Bewerberzahlen an US-Law-Schools: Studenten wird Jura zu teuer

APJura zieht nicht mehr. Amerikanische Law Schools bekommen so wenig Bewerbungen wie seit 30 Jahren nicht. Die Studenten bleiben aus drei Gründen weg: wegen horrender Gebühren, Schuldenangst und schwindender Karriereaussichten.

http://www.spiegel.de/unispiegel/job...-a-880949.html
  1. #1

    Ist wirklich zu begrüßen...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Jura zieht nicht mehr. Amerikanische Law Schools bekommen so wenig Bewerbungen wie seit 30 Jahren nicht. Die Studenten bleiben aus drei Gründen weg: wegen horrender Gebühren, Schuldenangst und schwindender Karriereaussichten.

    Bewerberzahlen an Law Schools gehen zurück - SPIEGEL ONLINE

    Wenn auf dieser Welt von einer Berufsgruppe zuviele Exemplare unterwegs sind, dann mit Sicherheit Anwälte...
  2. #2

    Geld regiert die Welt...

    ...oder doch nicht ? Höchste Zeit dass diese seltsam anmutende US- Elite Mentalität mal durch die sinkende Nachfrage eingeregelt wird. Ich habe mich schon lange gefragt wie weit nach oben diese Spirale sich noch drehen kann aus kaum noch finanzierbaren Studiengebühren, noch härteren Prüfungen und teilweise absurden Gehältern.
  3. #3

    Zitat von Hupert Beitrag anzeigen
    Wenn auf dieser Welt von einer Berufsgruppe zuviele Exemplare unterwegs sind, dann mit Sicherheit Anwälte...
    Anders herum wird ein Schuh daraus. Es gibt einfach viel zu wenige Gesetze und Verordnungen, um die ganzen Absolventen sinnvoll beschäftigen zu können. Die diversen Gesetzgeber in den US of A werden dieses Problem sicher zeitnah adressieren.
  4. #4

    In Deutschland muss kein Anwalt,

    der nicht völlig auf den Kopf gefallen ist, verhungern.
  5. #5

    Kosten

    Die im vorletzten Absatz angegebenen Kosten sind nicht akurat und vor allem nicht fuer das gesamte Studium!
    Bezugsgroesse ist gewoehnlich das Studienjahr sein. Ich war selbst an einer US-Universitaet und habe die Vorzuege gegenueber dem deutschen System wirklich genossen. Gluecklicherweise gibt es zahlreiche Stipendien. Und zu den Kosten: Harvard Law School z.Zt. fast 50.000 USD Gebuehren fuer das Studienjahr plus ca. 25.000 USD andere Ausgaben (Wohnheim, Buecher etc.). Es sei betont, dass man tatsaechlich einen Gegenwert bekommt und nicht zum Bummelstudium verleitet wird.
    Man kann sein Geld allerdings auch fuer unsinnigere Anschaffungen ausgeben...

    Ich bereue es nicht!
  6. #6

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Jura zieht nicht mehr. Amerikanische Law Schools bekommen so wenig Bewerbungen wie seit 30 Jahren nicht. Die Studenten bleiben aus drei Gründen weg: wegen horrender Gebühren, Schuldenangst und schwindender Karriereaussichten.

    Bewerberzahlen an Law Schools gehen zurück - SPIEGEL ONLINE
    recht so, es gibt einfach zu viele Anwälte auf dieser Welt und zu wenig Menschen die wirklich etwas produzieren und damit die Volkswirtschaft weiter vorran treiben.
  7. #7

    Vorschnell

    @hupert

    Ich gebe ihnen Recht, dass es zu viele Juristen auf dem deutschen Arbeitsmarkt gibt.

    Ihr Kommentar hat aber den gewissen Unterton und lässt vermuten, dass sie Rechtsanwälte nicht schätzen. Falls nicht, korrigieren sie mich bitte.

    Schwarze Schafe gibt es in jeder Berufsgruppe.

    Wenn aber ihr Bauunternehmer ihnen mangelhafte Wasserleitingen
  8. #8

    Vorschnell 2

    Wasserleitungen verbaut hat, ihre Tochter sich den Arm bricht, weil das Klettergerüst auf dem Spielplatz morsch war oder ihr AG sie kündigt, weil sie mit Grippe lieber Zuhause bleiben werden sie dankbar sein, einen RA zu haben, der ihr Recht durchsetzt.
  9. #9

    Sinnfrage

    Zitat von Scheingeheißperson Beitrag anzeigen
    Wasserleitungen verbaut hat, ihre Tochter sich den Arm bricht, weil das Klettergerüst auf dem Spielplatz morsch war oder ihr AG sie kündigt, weil sie mit Grippe lieber Zuhause bleiben werden sie dankbar sein, einen RA zu haben, der ihr Recht durchsetzt.
    Warum benötige ich einen Anwalt, um Recht durchzusetzen?
    In einem funktionierenden, gewaltengeteilten Rechtsstaat mit Berufungsoption sollte der Richter doch nicht durch anwaltliches Schwätzen sondern von der Rechtslage und dem gesunden Menschenverstand beeinflusst werden.