Rassismus-Debatte: Die Maske des Denis Scheck

ARDDenis Scheck hat sich in seiner ARD-"Sendung" das Gesicht schwarz angemalt, um in die Debatte über rassistische Sprache in Kinderbüchern einzugreifen. Eine Provokation, die nicht mehr in die Zeit passt. Genauso wie die Reaktion des Literaturkritikers auf die Kritik daran.

Denis Scheck: Rassistischer Sketch in ARD-Sendung Druckfrisch - SPIEGEL ONLINE
  1. #1

    Schräg

    Der Auftritt war vielleicht ein wenig schräg, aber nicht rassistisch. Man sollte nicht permanent versuchen, überall einen Skandal zu entdecken.
  2. #2

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Denis Scheck hat sich in seiner ARD-"Sendung" das Gesicht schwarz angemalt, um in die Debatte über rassistische Sprache in Kinderbüchern einzugreifen. Eine Provokation, die nicht mehr in die Zeit passt. Genauso wie die Reaktion des Literaturkritikers auf die Kritik daran.

    Denis Scheck: Rassistischer Sketch in ARD-Sendung Druckfrisch - SPIEGEL ONLINE
    Und wer masst sich nun an, das Ganze als einen "Eklat" zu titulieren?
  3. #3

    Schecks Kommentar ...

    ... war das Beste, was ich zum Thema gesehen/gehört/gelesen habe.

    "Eklat" - nicht zu fassen !!!

    Uns geht es einfach zu gut, – wir humorarmen, differenzierungsgeilen Pseudo-Gutmenschen ...
  4. #4

    Überzogen

    "Eklat" und halte ich für überzogen. In unserer Gesellschaft ist ein "schwarz Anmalen" vielleicht noch für ein paar Menschen, die schon bei der Geburt einen Besen verschluckt haben eine "Provokation", sonst aber sicher nicht. Ein "Neger" sollte nicht mehr negativ besetzt werden, nur weil es bei manchen so gesehen wird. "Jude" wird auch bei vielen negativ gesehen, trotzdem muss es einfach das bleiben, was es ist, eine normale Bezeichnung ohne irgendwelche Wertungen da reinzumalen.
  5. #5

    Peinlich...

    ... sich darüber aufzuregen. Denis Scheck ist mit sicher kein Rassist und weiß wann man den Bogen überstreckt. Ich würde das unter künstlicher Freiheit verbuchen..
  6. #6

    Wir sind auch

    die Kartoffeln, Boche tete, Krauts etc., das ist auch Rassismus. Beschweren wir Deutsche uns? Man kann so etwas auch entspannt sehen.
  7. #7

    scheck hat lächerlichkeit

    gegen lächerlichkeit eingesetzt.gut herr scheck!
  8. #8

    Falscher Vergleich

    Auch ich war überrascht von Herrn Schenks schwarzem Gesicht, aber die Argumentation ist natürlich richtig. Wehret den zensierenden Anfängen! Keiner wird Schaden nehmen wenn wir alte Texte in ihrer alten Form beibehalten, denn die Autoren um Erlaubnis fragen, das geht ja nun nicht mehr. Aber Ihr Vergleich mit der Sexpuppe wäre nur dann richtig, wenn sich einer der Talkshowgäste als Sexpuppe verkleiden würde. Und – das wäre dann wieder lustig!
  9. #9

    und wo ist jetzt der Eklat?

    kann keinen entdecken. Sehe nur heiße Luft und eine Autorin, die scheinbar den Kontakt zu realen Welt verloren hat.
    Ansonsten kann ich mich nur Herrn Scheck anschließen. Finger weg von den Kinderbuchklassikern!