Milliardenrettung: Niederlande verstaatlichen systemrelevante Bank

REUTERSDie Niederlande müssen den angeschlagenen Finanzkonzern SNS Reaal verstaatlichen. Fast vier Milliarden Euro kostet die Regierung in Den Haag die Rettung der kleinsten als systemrelevant geltenden Bank des Landes. Ohne den Staatseingriff wäre das Geldinstitut zusammengebrochen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...-a-880996.html
  1. #1

    Toller Start als Eurogruppen-Chef!

    Der Artikel verschweigt zwei wichtige Fakten. Erstens führt die Verstaatlichung dazu, dass das niederländische Budgetdefizit über die erlaubten 3 Prozent schießt. Zweitens ist dies der "Einstand" des neuen Eurogruppenchefs Dijsselbloem in die Finanzpolitik. Beides gibt zu denken. Vielleicht war Dijsselbloem ja doch keine so gute Wahl? Und vielleicht sind die Niederlande doch nicht so vorbildlich, wie man in Berlin immer behauptet? http://lostineu.eu/dijsselbloem-verstaatlicht-pleitebank/
  2. #2

    Einschläge

    Die Einschläge kommen näher. Ich gehe nicht davon aus, dass wir so in den kommenden zwei, fünf oder zwanzig Jahren so weiter machen können.

    "Oma, warum muss ich denn nun von den dreihunderttausend EUR für die zehn Äpfel, die ich verkauft habe nun zweihundertneunzigtausend EUR abgeben?"

    "Ach weisst Du, das verstehe ich auch nicht. Ist eben so."

    Wer glaubt, dass das unser Kinder mitmachen?
  3. #3

    Die Übernahme wird den niederländischen Fiskus 3,7 Milliarden Euro kosten.

    Keine Angst, Leute. Das Geld ist ja nicht weg. Es ist nur woanders . . .
  4. #4

    Zitat von gliese581c Beitrag anzeigen
    Keine Angst, Leute. Das Geld ist ja nicht weg. Es ist nur woanders . . .
    Stimmt: Altes hanseatisches Sprichwort:" Geld verschwindet nicht, es wechselt nur seinen Besitzer!"
  5. #5

    Wie wird wieder die Schlagzzeile lauten " Staatsverschuldung"

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Niederlande müssen den angeschlagenen Finanzkonzern SNS Reaal verstaatlichen. Fast vier Milliarden Euro kostet die Regierung in Den Haag die Rettung der kleinsten als systemrelevant geltenden Bank des Landes. Ohne den Staatseingriff wäre das Geldinstitut zusammengebrochen.

    Niederlande verstaatlichen SNS Reaal Bank für 3,7 Milliarden Euro - SPIEGEL ONLINE
    Wie wird diese Nachricht dann wieder in Europa gedeutet? Es wird wieder die steigende Staatverschuldung beklagt und als Begründung für weitere “Reformen” herhalten muss. Und was heißt hier schon wieder “systemrelevant”?
  6. #6

    Wieder ein Argument

    Wieder ein Argument, um Banken aufzuteilen in Investmentbanking und normale Bankgeschäfte. Man kann fast bei allen in Schwierigkeiten geratenen Banken sehen, daß eine zu lockere Geschäftspolitik zum Desaster führte. Führt endlich das Trennbankensystem ein, dann gibts sowas nicht mehr.
  7. #7

    Die unsichtbare Hand

    wirkt
  8. #8

    Systemrelevant

    Systemrelevant heisst da mehr "Geld regiert die Welt"
    - es ist heute mehr eine "verbanklichung der Staaten"
    Die Finanzindustrie hat heute die Regierungen gut in der Hand.
    Warum lässt man die Banken so gross werden und teilt sie nicht vorher auf bevr sie systemrelevant werden ?

    Das schlimmste ist nur das wir alle dafür bluten müssen für die Fehler
    der Bankster und dieselben werden nicht haftbar gemacht für ihre Verbrechen !
  9. #9

    Zitat von schnitti23 Beitrag anzeigen
    Wieder ein Argument, um Banken aufzuteilen in Investmentbanking und normale Bankgeschäfte. Man kann fast bei allen in Schwierigkeiten geratenen Banken sehen, daß eine zu lockere Geschäftspolitik zum Desaster führte. Führt endlich das Trennbankensystem ein, dann gibts sowas nicht mehr.
    "SNS Reaal war durch den Wertverlust von Immobilienkrediten in Schwierigkeiten geraten."

    Es reicht durchaus von jedem der Kredit will 50% als Sicherheit zu verlangen. Aber wir haben ja Bürgerrechtsanwälte wie Obama die Banken dazu zwingen NINJAs Immobilienkredite zu verschaffen.