Krieg in Mali: Die Schlacht von Konna

REUTERSOhne Gegenwehr marschieren französische Soldaten inzwischen nach Nordmali, die Islamisten sind in die Wüste ausgewichen. Doch der Beginn des Feldzugs verlief dramatischer: Laut Augenzeugen bombardierten Kampfjets die Stadt Konna stundenlang, dann jagten und töteten Spezialeinheiten die Extremisten.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-880364.html
  1. #40

    Der Wehrbeauftragte Königshaus

    Zitat von cirkular Beitrag anzeigen
    muss endlich den Krieg wieder nach Hause holen. Wie ging es uns doch in der Nachkriegszeit hierzulande gut. Wirtschaftwunder, Wachstum. Ohne Krieg hätte es das alles nicht gegeben. Es wird allerhöchste Zeit, dass hier endlich der Reset-Kopf gedrückt wird und man wieder Trümmer räumen darf, so man das Inferno überlebt hat.
    hat u.a. beklagt, daß die Soldaten zu viel reisen müssen und daß die Scheidungsrate bei Soldaten signifikant höher ist als bei anderen Arbeitnehmern.
    Waffen dürften ausreichend vorhanden sein, die Talibans kann man günstig einfliegen, und dann können sie sich vor dem Leipziger Völkerschlacht-Denkmal Mann gegen Mann bekämpfen.
    Für den Preis einer Drohne kann man Talibans aus etlichen Ländern nach Schkeuditz einfliegen und mit Bussen zum Schlachtfled transportieren.
    Der Abtransport der Toten ist allerdings eine logistische Herausforderung, aber sicherlich mit deutscher Gründlichkeit plan- und durchführbar.

    Wer Sarkasmus findet, darf ihn behalten.
  2. #41

    Zitat von axth Beitrag anzeigen
    Was bitte haben wir in Mali zu suchen? Menschenrechte werden nicht nur in Mali mit Füßen getreten. Schauen Sie sich den Völkermord in Ruanda 1994 an. Eine Millionen Tote innerhalb weniger Wochen, und niemand hilft. Die Waffen dafür kamen aus Frankreich und den USA. Ganz Afrika ist ein zerschnittener, demolierter Kontinent. Die brutalen Konflikte lassen sich kaum zählen. Lesen Sie Peter Scholl-Latours »Afrikanische Totenklage«. Mali ist nicht unsere Kolonie und unsere Freiheit wird dort auch nicht verteidigt. Frankreich zieht dort die Bodenschätze und hat natürlich keine Lust, diese den Islamisten zu überlassen. Wenn wir 3 Flugzeuge zur Verfügung stellen, ist das okay!
    1 Jahr zuvor gab es 1993 das Desaster in Somalia, was mittlerweile leider etwas in Vergessenheit geraten ist.
    Ich kann mich noch gut erinnern, wie sich die übliche Klientel hierzulande unverhohlen freute, als in der Schlacht von Mogadischu 19 Amerikaner ums Leben kamen und ein Psychopath wie Mohamed Aidid ungeschoren davon kam.
  3. #42

    Zitat von axth Beitrag anzeigen
    Was bitte haben wir in Mali zu suchen?
    Das hier:
    2012 Minerals Yearbook - Mali and Niger

    Mali’s mineral sector was dominated by the production
    of gold. No other mineral commodities were produced in
    significant quantities in the country, with the exception of rock
    salt and semiprecious stones, such as amethyst, epidote, garnet,
    prehnite, and quartz. Diamond was produced in small quantities
    as a byproduct of the mining of gold, but information on
    diamond production was inadequate to make reliable estimates
    of output.

    The country’s vast undeveloped mineral resources
    included bauxite, chromium, copper, granite, gypsum, iron ore,
    kaolinite, lead, lithium, manganese, marble, nickel, niobium,
    palladium, phosphate rock, rutile, silver, talc, thorium, tin,
    titanium, tungsten, uranium, and zirconium
    .

    The Government
    agency responsible for the mineral sector in Mali is the
    Direction Nationale de la Géologie et des Mines, which is part
    of the Ministère des Mines de l’Énergie et de l’Eau.

    Nicht gewusst?
  4. #43

    Konformistische Kriegsvernebler

    Zitat von Chris_7 Beitrag anzeigen
    (...)
    Es handelt sich durchgängig um Länder, die noch nie irgend welche Freiheiten dieser Art kannten. Und die dazu in wirtschaftlich desolaten Lagen waren. (...)
    Das ist eindeutig falsch. Libyen war das reichste Land Afrikas mit dem höchsten Lebensstandard und 20 Universitäten. Und heute? Dazu war bereits wieder die Stammesdemokratie eingeführt und die Zentralregierung entmachtet. Gaddafi hatte sich in die Wüste zurückgezogen und spielte den halbverückten Revolutionär. Er hatte kein Regierungsamt.

