Kassenärztliche Bundesvereinigung: Ärzte-Lobby streitet über dubiose Millionen-Buchun

DPADie Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) ist die wichtigste politische Vertretung der Ärzte in Deutschland. Gerade erst ermahnte deren Chef Andreas Köhler Mediziner zu korruptionsfreiem Praktizieren - dabei hat die KBV selbst mit undurchsichtigen Finanzgeschäften zu kämpfen.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...-a-880474.html
  1. #50

    Und diese ist nur ein Bruchteil

    ich verstehe hier nicht ganz die Verwunderung. Es gibt hier ja noch einige Scheinfirmen (Äsculap Stiftung, KV med. GmbH). Hier existieren zwar Büros aber wer sitzt dort ??? Auch diese Geschäftführer sind aus den entsprechenden Kreisen. Was erwartet man wenn die Bundesversicherungsanstallt nur mit 2,5 Mann zu der Prüfung dieser Anstallten besetzt ist diese auch nur die KBV prüfen dürfen und Ihnen nicht alles vorgelegt werden muß. Dieses Gutachten dann beim BMG (Herrn Bahr) liegt der hier weitere Vorgehensweisen unternimmt bzw. läßt. (eine Krähe...) Herr Bahr hat ja auch nur auf Druck einer Politikerin Herrn Köhler bei seiner Gehaltserhöhung um 70 000 Euro in das Ministerium bestellt ! Nach Verzicht dieser Erhöhung taucht plötzlich Herrn Köhlers Namen im Register der APO Vermietungs GmbH auf !
    Auch im Personal hält Herr Köhler es nicht so eng. Sein Ausspruch: 'Wer nicht mitzieht wird erschossen !' Das Personal ist hier durch viele solcher Aussprüche und einem von Ihm Forcierten Personalrat völlig eingeschüchtert. Dezernenten erscheinen plötzlich zu der Personalratswahl die vorher nie gewählt haben !!! Verdi wird hier ungern gesehen ! Ich verkneife es mir hier Herrn Köhlers Merkel Vergleich anzuführen. Herr Bahr als Aufsichtsbehörde hält auch hier lieber die Ohren zu bzw. sieht sich nicht zum Handeln genötigt. Naja die Ärzte sind nun mal das Klientel was Ihn wählt. Man kann hier noch viel vobringen ! Vielleicht fühlt sich ja hier einmal die Presse angesprochen intensiver nachzuforschen ! Es würde höchswahrscheinlich ein sehr langer Artikel und die Ärzteschaft wüßte wo ein Teil Ihres Geldes bleibt !
  2. #51

    Zitat von 23 1/3 Beitrag anzeigen
    bitte absetzen und einen neuen Mann installieren. So schadet sich die KBV nur selbst.
    Es ist unerheblich, wer an der Spitze der KBV steht. Solange das System der angeblichen Selbtsverwaltung in den Kassenärztlichen Vereinigungen besteht, ändern kann das nur der Gesetzgeber, wird sich nichts ändern.
  3. #52

    Zitat von lernwortschatz Beitrag anzeigen
    In dem Laden KBV stinkt es erheblich. So darf er z. B. keine Dienstleistungen verkaufen, die hunderprozentige Tochter DSSGmbH darf das schon.
    Wer ist die dssGmbH?
  4. #53

    In der KBV regiert die Angst

    Herr Dr. Köhler hat sich eine eigene Welt in der Selbstverwaltung erschaffen. Nicht umsonst ist seine Ehefrau auch die Personalchefin. Die ganze Struktur und die Angst der Mitarbeiter erklärt auch diese abstrusen Zahlungsvorgänge. Der Merkel/Hitler Vergleich auf der Weihnachtsfeier spricht Bände. Hier hat jemand unsere Welt verlassen. Vor nicht allzu Zeit hat sich dieser Herr übrigens auch einen üppigen Gehaltszuschlag gegönnt. http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/kassenaerzte-chef-koehler-knickt-im-gehaltsstreit-ein-a-824135.html Ähnlich dreist wie die drei Vorstände der KV Berlin. Selbstbedienungsmentalität trifft es hier ganz gut. Das Sytem gehört abgeschafft.
  5. #54

