Krebstherapie: Mit dem Cyberknife gegen den Tumor

Münchner Ärzte behandeln Krebspatienten mit dem weltweit modernsten Strahlenchirurgie-Roboter. Das Cyberknife lässt eine Utopie wahr werden: Das Operieren ganz ohne Skalpell. Die Methode kann einzelnen Patienten helfen - und ist doch keine Wunderwaffe gegen Krebs.

http://www.spiegel.de/gesundheit/dia...-a-880008.html
  1. #1

    Strahlentherapie?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Münchner Ärzte behandeln Krebspatienten mit dem weltweit modernsten Strahlenchirurgie-Roboter. Das Cyberknife lässt eine Utopie wahr werden: Das Operieren ganz ohne Skalpell. Die Methode kann einzelnen Patienten helfen - und ist doch keine Wunderwaffe gegen Krebs.

    Cyberknife München: Mit Strahlen gegen Krebs und Metastasen - SPIEGEL ONLINE
    Ich setze mal hinter das Wort Strahlentherapie ein Fragezeichen.
    Sicherlich kann man in gewisser Weise damit was bewirken, aber wenn ein Teil erst bestrahlt ist, so kann man es nicht mehr operieren, denn die Umgebung ist zu sehr vernarbt.
    Mir haben Professoren gesagt, dass zuerst die OP ansteht und man danach wenn es nicht mehr geht bestrahlen sollte, aber nicht umgekehrt.
    Oder der Körper ist so weit geschädigt und es macht kaum noch einen Sinn ihm zu operieren.
    Ich selbst bin ein Krebspatient, habe schon einen Krebs überstanden, mit OPs und Chemos und man hatte mir keine Überlebenschance gegebenen und nun sind es schon über 20 Jahre her.
    Nun habe ich einen anderen, Prostatakrebs bekommen, man hatte es vor über zwei Jahren festgestellt, einige wollten sofort operieren, andere wollten mich bestrahlen und einge wollte den Hormonspielgel auf Null setzen.
    Ich habe viele amerikanische Berichte von Professoren gelesen und da schrieb man, dass man sehr wohl auch mit einem Prostatakrebs noch lange Jahre leben könnte.
    Ich habe eine sehr gesundheitsbewußte Lebenseinstelunng treibe auch sehr viel Sport und fühle mich recht gut.
    Bei der letzten Biopsie (im Dezember 2012)hat man festgestellt, dass mein Krebs im Anfangsstdium vorhanden ist, aber sich ruhig verhält und ich somit nur unter der Kontrolle bleibe.
    Bei uns wird zu viel und zu schnell operoiert, auch wenn es nicht immer gleich notwendig ist, aber ob man nur sicher gehen will, oder ob das Geldverdienen da eine Rolle spielt ich weiß es nicht.
    Gut ist es schon das man sich weiterentwickelt, aber nicht jede Entwicklung ist auch immer das Beste für alle.
    HR
  2. #2

    Robi im OP-Saal?

    Wer übrnimmt die Verantwortung wenn was schief läuft, oder im nachhinein rausstellt, das der Robi schlecht gearbeitet hat. Für bestimmte arbeiten könnte man ein robi einstellen (2Dimensional) ansonsten wird es schwierig.
  3. #3

    Etwas mehr Genauigkeit

    Mal wieder eine Artikel, der die 5 Ws nicht bedient. Lt. Wikipedia steht in München schon seit 2005 ein Cyberknife der Firma Accuray. In Deutschland sind es jetzt 8 Geräte und weltweit über 200. Handelt es sich jetzt um einen Nachfolgertyp? Wann wurde er installiert?
    Die Frage sind alle in der Pressemitteilung des Europäischen Cyberknife Zentrums München-Großhadern.
    "Es ist die Generation M6, die im Dezember 2012 installiert wurde". Etwas mehr Genauigkeit kann man schon vom Spiegel erwarten
    http://www.cyber-knife.net/fileadmin/user_upload/Pressemeldungen/Cyberknife-Forschungskooperation-12.pdf
    Und mit 3500 Patentienten scheint sich die alte Anlage ja auch schon amortisiert zu haben.
  4. #4

