sowas gibt) herausfinden könnten. Die Datenbanken der Verfassungsschützer wollen ja auch mit irgendwas gefüllt werden. Wenn irgendwann SPON gehackt wird und unsere Email-Adressen geklaut werden, dann warens bestimmt auch die "Chinesen". Aber wie ich SPON einschätze sind die ohnehin sehr kooperationsbereit, wenns drauf ankommt.
  5. #34

    Selbst schuld, wer es Gangstern zu leicht macht

    Wer sich mit Klarnamen im Web 2.0 anmeldet, muss mit sowas rechnen. So geht's auch:
    http://litfas.de/computertreff/sichere_zugangsdaten_namen.php

    Wer schwache Passwörter benutzt, hat das Prinzip nicht verstanden. So geht es einfach und trotzdem sicher:
    http://litfas.de/computertreff/sichere_zugangsdaten_passwortgenerator.php

    Chinesen? Amerikaner? Hobbyprofiler? Denen kann man es ziemlich schwer machen. Sollte man auch tun, nicht nur lamentieren.
  6. #35

    k.T.

    Zitat von ihawk Beitrag anzeigen
    Es sind nicht die "bösen" Chinesen oder Russen die unsere System gefährden, es ist die gnadenlose und Menschen verachtende Gier an den Börsen die ein Sicherheitsrisiko schaffen.
    Hier muß echt mal ausgefegt werden. Zwei Seiten Verschwörungsgeschwafel... Klar, die Börsen sind Schuld an Hackerangriffen. Meinegütenochmal. Werdet erwachsen!
  7. #36

    k.T.

    Zitat von a.vomberg Beitrag anzeigen
    Es könnte einfach nur das Werk eines kleinen 'Clubs' patriotischer Hacker sein.
    möglich, aber unwahrscheinlich.

    Die eigentliche Gefahr besteht darin, das die USA mit ihrer Revolver-Mentalität so etwas als Kriegsgrund ge- oder missbrauchen könnten.
    Käse.

    Für Cyberangriffe benötigt man keine staatlichen Strukturen.
    Es ist aber kein Geheimnis, daß China dafür staatliche Stellen hat.

    Die internationale Gemeinschaft, besonders Europa muss sich jetzt Gedanken machen, ob man dass als Kriegsgrund akzeptieren kann.
    ???

    Und im Bezug auf "nationale Sicherheit" sollten wir endlich anfangen ein Open Source Betriebssystem massiv staatlich zu fördern.
    Klar, da gibt's keine Hacker. Völlig am Problem vorbei.

    Im Moment müssen wir blind darauf vertrauen, dass Microsoft und Apple ihr Herrschaftswissen nicht anderen zur Verfügung stellen, die unsere nationalen Interessen als zweitrangig sehen.
    Mir gehen die Verschwörungstheoretiker hier dermaßen auf den Keks. Kümmert euch doch lieber um die gefälschte Mondlandung.
  8. #37

    Zitat von grover01 Beitrag anzeigen
    Ich weiß ehrlich gesagt nicht was China mit twitter-accounts sollte.
    Ich schon. Siehe unten.

    Wenn China twittern will, können sie sich auch selbst accounts anlegen. Viel interessanter wären die Daten doch für die heimischen Sicherheitsbehörden, die auf diese Weise die realen Identitäten von Twitterern oder Washington-Post Forumsteilnehmer (falls es da sowas gibt) herausfinden könnten. Die Datenbanken der Verfassungsschützer wollen ja auch mit irgendwas gefüllt werden.
    Und warum soll das gleiche nicht für die chinesischen Behörden gelten? Siehe oben. Schon so betriebsblind?

    Wenn irgendwann SPON gehackt wird und unsere Email-Adressen geklaut werden, dann warens bestimmt auch die "Chinesen". Aber wie ich SPON einschätze sind die ohnehin sehr kooperationsbereit, wenns drauf ankommt.
    Paranoia kann man behandeln lassen.
  9. #38

    Ergänzung

    Zitat von c218605 Beitrag anzeigen
    "Zur Herkunft der Angreifer wollte sich Twitter nicht äußern."

    Natürlich gibt es in China die entsprechenden Kapazitäten und das Know-How um solche Angriffe durchzuführen, aber man bedenke dass *kein* professioneller Angreifer direkte Verbindungen zu seinem Ziel aufbauen würde.
    Im Klartext: Die Angriffe werden mit Sicherheit über verschiedene Länder geroutet.
    Ich begrüße & teile Ihre Analyse auf's Schärfste.
    Aber der letzte Schluß müßte lauten: Da der letzte sichtbare Knotenpunkt China war, ist es mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen, daß die Angriffe aus China kamen.
    Denn welcher Angreifer wäre so dumm, seine Spuren nicht effektiv zu verwischen, wenn das technisch machbar ist.