    Ärzte verdienen Anscheinend noch zu viel

    als erstes möchte ich erst einmal etwas zu den ganzen hinzufügen. Nicht nur die Politik kann hier etwas machen sondern auch die Ärzte selbst. Die Vorständler in den Kassenärztlichen Vereinigungen werden von Ihren Mitgliedern (Ärzten gewählt). Wer hier behauptet er hat keinen Einfluß macht es sich etwas einfach. Er könnte sich ja selbst dafür aufstellen lassen bzw. entsprechend wählen. Die gewählten wählen den Vorstand der KBV. Wenn man sich dann dennoch so einen Vorstand wie in der KBV leisten kann, kann ich bei den Verhandlungen mit den Kassen nur sagen das hier jammern auf hohem Niveau angesagt ist. Auch die erwähnte dssGmbh (in wirklichkeit DSSG GmbH) ist eine 'Scheinfirma' der KBV. Wenn man hier einmal Googelt findet man auch hier bekannte Namen. Anders ist natürlich auch hier die Politik (BMG) gefragt. Wenn man sieht wie die KBV für Gerichtsverhandlungen einen Anwalt aus Köln einfliegen läßt bzw. Mitarbeiter (wenn die Nase nicht mehr gefällt) diese Freisetzt (Gerüchteweise unter vollen Bezügen bis zu der Rente) frage ich mich was hier eine Aufsichtsbehörde macht ? Ist die KBV nicht zu der Wirtschaftlichkeit angehalten ?
  6. #55

    Zitat von aerztekritik Beitrag anzeigen
    ich verstehe hier nicht ganz die Verwunderung. Es gibt hier ja noch einige Scheinfirmen (Äsculap Stiftung, KV med. GmbH). ...
    So heißt es auf der Seite der KVMED (kvmed.de):
    "Die im Kuratorium der Aeskulap Stiftung vertretenen Vorstände der KVen und der KBV üben ehrenamtlich und unentgeltlich eine reine „Aufsichtsfunktion“ über die KVMED GmbH aus und sind selbst an keiner Stelle in die Tätigkeiten der KVMED GmbH oder der Patiodoc AG eingebunden. Nach den Statuten der Stiftungssatzung können nur amtierende Vorstände in der Stiftung vertreten sein; endet ihr KV bzw. KBV Vorstandsmandat, endet auch ihre Mitgliedschaft im Kuratorium der Stiftung, wobei die neugewählten Vorstände dann nachrücken können. "

    Und bei der Aeskulap-Stiftung liest man:
    "Da die KVen und die KBV als Körperschaften des öffentlichen Rechts hier nicht handeln konnten, haben die Vorstände mit der Gründung der Aeskulap-Stiftung die Initiative ergriffen, neue Möglichkeiten zur Unterstützung der niedergelassenen Vertragsärztinnen und Vertragsärzte oder niederlassungswilligen Ärztinnen und Ärzte zu schaffen. Es geht hierbei um Unterstützung durch Service- und Beratungsangebote, Logistik und Management sowie Kapitalbeschaffung und Finanzierungsunterstützung."

    Private Initiative! Ist das nicht selbstlos?

    Ach ja, die Patiodoc AG hieß mal Patiomed AG. Zu 49% Händen der APO-Bank + 1,9% CP Capital Partners AG, CH (ein schweizerisches Konstrukt, das wiederum komplett der APO-Bank gehört, zumindest sitzt mindestens ein APO-Bankvorstand auch in der CP AG). Macht zusammen etwas über 50%. Sollte ursprünglich verhindern, daß andere Medizinische Versorgungszentren gründen, indem man es selbst tut bzw. tun läßt. Hofft man da selbstlos, mögliche Gewinn abschöpfen zu können?