Atommüll: Verwirrung um Endlager-Kompromiss

dapdDer Umweltminister einig mit Sozialdemokraten und Grünen in Sachen Endlagersuche? Von wegen: SPD-Chef Gabriel widerspricht einem entsprechenden Schreiben und sorgt für Verwirrung. Tatsächlich wird ein Kompromiss immer unrealistischer.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...-a-880104.html
  1. #1

    Wohin mit dem Atommüll?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Umweltminister einig mit Sozialdemokraten und Grünen in Sachen Endlagersuche? Von wegen: SPD-Chef Gabriel widerspricht einem entsprechenden Schreiben und sorgt für Verwirrung. Tatsächlich wird ein Kompromiss immer unrealistischer.

    Verwirrung um Endlager-Kompromiss wegen Gabriel-Dementi - SPIEGEL ONLINE
    Die werden sich nie auf was einigen, sondern wie bisher alles in die Zukunft vertagen. Das Weiterbetreiben deutscher Reaktoren ist ob solcher Voraussetzungen grob gemeingefährlich zu nennen, zumal der entstehende hochradioaktive Atommüll, also in erster Linie die abgebrannten Brennelemente, solange dort zwischengelagert werden muss, bis zum Sankt Nimmerleinstag also. In Phillipsburg z.B. liegt das Abklingbecken dazu noch ausserhalb des Containments, wie es auch in Fukushima war. Hoffentlich bauen die bereits massig Castoren.
  2. #2

    Blablablablabla

    Ob Grün, CDU oder SPD: Unterscheiden sich zwar in dem was sie sagen, aber in ihren Absichten fahren sie alle die selbe Atomlobby gesteuerte Schiene.
    Hach, ich freu mich auf jede der bald anstehenden Wahlen. Gehts nur mir so oder werden diese immer mehr zur Farce?
  3. #3

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Umweltminister einig mit Sozialdemokraten und Grünen in Sachen Endlagersuche? Von wegen: SPD-Chef Gabriel widerspricht einem entsprechenden Schreiben und sorgt für Verwirrung. Tatsächlich wird ein Kompromiss immer unrealistischer.

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    Sorgfalt vor Eile..Das ist ein Witz!Somit wird mit aller Sorgfalt ein Problem vor sich hergeschoben und der ganze Muell bleibt erstmal in Gorleben und den anderen sogenannten Zwischenlagerstaetten.
  4. #4

    Ab ins All damit.

    100-200 Jahre den ganzen Mist so zwischenlagern, dass er transportabel bleibt und sobald wir einen Fahrstuhl in die Schwerelosigkeit haben weg damit in den Weltraum. Das wär doch mal ne Vision. Hier könnt man gleich mal eine von den beiden Milliarden Forschungsgeldern für die Flaggschiffprojekte aus Europa investieren.
  5. #5

    Sandkasten-Kindereien!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Umweltminister einig mit Sozialdemokraten und Grünen in Sachen Endlagersuche? Von wegen: SPD-Chef Gabriel widerspricht einem entsprechenden Schreiben und sorgt für Verwirrung. Tatsächlich wird ein Kompromiss immer unrealistischer.

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    Von zwei Orten wissen wir heute mit hinreichender Genauigkeit, dass sie ungeeignet für die Atommüll-Endlagerung sind: Asse und Gorleben. Sie nur um einer Kompromissformel Willen auf der Landkarte zu lassen, ist einfach nur idiotisch (was leider kein Gegensatz für derzeitiges Regierungshandeln darstellt). Und es kann auch bei der Suche nicht darum gehen, sich auf eine Stätte zu einigen, die weniger ungeeignet ist als die beiden, sondern ein Endlager müsste "perfekt" sein - oder sich machen lassen. Und klipp und klar: Die Kosten für diese Perfektion sind gefälligst von der Atomindustrie zu tragen, zur Not mit moderater Verteuerung des Atomstroms. Weil - das ist der Clou der Sache, das die EEG-Umlage ja verringern könnte. Wenn sich "konventioneller Strom" verteuert, wird Ökostrom kokurrenzfähiger, die Differenz zwischen erzielbarem Strompreis und Einspeisevergütung sinkt.

    Im Prinzip sollte man sich darüber freuen, dass jetzt überall gesucht wird - je aufwendiger und sinnloser, desto besser ... wenn nicht diese Kosten vom Steuerzahler aufgebracht werden müssen. Wie wäre es mit einer gemischt öffentlich-privaten Finanzierung wie bei S21 oder BER? Damit wäre sichergestellt, dass jeder nur denkbare Kostenrahmen gesprengt wird.
  6. #6

    Unsinn hoch drei

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Umweltminister einig mit Sozialdemokraten und Grünen in Sachen Endlagersuche? Von wegen: SPD-Chef Gabriel widerspricht einem entsprechenden Schreiben und sorgt für Verwirrung. Tatsächlich wird ein Kompromiss immer unrealistischer.

