Skandal in Spanien: Premier im Sumpf der Gürtel-Affäre

REUTERSEine Korruptionsaffäre erschüttert Spanien: Jahrelang sollen Premier Rajoy und andere Spitzenpolitiker Schwarzgeld bekommen haben. Der Skandal hat verheerende Auswirkungen - sie zerstört bei den von der Krise ohnehin gebeutelten Bürgern den letzten Rest an die Glaubwürdigkeit der Elite.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-881005.html
  1. #1

    Wat für ein Rattenfänger. Was muss noch passieren bis die Menschen in Europa die etablierten kriminellen Parteien zerschlägt..!
  2. #2

    Oh mein Gott! Und ich dachte, die bösen Deutschen sind an allem schuld...

    Südeuropa hat den Euro nicht genutzt, um voran zu kommen, sondern um zu konsumieren und Reformen zu unterlassen. Griechenland, Italien und offenbar auch Spanien zeichnen sich durch besonders unfähige, raffgierige und korrupte Liten aus. hier ist sicher auch nicht alles gold, was glänzt, aber der Süden toppt alles und kann das nicht mit einer wettbewerbsfähigen Wirtschaft ausgleichen. diesen eigenen Saustall müssen die Leute dort ausmisten,statt auf Deutschland zu schimpfen bzw. Geld aus Deutschland zu fordern. Vor der eigenen Haustüre kehren, ist die Devise der Stunde. Die Spanier haben eine Immobilien- und Konsumfiesta gefeiert die nicht ihren wirtschaftlichen Leistungen entspricht. Die Spanische Wirtschaft ist trotz jahrzehntelanger EU-Mrd. wenig voran gekommen. So einfach ist das. Geld muss verdient, Konsum muss erwirtschaftet werden und Schulden müssen zurückgezahlt werden. Niemand hat Spanien bzw. die Spanier gezwungen, auf Euro-Pump zu prassen. Die Spanier müssen ihren Eliten nun Dampf machen, den eigenen Bankstern in den A.... treten und vor allem: die Ärmel hochkrempeln und ihr Land voranbringen. Sie sind erwachsen und Deutschlands Merkel ist nicht ihre Mama...
  3. #3

    Elite

    wie stolz das klingt !!
  4. #4

    Glaubwürtigkeit der Elite?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Eine Korruptionsaffäre erschüttert Spanien: Jahrelang sollen Premier Rajoy und andere Spitzenpolitiker Schwarzgeld bekommen haben. Der Skandal hat verheerende Auswirkungen - sie zerstört bei den von der Krise ohnehin gebeutelten Bürgern den letzten Rest an die Glaubwürdigkeit der Elite.

    [url]http://www.spiegel.de/politik/ausland/korruptionsaffaere-richtet-verheerenden-schaden-i
    Ich denke mal, diese gab es hier bei uns in D einzig in der
    Zeit zwischen 1945 und der Ära Schröder (als er noch nicht
    der Gas-Gerd war). Die Glaubwürdigkeit in fast alle Parteien,
    zumindest die "bürgerlichen", ging dann sukzessive verloren
    seit der Verkündung der H4-Gesetze. Wobei es mich schon
    verwundert, dass Gesetze den Namen eines Kriminellen
    tragen. Okay, da wusste das noch keiner.
    Mir ist im Laufe meines Lebens (Jg. 1958) aufgegangen,
    dass man außer vielleicht Kommunalpolitikern keinem von
    denen trauen kann. Das Wohl des Volkes hat m. M. n.
    nicht EINER von denen im Sinn. Und das ist multinational.
    Da sind alle Menschen in solchen "elitären" Positionen
    gleich, egal welcher Religion, Sprache, Hautfarbe oder
    sonst etwas sie sein mögen. Raffgier eben.
    Das sagen fast alle, die ich so kenne.
    Was erodiert, ist die Demokratie.
    Insofern kann ich immer nur noch einen Mitforisten
    hier ob seiner Standhaftigkeit bewundern:
    KURT KÖSTER!!!
  5. #5

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Eine Korruptionsaffäre erschüttert Spanien: Jahrelang sollen Premier Rajoy und andere Spitzenpolitiker Schwarzgeld bekommen haben. Der Skandal hat verheerende Auswirkungen - sie zerstört bei den von der Krise ohnehin gebeutelten Bürgern den letzten Rest an die Glaubwürdigkeit der Elite.

