Krise in Mali: USA planen Drohnenbasis in Nordwestafrika

REUTERSFrankreichs Präsident Hollande gibt sich im Mali-Konflikt siegessicher, doch bei den Verbündeten herrscht trotz der Erfolge Skepsis. Die Vereinigten Staaten warnen vor einem jahrelangen Konflikt. Laut "New York Times" bereitet das US-Militär bereits den Aufbau einer Drohnenbasis in der Region vor.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-880161.html
  1. #1

    Gedankenspiel

    Ganz ehrlich, wie lange wird es dauern, bis alle Afrikaner souverän sind und über einen funktionierenden Staat verfügen? 100, 500000 Jahre?
  2. #2

    Alles schon ..

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Frankreichs Präsident Hollande gibt sich im Mali-Konflikt siegessicher, doch bei den Verbündeten herrscht trotz der Erfolge Skepsis. Die Vereinigten Staaten warnen vor einem jahrelangen Konflikt. Laut "New York Times" bereitet das US-Militär bereits den Aufbau einer Drohnenbasis in der Region vor.

    Krise in Mali: USA bereiten Drohnen-Einsatz in Westafrika vor - SPIEGEL ONLINE
    ...seit Jahren geplant im Rahmen der Rückeroberung des afrikanischen Kontinents von den Chinesen.
  3. #3

    Das klingt brutal, ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Frankreichs Präsident Hollande gibt sich im Mali-Konflikt siegessicher, doch bei den Verbündeten herrscht trotz der Erfolge Skepsis. Die Vereinigten Staaten warnen vor einem jahrelangen Konflikt. Laut "New York Times" bereitet das US-Militär bereits den Aufbau einer Drohnenbasis in der Region vor.

    Krise in Mali: USA bereiten Drohnen-Einsatz in Westafrika vor - SPIEGEL ONLINE
    ... aber so ist es wohl leider: Wenn man den Gegner nicht vernichtet sondern in die Flucht schlägt, muss man dort bleiben, damit er nicht wiederkommt. Das dürfte Frankreichs Afghanistan werden.
  4. #4

    Mali ist nicht Afghanistan und Irak

    Die Franzosen haben eine ganz andere Einstellung und Motivation als die vor allem im Irak aber auch in Afghanistan reichlich tumb rumtrampelnden Rep-Amis.
    War in Baghdad das Hauptziel der Usa das Ölministerium, so hat das mausarme und rohstofffreie aber symbolträchtige Timbuktu oberste Prioritat.
    Den Franzosen geht es um die europäische Sicherheit, den Bush-Amerikanern um Öl.
    Ich könnte noch manches erwähnen, etwa die vorbehaltlose Freude der Malinesen.
  5. #5

    Die USA und Frankreich

    verfolgen in Mali nicht die gleichen Feinde und somit auch nicht die gleichen Ziele. Die USA war schon lange im Kampf gegen das Selbstbestimmungsrecht der Tuareg in Nordmali und Frankreich will die vom US-Partner Saudi-Arabien finanzierten Radikal-Islamisten vertreiben. Das verspricht einen langen Krieg.
  6. #6

    Skynet

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Frankreichs Präsident Hollande gibt sich im Mali-Konflikt siegessicher, doch bei den Verbündeten herrscht trotz der Erfolge Skepsis. Die Vereinigten Staaten warnen vor einem jahrelangen Konflikt. Laut "New York Times" bereitet das US-Militär bereits den Aufbau einer Drohnenbasis in der Region vor.

    Krise in Mali: USA bereiten Drohnen-Einsatz in Westafrika vor - SPIEGEL ONLINE
    "Skynet" wird immer mehr zur Realität. Nur dass an den Schaltknöpfen kein Supercomputer sitzt, sondern eine ebenso unwirkliche und mit kalter Berechnung steuernde Humanintelligenz, die den Zweck ihres Seins allerdings genausowenig hinterfragt wie ein Roboter. Die Ähnlichkeit der eingesetzten Tötungsmittel ist nur ein zufälliger, aber macht mir persönlich zunehmend Angst, demnächst selbst unter die Räder und Flügel der Todesmaschinerie zu kommen. Vielleicht nur, weil ich ein Gutmensch bin.
  7. #7

    Die USA werden schon dafür sorgen,

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die von den Franzosen angeführte Mission in dem Gebiet könne Jahre dauern, warnt Don Yamamoto, ein hoher Beamter, der im US-Außenministerium für Afrika zuständig ist. "Dies ist nur die erste Phase. Es wird Zeit in Anspruch nehmen", sagte Yamamoto. An die Franzosen gewandt sagte er: "Ich glaube, die Leute sollten nicht der Illusion verfallen, dass es schnell geht." Im Gegenteil: "Es wird eine lange Zeit dauern, und das bedeutet, dass mehrere Jahre notwendig sind", sagte Yamamoto ...

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    dass sich der islamistische Terrorismus dort genau in den räumlichen und zeitlichenGrenzen hält, die ihrer Agenda dienlich sind.
    So wie in Libyen,
    in Syrien,
    ...

    Hatten die USA nicht Teile der malischen Armee ausgebildet, die dann zu den Tuareg übergelaufen sind?

    "The Malian army was being trained by the US military to fight terrorism in and around the city of Timbuktu.
    Professor Modibo Goita, lecturer at the school of peacekeeping in Bamako, describes what happened. "As far as I'm aware, more than 80 Malian soldiers deserted after the training course, taking their weapons and baggage with them."
    "The deserters joined the Liberation Movement of Azawad, (MNLA), the group that was engaged in clashes with Malian government forces in early 2012."
    EU military training in Mali | Africa | DW.DE | 24.01.2013
  8. #8

    Die Gefahr ist weitreichender als Mali

    der Islam bewegt sich weltweit, eindeutig auf radikale Strukturen zu, die von wahabitischen Regimen, wie Saudi Arabien, Katar etc. mit reichlich Finanzen versorgt werden.
    Der Emir von Katar zB hat auch Mali's Terroristen finanziert, kein Zufall sondern die bevorzugte Richtung, die Scharia pur einfuehren will.

    Natuerlich ist Europa da auch nicht ausgenommen.
    Das geplante Monsterislamzentrum in Muenchen (das groesste in Europa oder soll man schon Eurabia sagen?) zB soll von dem gleichen Emir finanziert werden.

    Ob OB Ude hier nicht besser die Notbremse zieht, bevor auch diese Bereicherung in unserer Mitte entsteht, sollte er mit seinen Genossen besser jetzt pruefen, bevor es zu spaet ist.
  9. #9

    verwunderlich,

    daß die Terroristen nicht als Feinde des Islam denunziert werden. Sie töten die Rechtgläubigen, sie verbrennen ihre Schriften, sie übertreten in ihrem Tötungs- und Vernichtungsrausch zahllose Gebote des Koran und gelten sogar in den Augen ihrer Opfer immer noch als Radikale aber rechten Glaubens. Die Gegenpropaganda könnte ganz anders vorgehen, wenn sie zwischen Radikalität und Glauben unterscheiden würde. Denn das ist doch klar, das Wort, das die Tat leiten sollte, dient hier nur ihrer Rechtfertigung, eigentlich nur ihrem Dammbruch.