Neues Kartenmaterial: Google zeigt mehr Nordkorea

Straßen und Plätze statt weißer Flächen: Google hat die Nordkorea-Karte seines Dienstes Maps überarbeitet. Geholfen haben dabei Freiwillige mit Ortskenntnis. Nordkoreanern dürfte das Update kaum helfen - Internetzugang haben nur Privilegierte.

http://www.spiegel.de/netzwelt/netzp...-a-880239.html
  1. #1

    Eric Schmidt

    Nun wissen wir endlich, warum Eric Schmidt kuerzlich Nord Korea besuchte... Timothy Cook sollte sich da mal ne Scheibe abschneiden.
  2. #2

    "dass auch Südkoreaner mit ihrer Ortskenntnis geholfen hätten"

    Womit schon klar ist, daß die Angaben veraltet sind. Seit dem Zwischenfall im Kumgang-Gebirge 2008 (eine südkoreanische Touristin, die nachts aus dem Hotel lief, wurde von einer nordkoreanischen Soldatin erschossen) kommen gar keine Südkoreaner mehr als Touristen nach Nordkorea.
  3. #3

    Wie albern "Internetzugang haben nur Privilegierte."

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Straßen und Plätze statt weißer Flächen: Google hat die Nordkorea-Karte seines Dienstes Maps überarbeitet. Geholfen haben dabei Freiwillige mit Ortskenntnis. Nordkoreanern dürfte das Update kaum helfen - Internetzugang haben nur Privilegierte.

    Google Maps zeigt neue Nordkorea-Karte - SPIEGEL ONLINE
    die haben nicht einmal einen PC, da man sich soetwas dort nicht leisten kann.
  4. #4

    Google und Nordkorea

    Zitat von Nonvaio01 Beitrag anzeigen
    die haben nicht einmal einen PC, da man sich soetwas dort nicht leisten kann.
    Ach bitte, der saubere Hr. Schmidt hat bestimmt ein paar Überwachungs-Android Smartphones unters Volk geworfen.
    Vermutlich hat er auch gleich freie Fahrt für alle seine WLAN-Schnüffelfahrzeuge ausgehandelt....
    In gewisser Weise sind sich Nordkorea und Google doch sehr ähnlich, der freundschaftliche Besuch überrascht somit eigentlich nicht ;)
  5. #5

    Zitat von Nonvaio01 Beitrag anzeigen
    die haben nicht einmal einen PC, da man sich soetwas dort nicht leisten kann.
    Dochdoch, Computer im Haushalt sind auch in Nordkorea, vor allem in den Städten, heutzutage üblich. Genauso wie Handys. Damit läuft fast jeder dort herum, auch Kinder. Selbst Smartphones sind verbreitet.

    Aber egal, ob Computer, Mobiltelefone, Festnetztelefone, aber auch Radio und TV-Empfang, alles ist strikt auf Nordkorea beschränkt.
  6. #6

    Openstreetmap

    Openstreetmap hat eine weit detailliertere Karte von Pjöngjang als Google Maps.
  7. #7

    Dann wollen wir doch einmal die 'neue' Nordkorea-Karte von Google-Maps mit derjenigen von OpenStreetMap.org vergleichen...
  8. #8

    Luftaufnahmen

    Was mir jetzt nicht so ganz einleuchtet: Wenn ich mir Nordkorea bei Google Maps ansehe, sind die Satelliten- und Luftaufnahmen eigentlich ziemlich brauchbar. Darauf erkenne ich Straßen etc. mehr als deutlich. Wo ist da jetzt also die Revolution? Aus den Aufnahmen ließe sich doch mit Leichtigkeit ordentliches Material erstellen.
  9. #9

    am allerbesten

    sind die Erfahrungsberichte zu den verschiedenen Gulgas, die auf der Karte eingezeichnet sind. "Dieser Platz ist besser als die meisten in den USA", so heißt es beispielsweise über das Bukchang Gulag.
    Wenn man den verschiebenen Berichten über diese Gulags so liest, dann ist mir allerdings jeder Platz in den USA lieber..