Bundesverwaltungsgericht: Brandenburg muss reine Jungenschulen erlauben

DPAEin Initiative, die dem erzkatholischen Bund Opus Dei nahesteht, hat ein Zulassungverfahren für ein Jungengymnasium höchstrichterlich durchgesetzt. Das Bundesverwaltungsgericht urteilte: Getrenntgeschlechtlicher Unterricht ist mit dem Grundgesetz vereinbar.

http://www.spiegel.de/schulspiegel/g...-a-880537.html
  1. #60

    optional

    Ich hoffe inständig, dass man dort einen genauen Blick wirft und Kindesmissbrauch sofort aufdeckt. Und man braucht mir nicht ankommen wie: Das ist dort nicht möglich oder bloß keine Vorverurteilung. Der Zusammenhang von sexuellern Kindesmissbrauch und Zölibat sowie die reine männliche Umgebung ist unbestritten. Man muss daher kein Hellseher sein, dass es dort zu Übergriffen kommen kann und wohl auch wird.
  2. #61

    Sadomasochistische Praktiken

    Zitat von kjartan75 Beitrag anzeigen
    Ich hoffe inständig, dass man dort einen genauen Blick wirft und Kindesmissbrauch sofort aufdeckt. Und man braucht mir nicht ankommen wie: Das ist dort nicht möglich oder bloß keine Vorverurteilung. Der Zusammenhang von sexuellern Kindesmissbrauch und Zölibat sowie die reine männliche Umgebung ist unbestritten. Man muss daher kein Hellseher sein, dass es dort zu Übergriffen kommen kann und wohl auch wird.
    @kjartan75: Sie haben vollkommen recht.

    Ein kurzer Blick auf das, was "Opus dei" ausmacht genügt, um zu erkennen, dass diese Sekte nicht nur Kindern gefährlich wird, sondern vorhat, unser Gemeinwesen anzugreifen.

    Z.B. "wöchentliche Selbstkasteiungen": der Bezug zur Abwehr sexueller Impulse durch perverse Rituale ist offensichtlich.

    Koedukation ist mehr als sinnvoll und hier ist wie in anderen Bereichen auch eine Prüfung durch VerfassungsrichterInnen notwendig.

    Wenn es Schulen nicht schaffen, Kinder gemäß ihren Begabungen zu erziehen und auszubilden und sie statt dessen rollenkonform prägen, dann sollten sich die Lehrkräfte und die Elternschaft ein Herz fassen und ihre Verhaltensweisen und Einstellungen überprüfen.

    Angelika Oetken, Berlin-Köpenick
  3. #62

    einseitig

    Mädchenschulen werden ständig positiv erwähnt im Sinne einer weiblichen Autonomie ohne die störende Einflußgröße "Mann".Kaum wird eine Jungenschule eröffnet,ist der Aufschrei groß und der Spiegel in seiner Berichterstattung typisch "misandrisch".
    Eine differenzierte Betrachtungsweise, die vor 20 Jahren den Spiegel auszeichnete, ist bei der heutigen Autorengeneration leider nicht mehr vorhanden.
    Mittlerweile haben sich die Verhältnisse dergestalt verändert, dass Jungen (siehe Jungenkrise) von einem nicht koedukativen Ansatz deutlich profitieren würden, ohne dass deshalb sofort die Aufhebung der Gleichberechtigung unterstellt werden muss