InformaCam: Diese App hilft bei der Wahrheitssuche

Handyfotos und Internetvideos aus Kriegsgebieten sind bei den großen Medienhäusern sehr gefragt. Aber sind sie auch authentisch? Das ist oft schwer zu überprüfen. Eine neue App soll Abhilfe schaffen.

http://www.spiegel.de/netzwelt/apps/...-a-880519.html
  1. #1

    Prinzipiell gute Idee aber ...

    ... es sollte mehr Konfigurationsmöglichkeiten geben (z.B. Auswahlmenü, welche Metadaten man wünscht). Bilder und Metadaten sollten auch unverschlüsselt nur mit (mehreren) Prüfsummen gespeichert werden können. Selbstverständlich muss es auch möglich sein, nur rein passiv ermittelbare Metadaten zu verwenden. Die App sollte schlank und robust sein - die Bildbearbeitung muss in ein Extraprogramm. (imho)
  2. #2

    optional

    Die Apps helfen also die Authentizität von Fotos zu belegen, über deren Authenzität sowieso kaum Zweifel bestehen.
    Nur sind heute die ersten Zeugen meist die Betroffenen selbst, das heißt Amateure, denen solche Fragen in dem Moment wahrscheinlich herzlich egal sind. Und auf solche Bilder zu verzichten, können sich die Medien eigentlich gar nicht mehr leisten. Auch wenn die Authenzität nicht ganz klar sein sollte.
  3. #3

    optional

    Da fragt man sich doch, ob die "Aktivisten" in den Krisengebieten alle Iphones bzw. Android-Handys haben? Und sich dann noch gezielt diese App installieren?
  4. #4

    Vielen Dank!!!

    Vielen Dank für die Wahrheit! So und jetzt haben wir's, wer einmal Lügt dem glaubt man nicht mehr!!! Diese Aktivisten- in Wirklichkeit Terroristen verbreiten permanent Propagandafotos- welche zum größten Teil inszeniert sind und diese Terroristen werden vom Westen unterstützt? Schande über das Haupt Saudis, Quatars, der Türkei und vor allem USA und des Westens welche doch immer so friedlich sind und Demokratie wollen..
  5. #5

    Übersetzungspanne

    "Noise" (engl.) ist in diesem Zusammenhang mit "Rauschen" zu übersetzen.

    Rauschen ist zum guten Teil ein Zufallsprozess, daher zur Verschlüsselung geeignet. Die Programmierer verwenden also Sensorrauschen, nicht Sensorgeräusche.
  6. #6

    optional

    Und wen die Extradaten gefälscht werden? Z.B. vom sehr vertrauenserweckendem US-Geheimdienst? Diktator X frühstückt Kinder, im eigenen Blut, mit Echtheitszertifikat ...
  7. #7

    wie weltfremd

    "Festgehalten werden etwa GPS-Koordinaten, Kompasspeilung, Höhe und Lichtverhältnisse zum Aufnahmezeitpunkt, aber auch Wifi-Netze und Bluetooth-Signaturen in der Umgebung sowie der Zeitstempel. Dazu aktiviert die App die entsprechenden Sensoren und Empfänger im Smartphone."

    Heisst im Umkehrschluss das die Smartphone- Fotografen und Kameraleute GPS in Zukunft nur noch diese App benutzen dürfen ? Na, ich denke da wird es Journalisten nicht schwer fallen weiterhin auf unsicheres Material auf youtube und co zu setzen. Ich stelle mir das gerade mal so vor, eine Erschießungssituation: der Fotograf bittet noch ein paar Sekunden zu warten, weil dem GPS noch nicht ausreichend Sat-Signal zur Verfügung stehen ;)
  8. #8

    Hat Jemand mal unter der Hand....

    Redaktionen großer Verlage befragt, ob diese solch eine Art "Echtheit-Zertifikat" überhaupt wollen? Ein simples "Tschuldigung!" nach gefakten, auflage-steigernden Bildern auf der Titelseite ist wohl kostengünstiger.
  9. #9

    optional

    statt "Sensorgeräusch der Handykamera" im vorletzten Abschnitt sollte das wohl eher "Bildrauschen der Handykamera" heißen.
    Ein Geräusch macht der Sensor nun wirklich nicht, auch wenn es beim Fotografieren "klick" macht.