Konzept gegen steigende Strompreise: Altmaiers unsichere Sicherung

dapdAlle sollen zahlen, und am Ende bleibt der Strompreis sicher: Peter Altmaiers neues Energiewende-Konzept nimmt Industrie und Ökos gleichermaßen in die Pflicht. Politisch ist das clever, doch fachlich ist das Konzept wenig fundiert.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...-a-880082.html
  1. #1

    Ein Änderungsvorschlag..

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Alle sollen zahlen, und am Ende bleibt der Strompreis sicher: Peter Altmaiers neues Energiewende-Konzept nimmt Industrie und Ökos gleichermaßen in die Pflicht. Politisch ist das clever, doch fachlich ist das Konzept wenig fundiert.

    Analyse zu Altmaiers Strompreis-Bremse - SPIEGEL ONLINE
    ...voller Imponderabilien und behaftet mit "Rückwirkungsverboten".Entweder der Vorschlag scheitert im Vermittlungsausschuss des BR oder wg.rechtlicher Mängel spätestens nach einer Sammelklage der PV Anlagen Betreiber vor dem Bundesverfassungsgericht.....Vertane Zeit!
  2. #2

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die EEG-Umlage steigt paradoxerweise auch dadurch, dass die Preise an der Strombörse sinken.
    das ist nicht paradox sondern logisch. der Autor erklärt es ja selbst anschliessend. der EEG-Strom wird ja bedarfsunabhängig produziert und drückt bei fixer Vergütung in den Markt.

    Die Regelleistung der konventionellen Kraftwerke wird soweit zurückgefahren wie es eben geht und der Rest muss weg.
  3. #3

    diese regelung bevorzugt wieder die jammer-luxus-hartzer benachteiligt werden wie üblich die die gerne arbeiten würden
  4. #4

    optional

    Dies ist nicht mehr als ein scheinheiliges Manöver angesichts der bevorstehenden Bundestagswahl. Traurig, daß diese Regierung bei der
    Energiewende nicht mehr zu bieten hat und die Chancen, die hierin liegen, nicht erkennt, geschweige denn nutzt.
  5. #5

    Kernproblem wieder mal nicht angegangen

    Das Kernproblem ist das Marktmodel nach dem der Strompreis berechnet wird. So lange kein Model gefunden wird, das die Erneuerbaren zu vernünftigen Bedingungen einbindet, ist das alles nur Pfusch am Bau. Ein ganz einfacher Weg wäre zB ein staatlich festgesetzter Preis für EE-Strom und eine Abnahmeverpflichtung entsprechend dem aktuell verfügbaren Volumen. Aber das kommt ja nicht in Frage, da es zu sehr nach Planwirtschaft aussieht. Wie man ohne einen Plan eine Industrie grundlegend umbauen will, bekommen wir aber derzeit beinahe täglich vorgeführt ...
  6. #6

    Energiewende

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Alle sollen zahlen, und am Ende bleibt der Strompreis sicher: Peter Altmaiers neues Energiewende-Konzept nimmt Industrie und Ökos gleichermaßen in die Pflicht. Politisch ist das clever, doch fachlich ist das Konzept wenig fundiert.

    Analyse zu Altmaiers Strompreis-Bremse - SPIEGEL ONLINE
    Das ganze ist doch ein witz! Eine bremse sagt ja am ende nicht wie stark oder in dem fall hoch abgebremst wird. Wir haben das gleiche mal bei mieten eingeführt und trozdem explodieren diese und steigen viel schneller als "angenommen"! Für mmich ist das ganze wieder ein politischer trick der am ENDE alle teuer zu stehen kommt bis auf ein paar profiteure.
  7. #7

    Tja da kann man sich echt nur noch fragen, wer

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Alle sollen zahlen, und am Ende bleibt der Strompreis sicher: Peter Altmaiers neues Energiewende-Konzept nimmt Industrie und Ökos gleichermaßen in die Pflicht. Politisch ist das clever, doch fachlich ist das Konzept wenig fundiert.

