Sofortige Einstellung abgewendet: Türkischer Investor will "Rundschau" retten

DPAAnders als befürchtet wird die "Frankfurter Rundschau" nicht Ende Januar eingestellt. Auf einer Betriebsversammlung hat Insolvenzverwalter das Interesse zweier Investoren bestätigt, darunter eine türkische Mediengruppe. Allerdings drohen hunderte Arbeitsplätze wegzufallen.

http://www.spiegel.de/kultur/gesells...-a-880259.html
  1. #1

    Verlängerung des Siechtums

    Wer braucht noch die FR? Die Leser haben doch ein eindeutiges Votum abgegeben, indem sie die Gazette immer weniger käuflich erworben haben. Jetzt noch das Blatt länger am leben zu lassen ist nur eine schrittweise Verlägerung des Siechtums.
  2. #2

    Jetzt wissen wir auch...

    Jetzt wissen wir auch warum die FR zuletzt eine Diffamierungskampagne gegen deutsche Islamkritiker gefahren hat, die ihresgleichen sucht.
    Wes Brot ich ess', des Lied ich sing'.
  3. #3

    Ein türkischer Investor

    Wenn das was wird lad ich die Spiegelredaktion zum Essen ein. Prost.
  4. #4

    Pawlow lässt grüßen!

    Zitat von Apologet Beitrag anzeigen
    Jetzt wissen wir auch warum die FR zuletzt eine Diffamierungskampagne gegen deutsche Islamkritiker gefahren hat, die ihresgleichen sucht.
    Wes Brot ich ess', des Lied ich sing'.
    In der Einleitung fällt das Wort "Türkisch" und schön schäumt der Speichel. ;)
  5. #5

    Da pfeifft jemand dünn im Walde

    Zitat von AllesnureinWitz Beitrag anzeigen
    In der Einleitung fällt das Wort "Türkisch" und schön schäumt der Speichel. ;)
    Noch dazu bei diesem Verlag. Es muss doch bekannt sein (<-kurze Ironie), dass die "Sözcü" absolut gegen die jetzige Regierung schreibt und auch sonst einer liberalen Strömung angehört.

    Merke: Nicht überall wo "türkisch" draufsteht ist auch "islamisch" drin ;).
  6. #6

    rechtslastige Islamkritiker

    Zitat von Apologet Beitrag anzeigen
    Jetzt wissen wir auch warum die FR zuletzt eine Diffamierungskampagne gegen deutsche Islamkritiker gefahren hat, die ihresgleichen sucht.
    Wes Brot ich ess', des Lied ich sing'.
    Kann man rechtslastige Islamkritiker diffamieren?

    Ich dachte, die erledigen das immer selbst, oder?
  7. #7

    Neue Presse?

    Seit wann ist denn die Frankfurter Neue Presse ein Schwesterblatt des Hamburger Abendblattes? Die FNP ist ein vollkommen eigenständiges Blatt der Frankfurter Societät. Warum sollte eine Zusamenführung mit der FR in Frage kommen? Das sind zwei vollkommen gegensätzliche, auch politische, Unternehmenskulturen - dies würde unweigerlich schief gehen.
  8. #8

    hmmmm

    Zitat von Apologet Beitrag anzeigen
    Jetzt wissen wir auch warum die FR zuletzt eine Diffamierungskampagne gegen deutsche Islamkritiker gefahren hat, die ihresgleichen sucht.
    Wes Brot ich ess', des Lied ich sing'.
    die Zeitung "Sözcü" ist eher eine Zeitung die gegen die türkische Regierungspartei AKP und gegen den türkischen Premier Erdogan hetzt. Das ist die Zeitung des modernen und laizistischen Teils der Bevölkerung, daher glaube ich nicht, dass die "Diffarmierungskampagne gegen deutsche Islamkritiker" wie du schreibst, was damit zu tun hat.
  9. #9

    Schwesterblatt

    Zitat von triple-x Beitrag anzeigen
    Seit wann ist denn die Frankfurter Neue Presse ein Schwesterblatt des Hamburger Abendblattes? Die FNP ist ein vollkommen eigenständiges Blatt der Frankfurter Societät. Warum sollte eine Zusamenführung mit der FR in Frage kommen? Das sind zwei vollkommen gegensätzliche, auch politische, Unternehmenskulturen - dies würde unweigerlich schief gehen.
    Nicht des Hamburger Abendblatts, sondern der FAZ. FNP und FAZ sind irgendwie lose verbandelt und werden auch im selben Betrieb gedruckt.
    Warum der Springer-Verlag diese Erkenntnis aber ausgerechnet über das Lokalblatt einer anderen Stadt verkündet und nicht über den überregionalen Mitbewerber "Welt", verstehe ich nicht ganz.

    Und genauso wie Sie ist mir völlig unklar, warum die FAZ sich neben der Neuen Presse noch eine auf Regionalformat geschrumpfte Rundschau halten will. Das ist doch redundant. Außerdem ist die linke FR-Leserschaft völlig inkompatibel zur konservativen FNP.
    Eine Übernahme durch die (ehemalige...) überregionale Konkurrentin SZ wäre schon sinnvoller, wenn auch nicht viel. Die FR wäre dann die Frankfurt-Ausgabe der SZ. Aber die meisten Regionalversionen der "Großen" sind schon vor 10 Jahren eingegangen (Berliner Seiten der FAZ, taz Ruhr...). Ob sich das jetzt lohnt?
    Was die Türken genau wollen, scheint ja sehr unklar, und sehr ernstgemeint klingt das Angebot laut Artikel auch nicht.

    Tatsache ist: Frankfurt/RheinMain hat 4 Millionen z.T. gut gebildete Einwohner und genug Nachfrage nach einer linksliberalen Tageszeitung. Wenn es nur noch FAZ & FNP gäbe, wären diese Leute "heimatlos". Vielleicht würden einige aus Verzweiflung die taz oder die SZ abonnieren, aber sicher nicht eine konservative FNP-Rundschau.

    *

    Meine Idee wäre eine ganz andere: Hätte nicht der SPIEGEL (oder die "Zeit") Interesse an einer etablierten linksliberalen Marke zur bundesweiten Publikation tagesaktueller Artikel? Die großen Rechercheartikel montags im normalen "Spiegel", die täglichen Updates dazwischen in einer vom Spiegelverlag übernommenen Rundschau?