Urteil zu Ölpest in Nigeria: Shell hätte Pipeline besser schützen müssen

Marten van Dijl/Milieudefensie Es war ein Kampf David gegen Goliath: Dorfbewohner aus Nigeria verklagten den Weltkonzern Shell, weil durch Pipeline-Lecks ihr Land mit Öl verseucht wurde. Nun hat das Gericht in Den Haag eine Konzerntochter in einem Fall tatsächlich zu Schadensersatz verurteilt.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...-a-880569.html
  1. #1

    Shell zahlt halt Steuern in den Niederlanden.

    Nigerianische Dörfer nicht

    Da wird den Richtern schon gesagt worden sein, wie sie zu urteilen haben.
  2. #2

    Illegal abzapfen

    Wenn da alle 20 Pipeline-Meter irgendwo illegal abgezapft wird, wie soll Shell denn die Anlagen schützen?
  3. #3

    Tja, und wenn man nun als Konsquenz

    die Pipeline zum Beispiel mit einem Elektrozaun südafrikanischer Qualität schützt und Söldner als Eingreiftruppe vor Ort hat, wird es wohl auch nicht recht sein....
  4. #4

    hm hat irgendwer beruecksichtigt

    nach welchen Standarts diese Pipeline errichtet wurde ?? Solche Pipeline haette, in keinem europaeischem Land die staatliche Zulassung erhalten! Aber hier , und da sind alle Grosskonzerne gleich, brauchen sie keine Standarts einhalten, weil man gruendet eine Landesgesellschaft, schmiert die verantwortlichen Politiker des Landes und alles ist gut.
  5. #5

    Furchtbarer Konzern

    Hat Shell nicht schon genug Schaden angerichtet? Schlimm wie dieser Verein die Umwelt massiv zerstört. Und jetzt nehmen die Aasgeier auch noch Geld für reifenluft. Da sollten die Zahler mal überlegen wo sie demnächst tanken!
  6. #6

    Zitat von Peter-Lublewski Beitrag anzeigen
    Wenn da alle 20 Pipeline-Meter irgendwo illegal abgezapft wird, wie soll Shell denn die Anlagen schützen?
    man mag ja durchaus behaupten, dass Shells tätigkeiten dort auch nicht gerade legal sind.
  7. #7

    Dreistigkeit gewinnt

    wir reden hier von Sabotage in 64 Fällen in einem einzigen jahr, sprich versuchten oder geglückten Öldiebstählen. Und dafür soll der Konzern auch noch verantwortlich sein wenn bei der Sabotage etwas schiefläuft? Da kann man nur mit dem Kopf schütteln. Es ist mehr als nur ein Dorf in Nigeria abgebrannt, weil die Nutznießer des "mit einem Schraubenschlüssel zu öffnenden" Ventils beim Ölklauen auch noch eine Kippe geraucht hatten. Ok, Ölpipelines durch ein bitter armes Land zu verlegen und solche Ventile dort einfach zu belassen, das ist schon fast so als legt man einem Kind Bonbons auf einen Teller und verbietet ihm jene zu essen.
  8. #8

    Wenigstens Schadensersatz muss sein

    Also einfach zu sagen wie sollen wir es denn überwachen kann ja nicht die Lösung sein. Warum hat man es dann so gebaut wenn man es nicht schützen kann? Ich baue ja auch kein Atomkraftwerk ohne Schutzmaßnahmen einfach in die Landschaft. Und wenigstens für die Verschmutzungen muss man gerade stehen, so viel Geld muss sein.
  9. #9

    is doch...

    ....nur Afrika. Kann man doch mal sagen. Wieso immerzu diese verschrobene "political correctness" bemüht wird, wenn eh alle genau wissen was Sache ist, bleibt mir ein Rätsel.