Basler Fasnacht: Masken, Mimosen, Marschmusik

DPAEin Meer aus Laternen, bunten Masken und Piccolopfeifen: Die Basler Fasnacht ist ein dreitägiger Feiermarathon mit Zehntausenden Zuschauern. Besucher des närrischen Treibens sollten ein paar Vokabeln kennen - und sich vorm "Räppli" hüten.

http://www.spiegel.de/reise/europa/s...-a-880087.html
  1. #10

    Schönere Fasnacht

    Ein sehr informativer und guter Artikel. Es gibt aber in der Schweiz noch eine beeindruckendere Fasnacht! Diese findet in der Stadt Luzern statt. Gegenüber der "militärischen" Basler Fasnacht ist die Luzerner origineller, kreativer, uriger und wilder. Ein Besuch der Luzerner Fasnacht ist ein absolutes Muss und wird auch den verwöhntesten Fasnächtler begeistern. Die Luzerner Fasnacht findet vom Schmutzigen Donnerstag bis Güdisdienstag (Tag vor Aschermittwoch) statt.
  2. #11

    An der Basler Fasnacht.....

    hatte ich selber auch nie was gefunden, obwohl ich mehr als 20 Jahre in Basel gelebt habe. Den Morgenstraich kann man sich einmal reinziehen und „thats it.“ Der Karneval in Rio ist ganz anders und diese Menschen können auch an den restlichen 362 Tagen des Jahres fröhlich und lustig sein. Selbst mit dem Wasserfest „Songhran“ in Thailand kann die Basler Fasnacht nicht mal annähernd mithalten.
    Ich habe mir in Basel immer einen Spass daraus gemacht, die Fasnachtsplakette einen Faschingsorden zu nennen. Die Räpplis hiessen bei mir grundsätzlich Konfetti. Die Piccolos waren die Querflöten und der Kortääsch (Cortége) hiess bei mir aus Prinzip Umzug.

    Und nachdem man sich den ganzen Tag immer wieder dieselben englischen Militärmärsche angehört hat, stellte sich dann doch ein Lichtblick ein.
    Lustig wurde es nämlich dann wieder abends mit den Schnitzelbänggen. Zumindest war das vor zwei Jahrzehnten noch so. Damals waren noch echte Meister am Werk die einen beissenden Spott verbreiten konnten ohne jemals beleidigend zu werden.
    Diese Schnitzelbängge hat man sich bestenfalls dann vor dem eigenen Fernseher, in der ersten Reihe, reingezogen, um den unverschämten Preisen der Gaststätten aus dem Weg zu gehen. Für Deutsche und Nicht-Basler gibt es eine gedruckte Verhaltensanleitung inklusive übersetztes Fasnachtsvokabular. Wie schräg ist das denn?

    Also wenn schon urchig und eigensinnig, da gefallen mir die Bayern aber schon wesentlich besser. Und die sind auch nicht nur am Oktoberfest nett und herzlich. Und wer jetzt über meine Nationalität rätselt, dem kann ich es gerne verraten: Ich bin ein weitgereister Schweizer mit amerikanischen Wurzeln der sich in Thailand niedergelassen hat.
  3. #12

    Morgestraich, vorwärts, marsch

    Seit über 40 Jahren dem Basler Virus hoffnungslos verfallen. Entweder es packt einen oder eben nicht. Ich war auch schon an der Luzerner Fasnacht,, auch schon in Köln, aber es ist für mich nicht das gleiche. Aber ein schöner (nicht ganz richtiger) Artikel und jeder soll seine Fasnacht, Fasching, Karneval feiern. Wer es übrigens "heiss" mag, kann am Abend vor dem Morgestraich sich den Chienbäse in Liestal anschauen, aber Achtung alte Kleider, Schuhe und ein Schal sind von Vorteil
  4. #13

    nett geschrieben...

    aber als "Aktivem" an dieser mehr traditionellen als ausgelassenen Veranstaltung machen manche Formulierungen schon arg weh... das wäre "besser" auch ohne grössere Recherche möglich gewesen- aber nun gut.
    Das die ganze Ambiance und "Ernsthaftigkeit" bei manchem Aspekt nicht jedem "Jeck" gefallen kann- ist normal und gut so! Den auf den ausgelassenen (und meist vom Alkohol getriebenen) "Narr" kann man hier ganz gut verzichten- die Basler Fasnacht ist definitiv mehr Brauchtum denn "Faschingsparty" - aber als solches einzigartig. Daher verbieten sich m.e. auch die wertenden Vergleiche mit Rio oder anderen Karnevalskapitalen wie sie von einigen Foristen gezogen wurden. Und was den auch angesprochenen thailändischen Songhran anbelangt- diesen "durfte" ich einmal miterleben- eine örtlich z.t. sinnentleerte und lebensgefährliche Veranstaltung die mit Karneval aber gar nichts zu tun hat.
  5. #14

    optional

    Das heisst Larve, Räppli und Guggemusik. Und sag nie an der Basler Fasnacht Hellau und Allav