    Verwirrung um Endlager-Kompromiss wegen Gabriel-Dementi - SPIEGEL ONLINE
    Die Parteien hatten sich vor einiger Zeit darauf verständigt, in der Bundesrepublik Deutschland zu erkunden, ob es irgendwo geeignete bzw. besser geeignete Lager gibt. Es geht also gar nicht darum den Müll jetzt irgendwo anders zu lagern, man wüsste denn, wo. Also kann man Gorleben zum jetzigen Zeitpunkt nicht ausnehmen, es sei denn Herr Gabriel kann nachweisen, dass eine Laube in seinem Garten geeignet wäre. Es muss vertraglich festgehalten werden, dass nach den Möglichkeiten gesucht wird, das ist es. Dazu braucht man das Einverständnis der Parteien über den Bundesrat hinweg. Hier irgendwelche Wahlversprechungen ins Ziel zu führen ist einfach unredlich, denn das heisst anders hertum Gorleben für ewig, weil es keine anderen Möglichkeiten (laut Gabriel) geben darf.
  7. #7

    Unsinn hoch drei

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Umweltminister einig mit Sozialdemokraten und Grünen in Sachen Endlagersuche? Von wegen: SPD-Chef Gabriel widerspricht einem entsprechenden Schreiben und sorgt für Verwirrung. Tatsächlich wird ein Kompromiss immer unrealistischer.

    http://www.spiegel.de/politik/deutsc...-a-880104.html
    Die Parteien hatten sich vor einiger Zeit darauf verständigt, in der Bundesrepublik Deutschland zu erkunden, ob es irgendwo geeignete bzw. besser geeignete Lager gibt. Es geht also gar nicht darum den Müll jetzt irgendwo anders zu lagern, man wüsste denn, wo. Also kann man Gorleben zum jetzigen Zeitpunkt nicht ausnehmen, es sei denn Herr Gabriel kann nachweisen, dass eine Laube in seinem Garten geeignet wäre. Es muss vertraglich festgehalten werden, dass nach den Möglichkeiten gesucht wird, das ist es. Dazu braucht man das Einverständnis der Parteien über den Bundesrat hinweg. Hier irgendwelche Wahlversprechungen ins Ziel zu führen ist einfach unredlich, denn das heisst anders hertum Gorleben für ewig, weil es keine anderen Möglichkeiten (laut Gabriel) geben darf.
  8. #8

    Titel

    Zitat von zudummzumzum Beitrag anzeigen
    Von zwei Orten wissen wir heute mit hinreichender Genauigkeit, dass sie ungeeignet für die Atommüll-Endlagerung sind: Asse und Gorleben. Sie nur um einer Kompromissformel Willen auf der Landkarte zu lassen, ist einfach nur idiotisch (was leider kein Gegensatz für derzeitiges Regierungshandeln darstellt). Und es kann auch bei der Suche nicht darum gehen, sich auf eine Stätte zu einigen, die weniger ungeeignet ist als die beiden, sondern ein Endlager müsste "perfekt" sein - oder sich machen lassen. Und klipp und klar: Die Kosten für diese Perfektion sind gefälligst von der Atomindustrie zu tragen, zur Not mit moderater Verteuerung des Atomstroms. Weil - das ist der Clou der Sache, das die EEG-Umlage ja verringern könnte. Wenn sich "konventioneller Strom" verteuert, wird Ökostrom kokurrenzfähiger, die Differenz zwischen erzielbarem Strompreis und Einspeisevergütung sinkt.

    Im Prinzip sollte man sich darüber freuen, dass jetzt überall gesucht wird - je aufwendiger und sinnloser, desto besser ... wenn nicht diese Kosten vom Steuerzahler aufgebracht werden müssen. Wie wäre es mit einer gemischt öffentlich-privaten Finanzierung wie bei S21 oder BER? Damit wäre sichergestellt, dass jeder nur denkbare Kostenrahmen gesprengt wird.
    1. Was hat die ASSE hiermit zu tun?
    2. Wieso soll Gorleben mit der ASSE vergleichbar sein? Bloß weil es Salz ist? Der Vergleich von ASSE und Gorleben ist wie der Vergleich von Äpfeln und Birnen.
    3. Es gibt bis heute keine fundierte abschließende Bewertung über die Eignung des Salzstockes Gorleben. Es gibt nur Parteigutachten.
    4. Die Atomindustrie bezahlt bereits überwiegend für Gorleben (sie holt sich das Geld natürlich über den Strompreis wieder) und wird es auch für die weitere "Endlagersuche" müssen. Wenn Gorleben herausgenommen wird aus dem Verfahren, dann hat die Atomindustrie einen Schadensersatzanspruch über ca. 1,6 Mrd €.
  9. #9

    Kleider machen Leute!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Umweltminister einig mit Sozialdemokraten und Grünen in Sachen Endlagersuche? Von wegen: SPD-Chef Gabriel widerspricht einem entsprechenden Schreiben und sorgt für Verwirrung. Tatsächlich wird ein Kompromiss immer unrealistischer.

    Verwirrung um Endlager-Kompromiss wegen Gabriel-Dementi - SPIEGEL ONLINE
    ..Jetzt mit Lätzchen rumlaufen. Ein derart lächerliches Bild, was auch diese scheinheilige ins NICHTS führende Politik wiederspiegelt!

    Was hat denn in dieser Richtung die damalige Umweltministerin Frau Merkel und ihre Vorgänger getan? Anscheinen nur ihre Diäten kassiert! Wenn alle deutschen Wirtschafts/INdustrieunternehmen so RUMWURSCHTELN wie diese Regierung, dann wäre Deutschland im Eimer!

    Bei dieser "Regierung" kommt einem der Eindruck, nur einfach so lange abkassieren wie möglich, was der Steuerzahler noch hergibt! Deshalb sind Politiker auf keinen Fall dumm, sondern einfach genial schlau, sonst würden sie nicht in die arbeitsplatzsichere und bestbezahlte Politik gehen!!!

    Diese Politiker müssen KEINEN EHRGEIZ haben wie in der freien Wirtschaft mit Zielvereinbarung, Leistungsanforderungen, etc. Es wird einfach nur dümmliches, abgekartes, banales, volksvera.........., für dummverkaufendes LARIFARIParteideutsch dem Volk vorgeschwätzt und die Leute gehen immer noch wählen!