Geberkonferenz: Deutschland zahlt 20 Millionen Dollar für Mali-Einsatz

APDeutschland wird einer der größten Unterstützer des afrikanisch geführten Militäreinsatzes in Mali: Auf einer internationalen Geberkonferenz in Äthiopien kündigte die Bundesregierung Hilfe in Höhe von 20 Millionen Dollar an - nur die USA und Frankreich kündigten höhere Summen an.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-880264.html
  1. #1

    politische Lösung wa

    wahre Worte zum Konflikt. Der militärische Einsatz kann nur dazu dienen alle Parteien an den Verhandlungstisch zu bekommen. Das ist nur möglich, wenn die Aufständischen, als auch die Malinesische Regierung genug unter Druck stehen durch Verhandlungen eine zukunftsfähige Lösung zu erarbeiten. Militärisches Vorgehen setzzt aber nur die Auständischen unter Druck, und da auch nur Teile der losen Koalition. Ich hofffe wir haben ein Konzept, auch die malinesische Regierung zu diplomatischer Kooperation zu bewegen, möglichst unter Federführung der Ecowas, deren Entwicklungspotential ein schwelender Bürgerkrieg drastisch behindern würde.

    Es sollten auch Verhandlungen beginnen, wenn erst Regierung und Tuareg am Tisch sitzen (was ziemlich bald passieren könnte), Warlords und "Islamisten" in die Verhandlungen einzubeziehen könnte über die Möglichkeiten die uns zur Verfügung stehen hinausgehen.
  2. #2

    Taschengeld

    gut das Mali nicht den Euro hat. sonst waere es viel teurer geworden. Glueck gehabt
  3. #3

    Krank

    Die Kranke deutsche Politik haut wieder unsere Steuergelder für nix raus, danke dafür! Ihr volkszertreter solltet das Geld lieber in die deutsche Rentenkasse einzahlen.
  4. #4

    optional

    Wie ist eine Geberkonferenz definiert? Ich kann mir ein Geben von so hohen Geldern ohne Gegenleistung nicht vorstellen. Kann man die Bedingungen, die da gestellt werden (vorausgesetzt) irgendwo einsehen?
  5. #5

    tja

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Deutschland wird einer der größten Unterstützer des afrikanisch geführten Militäreinsatzes in Mali: Auf einer internationalen Geberkonferenz in Äthiopien kündigte die Bundesregierung Hilfe in Höhe von 20 Millionen Dollar an - nur die USA und Frankreich kündigten höhere Summen an.

    Deutschland zahlt 20 Millionen Dollar für Mali-Einsatz - SPIEGEL ONLINE
    Wer hat, der hat.Fürs rumballern können verzichten wir gerne mal auf Musikschulen, Bibliotheken oder aufs Freiräumen der verschneiten Gehwege.Soll Oma doch den Winter über zu Hause bleiben.
  6. #6

    20 Mille?

    So billig hat sich noch kein Land Terrorismus ins Land geholt. Und das in einem Superwahljahr.
  7. #7

    Wieso ...

    ... hört man in so einem Zusammenhang nie etwas von China ?
    Wenn es darum geht, Rohstoffe abzubauen usw. dann ist man immer vorne mit dabei.
    Geht es aber um humanitäre Hilfe, zieht man sich auf seinen "Schwellenlandstatus" zurück und lässt die anderen zahlen
  8. #8

    Krieg ist wichtiger als Armutsbekämpfung

    Wissen Sie, wie viele Kinder in Deutschland arm sind? Wie viele auch heute noch nicht am warmen Mittagessen in der Schule teilnehmen können? Wie viele Menschen sich ihre Nahrungsmittel verschämt von der Tafel holen ?
    Und wir verballern Millionen und Abermillionen für Kriege in Regionen, in denen wir nichts zu suchen haben !
  9. #9

    unglaublich..

    mal sehen, wann die Eskimos zu einer Bedrohung westlicher Werte mutieren und das auswärtige Amt Reisewarnungen für den Polarkreis verkündet. Ich denke, da wird´s dann auch kein Halten bei der dann amtierenden Bundesregierung geben, um die demokratie am Polarkreis zu verteidigen. Wenn es dort etwas zu holen geben sollte, könnte uns dieses Szenario durchaus bevorstehen... :o)