Manager von Morgen: "Meine Sympathien liegen auf der Unternehmerseite"

CorbisNoch als Student wurde Florian Hürlimann 2010 zum "CEO of the Future" gekürt, danach wurde er Vorstandsassistent bei Schaeffler. Im Interview erzählt er, wie ihn diese Arbeit verändert, wieso er Anglizismen vermeidet und warum er nur noch Bergsteigerliteratur liest.

http://www.spiegel.de/karriere/beruf...-a-880961.html
  1. #10

    Zitat von ijf Beitrag anzeigen
    ... Mir duenkt, die bisherigen fuenf Foristen arbeiten allesamt nicht in grossen Unternehmen und/oder haben noch nie typische GF-Assis erlebt!
    Doch doch und man sollte hier auch nicht verallgemeinern. Mir war nur nicht ganz klar, weshalb ein Ing besser zum CxO-Assi geeignet sein sollte, als ein anderer.
    Naja, immer dran denken: Ein Hamsterrad sieht nur von Innen aus, wie eine Karriereleiter. ;)
  2. #11

    wo

    sollen seine Symphatien sonst liegen als bei den Ausbeutern?
  3. #12

    au mann

    wer der Meinung ist, dass er nur ausgebeutet wird soll sich gefälligst selbstständig machen! Hier haben ja scheinbar die meisten mehr Ahnung von Unternehmensführung als alle die aktuell auf diesen Positionen sitzen. Und zum jungen Mann, der aktuell an seiner Karriere arbeitet, allein die Art zu reden macht in sympathisch und ich muss nicht immer davon ausgehen, dass alle und jeder schauspielert! Es gibt auch bei Assis und der Geschäftsleitung oft genug anständige und bodenständige Menschen! Und er wird seinen Weg machen, gerade weil er nicht angepasst ist, sondern einen eigenen Stil zu haben scheint.
  4. #13

    Sympatisch

    Als Angestellter sieht man oft, wie weiter oben Dinge entschieden werden wo niemand mit Sachverstand, sondern nur aus dem Bauch oder per theoretischer BWL draufgeschaut hat.
    Von daher ist es schön zu sehen, dass es auch anders geht, selbst wenn es die Ausnahme ist.

    Und nur so als Denkansatz: Warum sollte ein Unternehmer immer der Böse sein? Nur weil er im Großen das selbe tut, wie die meisten zu Hause im kleinen - wirtschaftlich denken & handeln? Dort zu investieren, wo man auch nach 2 Jahren noch seine Leute bezahlen kann?
    Wenn man den Privatmann nicht speziell lenkt wird er auch keine LED-Lampe für den Dachboden kaufen, deren Kaufpreis seine Enkel noch nicht rausholen werden. Aber wenn ein Unternehmer so handelt ist es ganz böse...
  5. #14

    stgt 0711

    Bitte meinen Kom nochmals richtig lesen! An die Anderen: solang das marx'sche Utopia noch an den allzu menschlichen Unzulaenglichkeiten scheitert, bin ich froh, wenn Unternehmensfuehrungen und deren direkte Adlaten die Interessen ihrer Unternehmen vertreten, denn das ist ihr Geschaeftsauftrag - damit es weiterhin eine Grundlage fuer all die AN gibt, ihr Gehalt zu verdienen (fuer die Interessen der AN sind deren Vertreter in BR und AR zustaendig)
  6. #15

    ....

    oh mann, ist der typ unsympathisch. geht nicht.
  7. #16

    Betriebökonomie

    Betriebökonomie war früher ein Unterrichtsfach in den Berufsschulen. Leider hört man heute nichts mehr davon, was ich sehr bedauere. Ein Assistent der keine Sachkenntnisse hat , wäre an dem Platze völlig ungeeignet. Wer lesen kann ist im Vorteil. Maschinenbau und da der große Chef , wenn der keine Qualifizierten Fachkräfte als Helfer hätte , könnte man das Unternehmen vergessen.Jeder der sich darüber aufregt, das ein Ingeneur als Assistent fungiert, zeigt damit seine Unkenntnis über Aufgaben des Assistenten.
  8. #17

    ...aus Unternehmersicht ?

    ... wohl eher aus Manager Sicht, zum Glück noch nicht ganz nur aus Shareholder Value Sicht.
    Aber bei einem Ingenieur "dem ist ja nicht zu schwer" würde ich ja hoffen, das...
    der es wirklich als Herausforderung sieht, ein Problem zu lösen und mit was ?
    Mit Recht, auch wenn die Vorgaben der Politik nicht immer direkt etwas mit den real zu bewältigenden Problemen zu tun haben.

    So hätte ich von einem Ingenieur in einer gehobenen Position, Aussagen erwartet wie:
    In der Forschung liegt die Chance.
    Wenn nur noch die Controller und 1/4 Jahres Bilanzen Entscheidungen bestimmen...
    ... dann können die Aktionäre ihre Aktien am Besten schnell verkaufen.

    Man sollte nicht ganz vergessen, das einige der Gründer von heutigen Großkonzernen am Anfang eher Tüftler, Erfinder, Ingenieure waren.
    Wir können uns in Deutschland noch glücklich schätzen das es (noch) ein hohes Maß an mittelständischen Unternehmen gibt, die Innovationen in die Konzerne tragen.
  9. #18

    _

    Fehlt nur noch der Assistent zur Koordination der Assistenten.

    So läßt es sich gut leben.

    Wenn sich das mittlere Management auch so eine Assistenz
    genehmigen würde, hätten wir in Deutschland weniger Burnout-Fälle.
  10. #19

    Sympathien auf Unternehmerseite

    Wenn ich den Text richtig verstanden habe, geht um die Forderungen aus der Politik, für die die Unternehmen Lösungen bereitstellen sollen.

    Da sind meine Sympathien auch auf Seite der Unternehmen.