Union auf Distanz zur FDP: Merkels linke Nummer

DPADie CDU kämpft auf eigene Rechnung: Kurz vor dem Koalitionsgipfel setzt sich die Union wieder stärker vom liberalen Bündnispartner ab. Kanzlerin Merkel will mit sozialen Themen punkten, links Stimmen abgreifen. Die FDP spottet: "Wir laufen nicht hinterher."

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...-a-880071.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die CDU kämpft auf eigene Rechnung: Kurz vor dem Koalitionsgipfel setzt sich die Union wieder stärker vom liberalen Bündnispartner ab. Kanzlerin Merkel will mit sozialen Themen punkten, links Stimmen abgreifen. Die FDP spottet: "Wir laufen nicht hinterher."

    Wie die Union im Wahljahr auf Distanz zur FDP geht - SPIEGEL ONLINE
    Lasst die FDP spotten, nach der BTW (sofern die 5% gerissen wurde), werden sich die FDP dem jeweiliger Gewinner wieder anbiedern und ducken, ganz einfach. Daher hat Rössler mit seinem Spott Recht.
    Und die CDU wird es, falls es knapp sein sollte mit dem Ergebnis, dankend annehmen.
    Das Profil des "Züngleins an der Waage" wird die FDP aufgrund ihrer Profillosigkeit nie mehr ablegen können.
    Daher ist doch alles klar!
  2. #2

    Nun ja.....

    Rösler, Brüderle, und ...... Niebel. Wundert es irgend jemanden, dass die Union mit denen keine Basis findet, einvernehmlich zu "arbeiten"?
    Vulgärliberale Phrasendrescher, bei denen man immer den Eindruck hat, da hat hat entweder ein Weinkönig den Weg zum Rednerpult eines kleinen örtlichen Unternehmerstammtisches gefunden oder 16-Jähriger Politanfänger ist stolz, seine nicht vorhandene Weltsicht mal in klare und kurze Worte fassen zu dürfen um es den Erwachsenen da oben mal so richtig zu zeigen. Zu Niebel fällt mir leider nix ein....

    Was mich aber wirklich beruhigt, ist, dass endlich einmal die Sachthemen für den nächsten Wahlkampf anscheinend völlig beiseite gelassen werden und man ausschließlich versucht, Copyrights auf Begrifflichkeiten zu erlangen. Dieses leidige Debattieren, was Gerechtigkeit ist und für den einen oder die Volkswirtschaft bedeutet war auch wirklich zu öde. Jetzt reklamieren die Parteien einfach den Begriff, besetzen ihn und werfen den anderen Plagiatismus vor. Mit Plagiaten kennen sich unsere Politiker ja auch hinreichend aus.

    Ehrlich, wir wird zunehmend Angst und Bange um dieses Land.......
  3. #3

    wo ist die Mitte?

    die CDU sozialdemokratisiert sich
    die SPD christdemokratisiert sich
    die Grünen liberalisieren sich
    die Linke versucht, nicht am rechten Rand aufzutauchen
    die FDP bleibt stur - und nennt das Mitte?
    Nein! Mitte ist immer noch ein zentraler Bezirk in Berlin - und den kriegt keiner von allen!
  4. #4

    " links Stimmen abgreifen."

    Wodurch bitte? Durch Gehirnwäsche?
    Oder will sie - e n d l i c h - den Forderungen Gaucks und anderer nachkommen - und dem Volk offen und frei heraus den Sinn ihrer Politik erklären ??
    Und wohin es führen soll, SPAREN in einer Volkswirtschaft so zu sehen wie Sparen, z.B. am Waschmittel im Haushalt ?
    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die CDU kämpft auf eigene Rechnung: Kurz vor dem Koalitionsgipfel setzt sich die Union wieder stärker vom liberalen Bündnispartner ab. Kanzlerin Merkel will mit sozialen Themen punkten, links Stimmen abgreifen. Die FDP spottet: "Wir laufen nicht hinterher."
    Wie die Union im Wahljahr auf Distanz zur FDP geht - SPIEGEL ONLINE
  5. #5

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die CDU kämpft auf eigene Rechnung: Kurz vor dem Koalitionsgipfel setzt sich die Union wieder stärker vom liberalen Bündnispartner ab. Kanzlerin Merkel will mit sozialen Themen punkten, links Stimmen abgreifen. Die FDP spottet: "Wir laufen nicht hinterher."

    Wie die Union im Wahljahr auf Distanz zur FDP geht - SPIEGEL ONLINE
    Wir werden uns wohl auf einen zunehmenden schwarz-grünen Kuschelkurs einstellen dürfen. Merkels Beliebigkeit ist eben im wahrsten Sinne des Wortes grenzenlos und ihr Ausspruch "Ich bin gerne Kanzlerin" scheint sich mehr und mehr zu ihrer obersten Maxime zu entwickeln.
  6. #6

    Die CDU erinner immer...

    ...stärker an die F.D.P. der alten Tage.

    Egal wie's kommt, Hauptsache irgendwie an der Macht bleiben. Standpunkte, Meinungen, Überzeugungen sind da nur hinderlich.

    Vielleicht wäre es an der Zeit für eine Koalition ganz _ohne_ C-Parteien ?
  7. #7

    zu spät!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die CDU kämpft auf eigene Rechnung: Kurz vor dem Koalitionsgipfel setzt sich die Union wieder stärker vom liberalen Bündnispartner ab. Kanzlerin Merkel will mit sozialen Themen punkten, links Stimmen abgreifen. Die FDP spottet: "Wir laufen nicht hinterher."

    Wie die Union im Wahljahr auf Distanz zur FDP geht - SPIEGEL ONLINE
    leider kommt Frau Merkel mit ihrer neuen sozialen Tendenz zu spät. Sie hatte während ihrer Regierungszeit lange genug Zeit sich für die Schwächeren im Staat ein zu setzen. Davon haben wir alle nichts gemerkt. Auch jetzt noch fließt viel Geld ins Ausland und sie hat uns auf schlimmere Zeiten eingeschworen. Im Klartext, wir werden weiterhin weniger bekommen. So vergeßlich ist der Bürger nun auch nicht. Wir wissen alle dass bald Wahl ist und kurz vorher mal ein paar soziale Sprüche zu veröffentlichen und Versprechen die später nicht eingehalten werden; das kennen wir schon, vielen Dank!
  8. #8

    Eigentlich wird man belogen ?

    Wenn wir die Kanzlerin wählen wählen wir doch automatisch den Wunschpartner ( Lobbypartei ? Frauenfeindlich?), diese Rechnung geht doch nciht auf . Alle sind zufrieden mit Kanzlerin Merkel aber was ist mit der geamten CDU wird nicht wieder die Flöte ausgepackt und die Kinder von Mutti eingesammelt? Um dann wie Ratten ertränkt zu werden in einer Koalition in FDP.
  9. #9

    Neider bekämpfen

    Mag ja sein, dass eine Abgrenzung zur FDP not tut, aber "linke" Politik ist antineoliberale Politik ist Zerstörungspolitik, denn in einer neoliberalen und globalisierten Welt, die Gott sei Dank auf deutsche Linke nun einmal sch..., zerstört "linke" oder, wie das die Neider nennen, "gerechte" Politik Arbeitsplätze, vernichtet Volkseinkommen, killt auch noch die wenigen Transferzahlungen, die wir uns heute noch leisten können.

    Liebe CDU, wir wählen dich nicht, damit du links wirst, sondern damit du dem Wiedererstarken roter, brauner und sonstiger Ideologien in unserem Lande einen Riegel vorschiebst!