Migrantenkinder aus Euro-Krisenländern: Sprachlose Schüler

Katja IrleSie sind Kinder der Euro-Krise, ihre Eltern hoffen auf einen Neuanfang in diesem Land: Immer mehr junge Griechen, Italiener und Spanier kommen nach Deutschland, stranden ohne Sprachkenntnisse in den Schulen. Viele Deutschkurse sind überfüllt, die Lehrer überfordert.

http://www.spiegel.de/schulspiegel/s...-a-874403.html
  1. #70

    Zitat von Blaue Fee Beitrag anzeigen
    Ich frage mich woher diese Angst kommt.

    EU-Europäer werden uns in den seltesten Fällen auf der Tasche liegen, denn auch Portugiesen oder Spanier haben ebenfalls den Bolognaprozess (ob sinnvoll oder nicht) durchmachen müssen und zumindest die Eurozonenbürger haben somit vergleichbare Ausbildungen und Studien genossen.

    Sorgen machen somit also Non-EU-Citizens ohne Schulausbildung und deren Nachwuchs, eine völlig andere Baustelle.
    Da wäre es in der Tat wünschenswert, dass strengere Kriterien zur Niederlassung durchgesetzt werden.
    Ich weiß nicht, wie Sie darauf kommen, ich hätte Angst vor den EU-Europäern. Leider sind meine Beiträge gestern nicht freigeschaltet worden, sonst wüssten Sie, dass ich sogar eine große Fürsprecherin bin. Genau wie Sie, bin ich der Meinung, dass die jungen EU-Ausländer sich wahrscheinlich sehr schnell und problemlos hier einleben werden. Ich freue mich über jeden EU-Europäer, der zu uns kommen möchte und heiße ihn willkommen. Sorgen bereiten mir hier ganz andere Leute. Ich konnte es mir gestern nicht verkneifen, über eine nicht sehr kleine Randgruppe, die inzwischen vielerorts zu einem echten Problem geworden ist - besonders auch im Hinblick auf unsere Sozialkassen - zu lästern, was prompt dazu geführt hat, dass man meine Beiträge nicht veröffentlicht hat.
  2. #71

    Manchmal unbequem......

    Zitat von oktave Beitrag anzeigen
    Ich weiß nicht, wie Sie darauf kommen, ich hätte Angst vor den EU-Europäern. Leider sind meine Beiträge gestern nicht freigeschaltet worden, sonst wüssten Sie, dass ich sogar eine große Fürsprecherin bin.
    Es ist ja ein wenig beruhigend, dass nicht nur Beiträge von mir der Schere zum Opfer fallen.
    Unbequeme Ansichten werden eben gern als störend ausgeblendet.

    Wirtschaft ist nicht alles.
    Abhängig davon, wie viele Migranten sich in einem Land niederlassen und wie sie sich verhalten, ist Einwanderung keineswegs zwingend ein Segen. Es ist daher unpassend, lediglich Argumente wirtschaftlicher Art ins Feld zu führen
    Die australischen und amerikanischen Beispiele sind gewiss Extremfälle, sie sollten aber zum Nachdenken bewegen.
    Es mag stimmen, dass die Migration in diese Länder zur Entwicklung, zum Wachstum und zum Wohlstand beigetragen hat.
    Aber um welchen Preis? Für die Urbewohner war die europäische Masseneinwanderung über Jahrhunderte die reinste Katastrophe: Sowohl die Aborigines wie die Indianer wurden durch Vertreibung
    und Massaker zu Minderheiten im eigenen Land.
  3. #72

    Zitat von dalai1 Beitrag anzeigen
    ... da passiert gar nichts, um die Deutschkenntnisse von ausländischen Kindern im Schulalter zu verbessern. Die Schulen sind desinteressiert, die Schulleiter haben keine Mittel und den Lehrern sind die Kinder egal.
    Übertreiben Sie da nicht? Selbst in oberbayerischen Käffern gibt es unterstützenden Unterricht in Deutsch, wie wir selbst gesehen haben.

    Dann sollten die Eltern einen Kurs im nächstgelegenen Goethe-Institut oder der VHS buchen! Selbst ist der Mann!
  4. #73

    Zitat von willhy Beitrag anzeigen
    Ist doch alles gut verteilt,
    die Deutschen gehen arbeiten und die anderen kriegen die Kinder.
    Recht haben Sie! Besonders die arbeitende Bevölkerung im Osten, aber nicht nur dort, wird zu Dumpinglöhnen regelrecht verheizt, damit es den Menschen, die hier fürs Nichtstun vollversorgt werden, gut geht. Und damit sind nicht die Menschen gemeint, die nach vielen Jahren harter Arbeit zu Hartz 4-Beziehern geworden sind, sondern jene, die nie etwas in die Sozialkassen eingezahlt haben und auf dem Rücken anderer bequem leben.