    [url]http://www.spiegel.de/politik/ausland/korruptionsaffaere-richtet-verheerenden-schaden-i
    Je früher die Leute verstehen, dass diesen selbsternannten "Eliten" nicht zu vertrauen ist, weder in Spanien, noch in Deutschland, noch irgendwo anders, desto besser für die Menschheit insgesamt. Glaubt irgendwer, dass es bei uns anders aussieht? Bei uns sind eher die Summen noch grösser.

    Wo es keine Kontrolle gibt, da tanzen die Mäuse eben auf dem Tisch. "Selbstkontrolle" hat noch nie funktioniert. Nirgends.

    Vielleicht überspannen die "Eliten" in Spanien den Bogen wirklich, und wir können beobachten, wie sich die Bürgernähe, Transparenz und Demokratietreue der Politik und Wirtschaft entwickelt, wenn die "Eliten" tatsächlich mit Prügel bedroht werden.

    Ich finde, man sollte vielleicht besser ein Wahlrecht einführen, dass den Bürgern die Möglichkeit gibt, einzelne Politiker gezielt abzustrafen. Also Listenwahl abschaffen, Kopfwahl einführen. Damit liesse sich vielleicht das Schlimmste verhindern, eine tatsächliche Demokratie einführen, und damit auch im Volk nicht nachvollziehbare Idiotenentscheidungen der Politik verhindern.

    Leider sieht es so aus, als ob die "Eliten" auf Konfrontation aus sind. Mit Demokratie, vernünftigen Entscheidungen, und vor allem Verantwortung wollen die eben nichts zu tun haben. Wirklich schade.
  6. #6

    Abregen!

    Hallo, mal abregen. Spanien war, ist und wird immer ein grotten-korruptes Land sein, nach deutschen Maßstäben 3. Welt. Und auch diejenigen Spanier, die sich jetzt ereifern, sind mittendrin im familiären, kumpelhaften Geben und Nehmen. Der Bruder von meiner Freundin hat einen Freund, der arbeitet im Ministerium und kennt einen, der einen kennt... etc etc. Alles völlig normal. Ohne würde in Spanien gar nichts gehen. Nehmen wir doch mal den Bauboom: Die Gnadenlosigkeit, mt der hier die Landschaft platt gewalzt wurde, war nur möglich, weil eine Menge Leute partizipiert und profitiert haben. Und die, die aus Gier und Neid sich mit einem 1200 Euro Gehalt eine Wohnung für eine halbe Million leisten mussten, die sind bloß das Ende der langen Kette. Raff, Baby, raff, solange es nur geht, und hau es auf den Kopp - ist halt ne' Lebenseinstellung.
  7. #7

    In Spanien tickt eine Zeitbombe

    und alle EU-Politiker schauen weg, selbst die Analysten wie Prof. Sinn schweigen.
    Spanien hat keine Chancen in den nächsten 10 Jahren auf die Beine zu kommen, keine wettbewerbsfähige Industrie, es wurde nur auf den Bauboom gesetzt.
    Von den ca. 6 Mio. Arbeitslosen sind ca. 70 % ohne Ausbildung, viele ohne Schulabschluß, wo sollen sie beschäftigt werden.
    Die Jugend ist nicht gut ausgebildet, nur einige Uni-Abgänger, Jahr 2010 = ca. 30 % davon 6 % mit Berufsausbildung. Bezüglich Berufsausbildung ist man lt. spanischer Presse Schlußlicht in Europa.
    Es ist von unserer Politik verantwortungslos nicht über die spanischen Probleme offen zu reden, dafür hackt man von Zeit zu Zeit auf Griechenland herum.
  8. #8

    No Chance

    Kapital und Korruption marschieren im Gleichschritt. Ohne schlechtes Gewissen, denn was gekauft werden kann, wird genommen. Im Supermarkt oder im Menschenmarkt.
    Nur wenn das Kapitalismussystem kiptt, können die Banditen das Volk nicht mehr berauben.
  9. #9

    Marktkonforme Demokratie@work.