Kritik an Ramsauers Plänen: Bundesrat fordert Änderung der Punktereform

dapdVerkehrsminister Peter Ramsauer ist mit seiner Punktereform beim Bundesrat abgeblitzt. Bei dem Konzept herrsche "grundlegender Änderungsbedarf", hieß es in einer Sitzung der Länderkammer. Einige Punkte erscheinen dem Rat zu streng, andere dagegen zu lasch.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/b...-a-881002.html
  1. #10

    Zitat von andy69 Beitrag anzeigen
    ... vom Krieg auf den Strassen und den bösen Rasern? Bei Millionen von Verkehrsteilnehmern und Milliarden Verkehrsfahrten ist die Zahl in der Tat nicht hoch. Wir hatten mal über 20.000...

    "Funktioniert" bedeutet in dem Fall sinkende Opferzahlen, im EU Vergleich keine Auffällikeiten usw.

    Und auch wenn der Stammtisch uns einredet, dass hinter jedem Eck ein Todesraser lauert: die allermeisten fahren normal (ausser man nennt ausserorts 5km/h zuviel schon "Raserei"...)
    Zumal die meisten wegen anderen gründen zu tode kommen also im straßenverkehr! "Nur" 26% kommen wegen rasern oder selbst durch rasen ums leben ABER 74% wegen anderen gründen.

    Riskier-Nichts: Unfälle in Zahlen
  2. #11

    Zitat von andy69 Beitrag anzeigen
    ... vom Krieg auf den Strassen und den bösen Rasern? Bei Millionen von Verkehrsteilnehmern und Milliarden Verkehrsfahrten ist die Zahl in der Tat nicht hoch. Wir hatten mal über 20.000...

    "Funktioniert" bedeutet in dem Fall sinkende Opferzahlen, im EU Vergleich keine Auffällikeiten usw.

    Und auch wenn der Stammtisch uns einredet, dass hinter jedem Eck ein Todesraser lauert: die allermeisten fahren normal (ausser man nennt ausserorts 5km/h zuviel schon "Raserei"...)
    Zumal die meisten wegen anderen gründen zu tode kommen also im straßenverkehr! "Nur" 26% kommen wegen rasern oder selbst durch rasen ums leben ABER 74% wegen anderen gründen.

    Riskier-Nichts: Unfälle in Zahlen

    Riskier-Nichts: Unfälle in Zahlen
  3. #12

    Der Bundesrat

    scheint kein wirkliches Interesse an der Sicherheit der Verkehrsteilnehmer zu haben, anders kann ich mir diesen unsäglichen "Änderungsbedarf" der längst überfälligen Reform nicht erklären.

    Ein Blick in die Nachbarländer zeigt das Geschwindigkeitsbegrenzungen funktionieren, warum hierzulande nicht?

    Und noch etwas, Verkerkehrsraudis gehört der Führerschein dauerhaft entzogen!
    Die Schweiz macht es richtig!
  4. #13

    Dies und das

    Zitat von X.Y Beitrag anzeigen
    Der Bundesrat scheint kein wirkliches Interesse an der Sicherheit der Verkehrsteilnehmer zu haben, anders kann ich mir diesen unsäglichen "Änderungsbedarf" der längst überfälligen Reform nicht erklären.

    Ein Blick in die Nachbarländer zeigt das Geschwindigkeitsbegrenzungen funktionieren, warum hierzulande nicht?

    Und noch etwas, Verkerkehrsraudis gehört der Führerschein dauerhaft entzogen!
    Die Schweiz macht es richtig!
    Wahrscheinlich liegt es daran:

    - Die Jobs in Ordnungsämtern sind für Politiker nach der Karriere wenig lukrativ und mit Arbeit verbunden. Dann lieber Brüssel.

    - Die Autoindustrie in Deutschland ist eine gewaltige und gut mit der Politik vernetzte Lobby. Deutsche Politiker im Japanischen Hybrid undenkbar !

    - Tempolimit in D: Es funktioniert anderswo, aber nicht in Deutschland. Oh Wunder, wo sind denn die globalen Premiummarken ?
    Holland, Belgien, Polen, Frankreich, Ungarn,Österreich,Dänemark, Montenegro -- oder etwa Deutschland mit Porsche, Mercedes, BMW und Audi ? Geld wird nicht mit dem Smart oder Fiat 500 verdient.

    Verkehrsrowdys gehört der Führerschein entzogen. Absolt richtiger Ansatz. Auch mit einem dicken Schlitten kann man kooperativ und fair fahren.
  5. #14

    Zitat von götzvonberlichingen_2 Beitrag anzeigen
    Jau, 2012 gab es "nur" 3.645 Verkerstote. Ein voller Erfolg. Das ist ja eine Zahl die man ignorieren kann.