    Zitat von hubertrudnick1 Beitrag anzeigen
    Ich setze mal hinter das Wort Strahlentherapie ein Fragezeichen.
    Sicherlich kann man in gewisser Weise damit was bewirken, aber wenn ein Teil erst bestrahlt ist, so kann man es nicht mehr operieren, denn die Umgebung ist zu sehr vernarbt.
    Mir haben Professoren gesagt, dass zuerst die OP ansteht und man danach wenn es nicht mehr geht bestrahlen sollte, aber nicht umgekehrt.
    Oder der Körper ist so weit geschädigt und es macht kaum noch einen Sinn ihm zu operieren.
    Ich selbst bin ein Krebspatient, habe schon einen Krebs überstanden, mit OPs und Chemos und man hatte mir keine Überlebenschance gegebenen und nun sind es schon über 20 Jahre her.
    Nun habe ich einen anderen, Prostatakrebs bekommen, man hatte es vor über zwei Jahren festgestellt, einige wollten sofort operieren, andere wollten mich bestrahlen und einge wollte den Hormonspielgel auf Null setzen.
    Ich habe viele amerikanische Berichte von Professoren gelesen und da schrieb man, dass man sehr wohl auch mit einem Prostatakrebs noch lange Jahre leben könnte.
    Ich habe eine sehr gesundheitsbewußte Lebenseinstelunng treibe auch sehr viel Sport und fühle mich recht gut.
    Bei der letzten Biopsie (im Dezember 2012)hat man festgestellt, dass mein Krebs im Anfangsstdium vorhanden ist, aber sich ruhig verhält und ich somit nur unter der Kontrolle bleibe.
    Bei uns wird zu viel und zu schnell operoiert, auch wenn es nicht immer gleich notwendig ist, aber ob man nur sicher gehen will, oder ob das Geldverdienen da eine Rolle spielt ich weiß es nicht.
    Gut ist es schon das man sich weiterentwickelt, aber nicht jede Entwicklung ist auch immer das Beste für alle.
    HR
    Wahrscheinlich kann man da medikamentoes noch viel machen. Fragen Sie ihren Oncologen mal nach Zytiga Abirateron
    Viel Glueck!
  5. #5

    Zitat von check1 Beitrag anzeigen
    Wer übrnimmt die Verantwortung wenn was schief läuft, oder im nachhinein rausstellt, das der Robi schlecht gearbeitet hat. Für bestimmte arbeiten könnte man ein robi einstellen (2Dimensional) ansonsten wird es schwierig.
    Bitte schauen sie vor der OP mal genau in die ganzen Vordrucke, die sie unterschreiben müssen, dann erübrigt sich die Frage.
    Schmerz beiseite, wie der Doktor zu sagen pflegt, ein Restrisiko bleibt, egal wer die Verantwortung nicht übernimmt.
  6. #6

    Zitat von hubertrudnick1 Beitrag anzeigen
    Ich selbst bin ein Krebspatient, habe schon einen Krebs überstanden, mit OPs und Chemos und man hatte mir keine Überlebenschance gegebenen und nun sind es schon über 20 Jahre her.
    Nun habe ich einen anderen, Prostatakrebs bekommen, man hatte es vor über zwei Jahren festgestellt, einige wollten sofort operieren, andere wollten mich bestrahlen und einge wollte den Hormonspielgel auf Null setzen.
    Ich habe viele amerikanische Berichte von Professoren gelesen und da schrieb man, dass man sehr wohl auch mit einem Prostatakrebs noch lange Jahre leben könnte.
    Ich habe eine sehr gesundheitsbewußte Lebenseinstelunng treibe auch sehr viel Sport und fühle mich recht gut.
    Bei der letzten Biopsie (im Dezember 2012)hat man festgestellt, dass mein Krebs im Anfangsstdium vorhanden ist, aber sich ruhig verhält und ich somit nur unter der Kontrolle bleibe.
    Bei uns wird zu viel und zu schnell operoiert, auch wenn es nicht immer gleich notwendig ist, aber ob man nur sicher gehen will, oder ob das Geldverdienen da eine Rolle spielt ich weiß es nicht.
    Nur können sie sich nicht sicher sein, dass der Krebs weiterhin ruhig bleibt. Das muss regelmäßig geprüft werden. Und er kann unter Umständen streuen. Unter Kontrolle ist da gar nichts. Auch Sport ist vielleicht gar nicht hilfreich. Wenn sie zB Fahrrad fahren, könnte sich das negativ auf die Prostata auswirken. Vielleicht ist es bei ihnen altersbedingt, dass man nicht gleich zu einer OP rät. In anderen Fällen ist schon gesagt worden, besser gleich als zu spät. Die Chancen, alle vom Krebs befallenen Zonen (die Prostata wird komplett entfernt) heraus zu operieren, scheinen sehr gut zu sein. Falls nicht alles erreicht wird, gibt es die Möglichkeit der Bestrahlung.
  7. #7

    optional

    Großartige Sache. Ich sah gestern Abend einen Bericht im TV.
    Meine Mutter und Großmutter wurden noch mit Kobalt beschossen - ein HORROR.
  8. #8

    Wie lang ist die Warteliste?

    Ähnlich wie bei Organspenden?
  9. #9

    Zitat von hubertrudnick1 Beitrag anzeigen
    Ich setze mal hinter das Wort Strahlentherapie ein Fragezeichen.
    Sicherlich kann man in gewisser Weise damit was bewirken, aber wenn ein Teil erst bestrahlt ist, so kann man es nicht mehr operieren, denn die Umgebung ist zu sehr vernarbt.
    HR
    hallo und schonmal danke führ ihren erfahrungsbericht.
    zu ihrer frage kann ich nur sagen das früher(1995-2001) häufig ein tumor vor der op bestrahlt wurde in der hoffnung ihn auf operationsgrösse schrumfen zu lassen. wie das aktuell gehandhabt wird weis ich nicht genau.
    ihre haltung zum prostatakrebs kann ich nachvollziehen und ich würde mich wahrscheinlich ebenso entscheiden.

    p.s.mich würde noch interressieren im welchen alter sie welche krebserkrankung hatten und ob ihre "gesundheitsbewußte Lebenseinstelunng" damit verbunden ist?