FDP im Sexismus-Streit: Abtauchen, beschwichtigen, schweigen

DPADie FDP will die Aufregung um die Vorwürfe einer "Stern"-Reporterin gegen Fraktionschef Rainer Brüderle aussitzen. Die Liberalen üben sich in maximaler Geschlossenheit. Dennoch könnte das Thema langfristig für die Partei zu einem Problem werden.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...-a-880123.html
  1. #1

    nein

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die FDP will die Aufregung um die Vorwürfe einer "Stern"-Reporterin gegen Fraktionschef Rainer Brüderle aussitzen. Die Liberalen üben sich in maximaler Geschlossenheit. Dennoch könnte das Thema langfristig für die Partei zu einem Problem werden.

    FDP-Präsidium: Brüderle will Stern-Bericht nicht kommentieren - SPIEGEL ONLINE
    ich denke nicht, dass "das Thema langfristig für die Partei zu einem Problem werden" kann. kein mensch wählt diese partei, weil sie besonders sympathisch ist, oder gar wegen irgendwelcher inhalte (ja, ich weiss, absurde idee :-), sondern wegen der jeweiligen koalitionszusage.
    dann wird sie vom grösseren koalitionswunschpartner gepampert, damit sie überhaupt mitspielen darf (5% und so). mehr ist nicht.
  2. #2

    Tja ich weiß ja nicht wo Sie sich informieren, aber

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die FDP will die Aufregung um die Vorwürfe einer "Stern"-Reporterin gegen Fraktionschef Rainer Brüderle aussitzen. Die Liberalen üben sich in maximaler Geschlossenheit. Dennoch könnte das Thema langfristig für die Partei zu einem Problem werden.

    FDP-Präsidium: Brüderle will Stern-Bericht nicht kommentieren - SPIEGEL ONLINE
    "Erfahrungen damit hat die Partei zu Genüge: War nicht erst kürzlich Rösler vollends abgeschrieben worden, bis ihn die Niedersachsenwahl mit fast zehn Prozent rettete und ihn ermunterte, die interne Konfrontation mit Brüderle zu suchen?"

    das wußte jeder Online Leser von politisch interessierten Journalien weit besser, das nämlich die FDP auch in NDS die 5% Hürde sicher geknackt hätte und nicht bei 3% lag, wie das in gedrucktem Verkaufsjournalien bekundet und prophezeit wurde.

    Daraufhin haben die FDP soviele Leihstimmen bekommen von CDU Wählern, sodass die CDU nun die Opposition ist.

    Hat ja irgendwie gut geklappt, der ganze hausgemachte Schwachsinn.

    Und nun geht es fleißig weiter im Kontor der Medien die da vermutlich selbst gar nicht mehr wissen was sie überhaupt schreiben sollten und was wahr wichtig ist.

    Leider nicht zu ändern, ich glaube mitlerweile die Fachidioten und Rückgratlosen gibts nicht nur bei den Lehrer, wie Volker Pispers so schön erzählt, sondern bei den Journalisten scheint es angefangen zu haben.

    Ist eh nicht zu ändern.

    MFG
  3. #3

    Frau

    ..... muß ehrlich sagen, wenn mich dieser Alte - und sei er hundertmal Herr Brüderle oder sonstwer
  4. #4

    Worum geht es ?

    Christine Bauer-Jelinek: Die politische Erkenntnis bei der Erforschung dieses Geschlechterkampfes war für mich, dass es sich eindeutig um einen Stellvertreterkrieg handelt. Wenn man genau hinsieht, wird um nichts Wesentliches gekämpft, was es nicht schon gäbe. Das was erreicht wird, sind Marginalien, ob es nun zehn Frauen mehr in Aufsichtsräten gibt, ist doch total uninteressant. Die Gehaltsschere zwischen den Geschlechtern stellt sich als Mythos heraus und somit sind diese Kämpfe darum Seifenblasen und Scheingefechte. Die wirklich großen Verwerfungen in unserer Gesellschaft sind das Auseinanderdriften von arm und reich...

    Siehe: "Eindeutig ein Stellvertreterkrieg" | Telepolis (Print)
  5. #5

    Zusammengeschweißt...

    ....der Döring unterstützen das "Gesicht der FDP" mit "Spitzenmann" Brüderle..der Rösler schweigt.. das ist das Wahre Gesicht der FDP..das unreflektiert und normale Flirt verhalten eines Fraktionschef Rainer Brüderle !!.
  6. #6

    Selbstkritik in der Journalistenzunft ?

    Fehlanzeige. Mag ja sein, dass auch dem Spiegel jedes Mittel recht ist um die FDP zu klatschen, Jedoch: Wo bleibt der Aufschrei der Journalistenzunft über die Anmache einer 29jährigen Göre? Oder ist es neuerdings normal, Grauhaarige subversiv anzumachen? Das wird nirgendwo thematisiert, dass diese Frau den FDP-Politiker ziemlich perfide als (zu) alt angemacht hat. Und das nach Mitternacht. Sie hätte sich ja nicht an so jemanden heranpirschen müssen. Ihren Job kann sie auch anders (und ordentlich dazu!) erledigen. Und der Spiegel? Leute, Leute, früher wart ihr mal besser......
  7. #7

    Ausuferndes Suffragettentum

    Der Artikel wurde natürlich unverkennbar von einer Frau geschrieben. Er wird aber der FDP weder kurzfristig noch langfristig schaden. Ich war bisher immer ein Gegner der schleichenden Islamisierung, sehe das aber inzwischen sehr viel lockerer. Mir ist klar geworden, daß eine Ganzkörper-Burka all diese Probleme lösen wird.
  8. #8

    Hier könnte ein Titel stehen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die FDP will die Aufregung um die Vorwürfe einer "Stern"-Reporterin gegen Fraktionschef Rainer Brüderle aussitzen.
    Das vernünftigste was sie machen können. Die Journaille einfach vor sich hin hyperventilieren lassen. Nächste Woche trabt eh eine neue Sau durchs Dorf.
  9. #9

    Die Debatte nützt der FDP sogar

    Im wahl-o-meter.com steigt die FDP seit Wochen, seit einigen Tagen sogar beschleunigt. Als die Meinungsforscher schon was von 2% für die FDP faselten, hatte das Wahl-O-Meter.com diese Partei schon bei fast 7%. Twitter ist eben schneller als die alten Herren bei infratest & Co.