    Man stelle sich mal vor, in Deutschland hätte es 3.645 Terroropfer gegeben. Da wäre sicher mehr auf den Weg gebracht worden als ein paar Punkte zu reformieren...
    Dramatisieren Sie ruhig weiter. In Deutschland sterben jährlich über 218.000 Menschen an Krebs, obwohl dies in den meisten Fällen vermeidbar wäre, 60.000 durch Blutvergiftung, 30.000 durch Krankenhauskeime (gleichfalls vermeidbar), fast 7000 durch Arbeitsunfälle, fast 7000 durch Haushaltunfälle und fast 11.000 bringen sich jährlich selbst um. Da machen 3645 Verkehrstote natürlich die weitaus höchste Gefahrenquelle aus...
  6. #15

    Super Kommentar

    Zitat von BeitragszahlerwiderWillen Beitrag anzeigen
    Dramatisieren Sie ruhig weiter. In Deutschland sterben jährlich über 218.000 Menschen an Krebs, obwohl dies in den meisten Fällen vermeidbar wäre, 60.000 durch Blutvergiftung, 30.000 durch Krankenhauskeime (gleichfalls vermeidbar), fast 7000 durch Arbeitsunfälle, fast 7000 durch Haushaltunfälle und fast 11.000 bringen sich jährlich selbst um. Da machen 3645 Verkehrstote natürlich die weitaus höchste Gefahrenquelle aus...
    Ein ehrliches DANKE für diesen Beitrag. Während beim TÜV die Bremsscheibendicke in 10tel Millimeter genau gemessen wird und die Kosten den Autofahrer aufgebürdet werden (no TÜV, no Fun), ist es in anderen Bereichen egal wenn die Menschen wegsterben. Nicht falsch verstehen, jeder vermeidliche Tote ist einer zuviel, aber es wird SEHR OFFENSICHTLICH mit unterschiedlichem Mass gemessen.
  7. #16

    Ramsauer

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Verkehrsminister Peter Ramsauer ist mit seiner Punktereform beim Bundesrat abgeblitzt. Bei dem Konzept herrsche "grundlegender Änderungsbedarf", hieß es in einer Sitzung der Länderkammer. Einige Punkte erscheinen dem Rat zu streng, andere dagegen zu lasch.

    Bundesrat fordert Änderung von Ramsauers Punktereform - SPIEGEL ONLINE
    Der ach so tüchtige Minister, produziert ständige Luftnummern.
    - Gut das der Bundesrat heute eine davon abgelehnt hat.Man erinnert sich:- Neuer Bußgeldkatalog in Flensburg -- nicht ausgereift- Schnell schuß, in Goslar auch abgelehnt, aber das Motto lautet, weiter so.
    - BER- völlig ohne Verantwortung gearbeitet, sitzt im Verwaltungsrat, es ist ihm nichts aufgefallen , die anderen (SPD) haben Schuld.
    - WEchsel von einem Kennzeichen für mehrere verschiedene Fahrzeug e-ein Flop, denn die Kfz-Steuern müssen für jedes Fahrzeug voll bez ahlt werden und die Versicherungen machen auch nicht mit, in dem s ie volle Beiträge verlangen,
    - die Aktivierung alter Kennzeichen wird von der Mehrheit der Autofahr er abgelehnt, nutzloser Mehraufwand.
    - sein Ministerium hat geschönte Zahlen geliefert, bei der Vergabe des Ausbauauftrages der A7 in Niedersachsen geliefert, damit ein private r Anbieter den Zuschlag erhält, so läuft das wenn man ein Privatisie rungsfreak, die FDP läßt grüßen,
    - die Testung der Gigaliner wird trotz der Ablehnung weitere Bundeslän der fortgeführt, wem das wohl nützt?
  8. #17

    so ist es.

    Zitat von kdshp Beitrag anzeigen
    WARUM soll überhaupt etwas "refomiert" werden was bis heute super funktioniert hat? Das ksotet uns wieder viel geld und wird dann schlechter als es war. Es scheint hie rnicht um reformen zu gehen sondern um interessen wo wieder einige wenige dann von profitieren aber ALLE mehr zahlen als vorher.
    der neue Adel - unsere Beamtschaft - braucht immer und immer mehr Kohle fuer bis zu 5,5 BILLionen Pensionen in den naechsten 25 Jahren.

    Zum Vergleich: wuerde man die Staatsschulden von 2,1 BILLionen mit 50 Mrd jaehrlich betilgen, wuerde man 175 Jahre zahlen.

    Freut Euch. Oder vermeidet das Geld verdienen. Machen schon zuviele. Also Atemluft, Energieverbrauch und Anwesenheit auf dem Planeten bestrafen, dann fliesst die Kohle trotzdem.
    Geändert von ( um Uhr)
    Häuser werden nicht auf Sand gebaut und Träume nicht auf Ausreden.
    Du bist der Architekt Deines Lebens. Du bist der Autor Deiner Erfolgsstory - niemand sonst.
  9. #18

    Sollte nicht Herr Ramsauer

    Mal um wichtigere Dinge wie z.b Wohnungsbau kümmern, statt den brav strafzettelzahlenden Bürgern noch mehr mehr Geld abzuknöpfen.
  10. #19

    Bis zum März 2010 zurück

    kann man hier nachlesen, was dieser Minister alles verzapft hat:
    Peter Ramsauer - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten

    In einem der Artikel wird er "Als ob"-Minister genannt - ich denke, das ist eine
    gute Beschreibung seiner bisherigen Aktivitäten.

    Ach ja: In Afghanistan war er auch mal - völlig überraschend und vor allem, weil
    er bis dato dort noch nicht gewesen war...