Verdacht auf Drogenschmuggel: US-Militär setzt afghanische Airline auf schwarze Liste

DPADie größte private Fluggesellschaft Afghanistans bekommt keine Aufträge mehr vom US-Militär. Kam Air soll auf zivilen Flügen nach Tadschikistan große Mengen an Opium geschmuggelt haben. Die Affäre macht deutlich, dass der Rauschgifthandel in dem Krisenland floriert.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...-a-880040.html
  1. #1

    Kauft den Opium Bauern das Rohopium ab

    Es wäre vermutlich billiger, den Bauern das Rohopium für einen vernünftigen Preis abzukaufen und zu vernichten, als hinterher die Junkies trocken zu legen und die Drogenkriminalität zu bekämpfen. Bei 1000$ pro Kilo garantiert für den Bauern wären das wenige Milliarden im Jahr und die komplette Ernte wäre vom Markt. Dann würden die Transport-Organisationen leer ausgehen und der Markt zusammenbrechen.

    Wenn alle Länder mit Drogenproblem Geld geben, könnte das Problem deutlich reduziert werden. Das löst zwar nicht die Probleme mit den syntetischen Drogen, aber wäre ein Schritt in die richtge Richtung.
  2. #2

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die größte private Fluggesellschaft Afghanistans bekommt keine Aufträge mehr vom US-Militär. Kam Air soll auf zivilen Flügen nach Tadschikistan große Mengen an Opium geschmuggelt haben. Die Affäre macht deutlich, dass der Rauschgifthandel in dem Krisenland floriert.

    Drogenschmuggel: US-Militär ermittelt gegen Fluglinie in Afghanistan - SPIEGEL ONLINE
    Wer hat schon gerne Konkurrenz?

    Dass das US-Militär selbst aktiv im Drogenschmuggel Afghanistans ist, dürfte langsam Jedem bekannt sein.
  3. #3

    sicher doch

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die größte private Fluggesellschaft Afghanistans bekommt keine Aufträge mehr vom US-Militär. Kam Air soll auf zivilen Flügen nach Tadschikistan große Mengen an Opium geschmuggelt haben. Die Affäre macht deutlich, dass der Rauschgifthandel in dem Krisenland floriert.

    Drogenschmuggel: US-Militär ermittelt gegen Fluglinie in Afghanistan - SPIEGEL ONLINE
    Wie soll ein land das in die Steinzeit gebombt wurde, und eine fuehrung und Moral wie in der Steinzeit hat, denn auch sonst Geld machen?
    Welche Industrie gibt es dort? Stahl? Autobau? IT? Banking? Dienstleistung?
    Ne Opium...schon immer so gewesen und wird auch immer so bleiben.
  4. #4

    Ursache und Wirkung!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die amerikanischen Streitkräfte haben im Kampf gegen den Drogenschmuggel in Afghanistan die größte private Airline des Landes ins Visier genommen[/url]
    es wäre wesentlich einfacher, direkt vor Ort die "Produzenten", sprich: die örtlichen Warlords (freundlich: "afghanische Gebietskommandeure") an die Kandarre zu nehmen und mit aller Härte zuzuschlagen sowie die "Verteiler und Großdealer",sprich: den Dunstkreis und engste Familienangehörige des "demokratisch gewählten Präsidenten Karzai" aus dem Verkehr zu ziehen.

    Beide Gaunercliquen ziehen Gelder zusammen wie ein Schwamm um sich das (Über-)Leben nach Abzug der ausländischen Truppen dann im Ausland so angenehm wie möglich zu gestalten. Oder um später Aysl in der Bundesrepublik zu bitten ...
    Ist doch komisch: Drogenproduktion VOR der alliierten Militärintervention gegen Null (jaja, die bösen Taliban richteten Drogenkonsumenten und Dealer halt flugs hin), NACH der Intervention nun Afghanistan auf TOP 1 der Weltdrogenproduzenten ... und nun wird was "dagegen getan".
    Wenn muss die Produktion vor Ort gestört und zerstört werden und nicht vor den eigenen Grenzen (der USA) versucht werden, das Problem zu stoppen oder in andere Richtungen zu lenken ... Einen Wasserrohrbruch auf der Straße beseitige ich auch nicht dadurch das ich vor meinem Haus Sandsäcke staple und hoffe, das ich verschont werde oder die Nachbarn dafür absaufen.
  5. #5

    Drogenhandel

    Wenn man den Drogenhandel nicht bekämpft, kann man keine Erfolge haben!
    Immer wieder sieht man im TV Bilder, wo Soldaten an riesigen Mohnfelder vorbei fahren und vorbei schauen!
  6. #6

    das ist die größte Lachnummer. Wer einmal erlebt hat, wie Fahrzeuge mit Sonderkennzeichen direkt zum Flieger fahren oder wer die "Kontrollen" erlebt hat, kann über sowas nur herzhaft lachen....
  7. #7

    Nicht die Droge ist das Problem

    "Nach Uno-Schätzungen sterben in den USA und anderen Nato-Ländern jährlich 10.000 Menschen an den Folgen der Einnahme afghanischer Opiate, während in den direkten Kämpfen mit den Taliban im vergangenen Jahr etwa 400 Soldaten des Bündnisses umgekommen waren. "

    sondern die Prohibition. Prohibition hat nie funktioniert - sie schafft nur den Raum für illegale Profite, während Abhängige an völlig unkalkulierbaren Mixturen zugrunde gehen. Heroin- und Morphiumabhängige könnten völlig normal arbeiten und steinalt werden, wenn ihnen sauberer Stoff zur Verfügung stünde. Das ist Fakt. Aber illegale Profite werden ja gebraucht - kann doch nicht alles über die Haushalte laufen. Drum wird sich daran nichts ändern. Aber so naiv, mich über den schwunghaften Anbau ausgerechnet unter der Fuchtel der Militärs zu wundern, - so naiv sollte man einfach nicht sein.
  8. #8

    Jetzt sind wir bald auf Bumpersticker-Niveau

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die größte private Fluggesellschaft Afghanistans bekommt keine Aufträge mehr vom US-Militär. Kam Air soll auf zivilen Flügen nach Tadschikistan große Mengen an Opium geschmuggelt haben. Die Affäre macht deutlich, dass der Rauschgifthandel in dem Krisenland floriert.

    Drogenschmuggel: US-Militär ermittelt gegen Fluglinie in Afghanistan - SPIEGEL ONLINE
    Es gibt den Spruch: "Thou shall not steal, err, theft is illegal, of course - the government does not like competition."

    Der Handel mit Betäubungsmitteln im grossen Stil ist doch auch wieder so eine schlechthinnige Ungesetzlichkeit. Hier will, ja, muss die CIA doch ungestört mitmischen können (siehe Iran-Contra-Affäre u.v.m.). Deshalb auch das Ausschalten der Konkurrenz von höchstoffizieller Stelle. Ja, bravo!
  9. #9

    mehr airlines

    Kam-Air hat eine relativ moderne Flugzeugflotte und besitzt keine Antonovs. Auf Passagierflügen wird der Drogenschmuggel durch Kontrollen erheblich erschwert, während Frachtflüge kaum oder sehr schwer zu kontrollieren sind. Ausser Kam-Air gibt es natürlich noch ein Dutzend weiterer Airlines, die Sachen aus Afghanistan herausschaffen. Nur Kam-Air zu beschuldigen ist blauäugig.