    In Mali herrscht eine Militärjunta und von Demokratie ist weit und breit nichts mehr zu sehen. 90 % der Einwohner sind Moslems und die betachten die einsickernden Nomaden aus der Wüste als Glaubensbrüder. Die französischen Söldner hingegen sind Eindringliche, die die Soldateska der Militärdiktatur und deren Willkürherrschaft zurückbringen. Wie sich an den Gräueltaten schon zeigt.

    Die dt. Medien zeichneten damals von Libyen eine falsches Bild wie sie es jetzt auch von Mali zeichnen. Sehr seltsam, diese informelle Gleichschaltung der Gehirne der Journalisten in jedem Kriegsfall. Wie zu Zeiten der Reichskulturkammer.
  5. #44

    Hurra, wir schießen uns nach vorne!

    Zitat von zabbaru Beitrag anzeigen
    hat Deutschlend, sich als führende Nation innerhalb der EU darzustellen. Es scheint uns nicht besonders gut bekommen zu sein, Jahrzehntelang in dem Wolkenkuckkucksheim der Bonner Republik und dem Vasallenstaat der UDSSR auch DDR aufgewachsen zu sein. Keiner nimmt eine noch so wichtige Wirtschaftsnation ernst, wenn sie sich dauernd klein macht. Nun stehen wir wieder da wie immer: Kleinkariert und übertrieben ängstlich.
    Irgendwie heuchlerisch: wenn Frankreich den Krieg gewinnt, beschimpfen wir die eigene Regierung, dass sie nicht stahlhart vorgegangen ist, um die Fundis mit Stumpf und Stiel auszurotten.

    Wenn Deutschland sich aber mit hineinstürzt, und es wird hart und knochig, wird wieder die Regierung beschimpft, dass man das doch hätte wissen müssen.

    Das ist so richtig Stammtisch, auf dem das alte Bier klebt.
  6. #45

    warum Deutschland nur zuschaut

    Zitat von gerald246 Beitrag anzeigen
    das Problem in Deutschland ist dass nur nachgedacht und ueberhaupt nicht gehandelt wird. Das scheint unsere einzige Tugend zu sein, die sich allerdings - weil andere Tugenden wie z.B. der entschlossene Einsatz - fehlen leicht und oft ins genaue Gegenteil verkehrt. Mal ehrlich: wenn Frankreich nicht eingegriffen haette, haetten dann die ganzen Bedenkentraeger hier in Deutschland einen militaerischen Einsatz veranlasst? Selbst wenn die malische Regierung sie darum gebeten haette? Ich musste hier gerade selbst laecheln. Guido Westerwelle und entschlossenes Handeln? Die Gruenen und die Bundeswehr? Die haetten doch ganz Mali eher unter der Scharia gesehen als einen einzigen Soldaten zu schicken. Die Reineit der Lehre ist wichtiger als das reale Leiden, in der Bibel heissen solche Leute Pharisaer die hoffen dass sich die Realitaet nach ihren Wunschvorstellungen richtet (und die immer daneben liegen). Das sind die Bart-Simposon-Hemdentraeger ("Loser and proud of it").

    Ich sags diesen leuten nur mit Nazareth: dream on, andere, aktivere Zeitgenossen werden das Handeln fuer euch uebernehmen.

    Dass Deutschland nur zusieht hat einen Grund - wer nichts tut, kann nach Überzeugung der sog. politisch korrekten Moralapostel auch nichts falsch machen und keine Schuld auf sich laden. Auf keinen Fall wollen diese Feiglinge Verantwortung übernehmen - denn damit riskiert man es, anderen Unrecht zu tun. Was diese Leute nicht verstehen - manchmal muss man es riskieren, Unrecht zu tun, um größeres Unrecht abzuwenden. Das ist tragisch, aber so ist es nunmal.
  7. #46

    Brüllen

    Zitat von 1_gast_1 Beitrag anzeigen
    Nach Kriegsrecht ist Partisanenbekämpfung erlaubt, sowie auch Exekution dieser! Und im KRIEG herrscht KRIEGSRECHT!
    Warum BRÜLLEN Sie eigentlich so? Ihr fanatischer Quatsch wir dadurch nicht wahrer. Vielleicht sollten Sie sich mal genauer mit dem Kriegsrecht befassen, für den Anfang tut es das: Partisan
  8. #47

    Zitat von Stauss Beitrag anzeigen
    Das ist eindeutig falsch. Libyen war das reichste Land Afrikas mit dem höchsten Lebensstandard und 20 Universitäten. Und heute? Dazu war bereits wieder die Stammesdemokratie eingeführt und die Zentralregierung entmachtet. Gaddafi hatte sich in die Wüste zurückgezogen und spielte den halbverückten Revolutionär. Er hatte kein Regierungsamt.