    Analyse zu Altmaiers Strompreis-Bremse - SPIEGEL ONLINE
    eigentlich hat da mehr Ahnung von bestimmten wirtschaftlichen "Naturgesetzen", also Altmaier oder spiegel-online?

    "Dafür will Altmaier das zentrale Förderinstrument für den Ausbau der erneuerbaren Energien einfrieren: die sogenannte EEG-Umlage.

    Wind-, Solar- und Biogasanlagen können am Markt noch nicht mit Kohle- und Atomkraftwerken konkurrieren. Damit sie trotzdem rentabel sind, wird ihnen der Strom zu einem fixen Preis abgenommen. Dieser liegt deutlich über dem Preis an der Strombörse."

    Also ganz normal eigentlich, dass die Aktie für Strom sinkt an der Börse, weil es gibt in D viel zu viel Strom.

    Normal wäre es nun wenn er billiger wird, also der Strom, weil was zuviel vorhanden ist wird billiger, das ist immer so!!

    Aber nicht bei deutscher Ökonomielogik eines Altmeier und der Wirtschaftskrönungsökonomen bei spiegel-online!

    Da wird der Strom der da zuviel erzeugt wird ins Nachbarland verschenkt (weil er so teuer ist und es zuviel davon gibt) und natürlich bekommen die Erzeuger mehr als sie selbst Strom abnehmen, weil es davon viel zu viel gibt.

    Ist doch logisch nich wahr.

    Ich glaub Sie merken es nicht wirklich mehr, worum es eigentlich geht.

    MFG
  8. #8

    Da hat der Autor aber einiges vergessen

    oder unterm Öko-Tisch gelassen. Was wirklich teuer ist und noch teurer wird: Da die Liebe Sonne nicht rund um die Uhr und im Winter schon gar nicht scheint und der Wind auch nicht auf Wunsch bläst müssen für die restlichen xx Gigawatt große Kraftwerke im Standby gehalten oder der Strom sehr teuer von den Nachbarn eingekauft werden. Dir dürfen sich dann auch freuen, wenn die Sonne vom Himmel brennt und Strom liefert der aber gar nicht geplant ist. Dann bekommen sie den kostenlos bzw werden auch noch für dessen Abnahme bezahlt. Den Öko-Stromern ist das egal. Die kassieren pro Kilowatt erzeugtem Strom die nächsten 20 Jahre. Ob den wirklich jemand benötigt ist denen schnurz piep egal, denn alle müssen dafür zahlen.
  9. #9

    Endlich gute Vorschläge aber.......

    Es sind gute Vorschläge von Altmaier. Nur da der Bundesrat nicht von der CDU/FDP beherrscht wird, haben wir es mit einem Wahlkampfmanöver zu tun.
    Altmaier hat Recht, wenn er die bisherigen Betreiber stärker in die Verantwortung nehmen will.
    Meine Photovoltaikanlage - nur 6 kwp von 2008 ist in 6 Jahren komplett abbezahlt. Da man die Anlage komplett über Kredite finanzieren konnte, habe ich also bisher nicht einen Cent dafür investieren müssen. Aufgrund der Versicherungen habe ich keinerlei Risiko. Nachdem meine Anlage abbezahlt ist, nehme ich bis zum 20. Jahr der Anlage jedes Jahr ca. 2500 Euro netto vor Steuern ein. Viele Windradbesitzer in meiner Region schröpfen die Verbraucher in unvorstellbarer Weise. Als Betreiber einer Anlage muss man ehrlich sein. Die Energiewende wird nicht gelingen, wenn wir- die Betreiber von Kraftwerken- uns alle die Taschen vollstopfen, während andere nur draufzahlen. Altmaier hat Recht, wenn er einen Beitrag von uns einfordert.