    In Mali herrscht eine Militärjunta und von Demokratie ist weit und breit nichts mehr zu sehen. 90 % der Einwohner sind Moslems und die betachten die einsickernden Nomaden aus der Wüste als Glaubensbrüder. Die französischen Söldner hingegen sind Eindringliche, die die Soldateska der Militärdiktatur und deren Willkürherrschaft zurückbringen. Wie sich an den Gräueltaten schon zeigt.

    Die dt. Medien zeichneten damals von Libyen eine falsches Bild wie sie es jetzt auch von Mali zeichnen. Sehr seltsam, diese informelle Gleichschaltung der Gehirne der Journalisten in jedem Kriegsfall. Wie zu Zeiten der Reichskulturkammer.
    Es geht hier um die Verteidigung der Rohstoffe. Alles andere ist wiedermal Propaganda. Nur noch peinlich: Gauck und Merkel loben Hollande für den Einsatz in Mali! « rundertischdgf
  9. #48

    Zitat von Stauss Beitrag anzeigen
    Das ist eindeutig falsch. Libyen war das reichste Land Afrikas mit dem höchsten Lebensstandard und 20 Universitäten. Und heute? Dazu war bereits wieder die Stammesdemokratie eingeführt und die Zentralregierung entmachtet. Gaddafi hatte sich in die Wüste zurückgezogen und spielte den halbverückten Revolutionär. Er hatte kein Regierungsamt.

    In Mali herrscht eine Militärjunta und von Demokratie ist weit und breit nichts mehr zu sehen. 90 % der Einwohner sind Moslems und die betachten die einsickernden Nomaden aus der Wüste als Glaubensbrüder. Die französischen Söldner hingegen sind Eindringliche, die die Soldateska der Militärdiktatur und deren Willkürherrschaft zurückbringen. Wie sich an den Gräueltaten schon zeigt.

    Die dt. Medien zeichneten damals von Libyen eine falsches Bild wie sie es jetzt auch von Mali zeichnen. Sehr seltsam, diese informelle Gleichschaltung der Gehirne der Journalisten in jedem Kriegsfall. Wie zu Zeiten der Reichskulturkammer.
    Ja, der nette Gaddafi. Gut, der hat jetzt zwei Flugzeuge vom Himmel holen lassen mit mehreren hundert Toten, aber er ist eben doch ein Spitzentyp. Okay. Er hat so ein ganz kleines bisschen den Nachbarn im Süden (Tschad) angegriffen, aber das kann ja wohl schon mal vorkommen unter Freunden. Nur eins verstehe ich nicht: Warum drückt denn der Malier seine Abneigung gegen die Eindringlinge und ihre Gräueltaten (welche ?) durch begeistertes Feiern mit der Trikolore aus ?
  10. #49

    ......

    [QUOTE=Chris_7;11886485]



    ... ich kann Ihre Argumentation schon verstehen. Die Bedrohung schein real. Ist Sie aber nicht. Jedenfalls nicht aus diesen Staaten. Ich kann nicht erkennen, dass sich hier eine gemeinsame Front gegen Westeuropa formiert. Im Gegenteil, diese Staaaten sind innerlich politisch so zerrissen, dass sie zu keiner Reaktion nach außen fähig sind. (Israel kann sich nur freuen) Im übrigen sind quasi alle Staaten des Meghreb und des Nahen Ostens durch Nahrungsmittelimporte durch die westlich Welt abhängig. Stellen Sie sich mal vor was wäre, wenn die Amerikaner von heut auf morgen die Getreide Exporte nach Ägypten einstellen würden (Macht ca. 60 % des gesamten Getreidebedarfs Ägyptens aus)? Dass ist Macht! Fakt ist, diese Staaten können alle ohne Unterstützung, auch von uns, nicht mehr existieren.
    Ich will auch keine Failed States wie Somalia, Afghanistan oder ähnliche, wo sich irgenwelche Spinner niederlassen und darüber nachdenken wie sie ihre kruden Ansichten bei uns einbomben können.
    Da bin ich mir doch selbst am nächsten. Reingehen und zerstören. Das wird in Zukunft auch einfacher werden. Bin ich überzeugt davon.
    Auch Deutschland wird sich da ändern.