USA: Test für Einreise am Automaten läuft

Keine langen Wartezeiten mehr: In Zukunft sollen Automaten die Einreise deutscher USA-Besucher vereinfachen. Die schnellere Abfertigung durch die Maschine ist allerdings keineswegs kostenlos.

http://www.spiegel.de/reise/aktuell/...-a-880095.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Keine langen Wartezeiten mehr: In Zukunft sollen Automaten die Einreise deutscher USA-Besucher vereinfachen. Die schnellere Abfertigung durch die Maschine ist allerdings keineswegs kostenlos.

    Global Entry für Deutsche: Test für Einreise in USA am Automaten läuft - SPIEGEL ONLINE
    Mich erinnert das immer mehr an die Einreisebestimmungen die früher für Ostblockstaaten galten.

    Da musst man auch "Eintritt" zahlen, es gab Zwangsumtausch und man war der Willkür der Behörden ausgeliefert.
  2. #2

    Willkür, nun, vergleicht nan es mit Ländern, die willkürlich kontrollieren, kommt DE schlechter weg

    alleine wegen der aufwendigen Kontrolle bei der Ausreise, diees in den USA nicht gibt.
  3. #3

    Müssen US-Bürger bei der Einreise in die EU auch ihre Fingerabdrücke abgeben ein Foto machen? Ich denke kaum...
  4. #4

    Global Entry ist eine enorme Erleichterung

    Als Permanent Resident in Kanada benutze ich Global Entry (und das kanadische Nexus) schon länger. Die Zeitersparnis ist enorm, selten dauert die Einreise am Flughafen mehr als 2 Minuten. Außerdem erspart man sich das "nette" Interview mit den Grenzbeamten. Pro Jahr spare ich mindestens 24 Stunden in Warteschlangen, das ist mir 50 Dollar für Jahre wert (für Kanada kostet Nexus mit Global Entry tatsächlich nur die Hälfte).
  5. #5

    Finde ich auch nicht so schlimm

    Zitat von recluce Beitrag anzeigen
    Als Permanent Resident in Kanada benutze ich Global Entry (und das kanadische Nexus) schon länger. Die Zeitersparnis ist enorm, selten dauert die Einreise am Flughafen mehr als 2 Minuten. Außerdem erspart man sich das "nette" Interview mit den Grenzbeamten. Pro Jahr spare ich mindestens 24 Stunden in Warteschlangen, das ist mir 50 Dollar für Jahre wert (für Kanada kostet Nexus mit Global Entry tatsächlich nur die Hälfte).
    Ich muss auch sagen, dass ich selten in den USA länger bei der Einreise warten muss als bei der Rückreise in Deutschland. Meistens sind am JFK 10 Einreiseschalter gleichzeitig geöffnet, hier in D nur 2 oder 3.

    Ich muss dazu sagen: Ich halte jegliche Automatisierung für einen Riesenfortschritt. Formalisierte menschliche Interaktionen (wie z.B. bei einer Einreise, Kundenservice einer Firma am Telefon, "aufm Amt", etc.) gehen mir so was von auf den Keks! Und nein, ich besitze keinen US-Pass und auch keine Greencard.
  6. #6

    Bekommt man bei der Gelegenheit auch schon individuell angepasste Handschellen 'zum probetragen' überrreicht?.....nur für den Fall.....Ich weigere mich in dieses sinnlose Land zu reisen, Pardon, das Land ist sicherlich toll, bis auf die Bevölkerung (und damit meine ich NICHT die Indianer)!
  7. #7

    Zitat von mk84 Beitrag anzeigen
    Müssen US-Bürger bei der Einreise in die EU auch ihre Fingerabdrücke abgeben ein Foto machen? Ich denke kaum...
    "Lustig" ist das ein Zwischenstop in den USA mit einer Einreise identisch ist.
    Wenn Sie nur 2 Stunden in Atlanta auf den Anschlussflug warten muessen Sie durch die komplette Prozedur.
    Mit Biometrischen Fotos und Fingerabdruckscan.
    Und der "peinlichen Befragung" durch die Heimatschuetzer.
  8. #8

    Daten sammeln gegen Bezahlung?

    sehr weitgehende Auskünfte gegen Bezahlung an die Amis?:

    Alle Wohnadressen, Arbeitgeber und Auslandreisen der vergangenen fünf Jahre. Zusätzlich muss der Antragsteller angeben, ob er jemals in irgendeinem Land die Einreisegesetze verletzt hat oder für eine Straftat verurteilt worden ist. Wenn ja, müssen die Details preisgegeben werden. Vorstrafen führen in der Regel zu einer Einstufung als nicht vertrauenswürdig und zur Ablehnung des Antrags.

    Nach Eingang der Anmeldung muss der Antragsteller zudem zu einer persönlichen Befragung durch einen Beamten der amerikanischen Zoll- und Grenzschutzbehörde (CBP) erscheinen. Dieses muss zwingend auf amerikanischem Boden stattfinden, wie die US-Botschaft in Berlin auf Anfrage bei der CBP in Erfahrung brachte. Die Behörde unterhält zu diesem Zweck 26 Büros an den grösseren internationalen Flughäfen der USA. Im Interview werden laut Einträgen auf dem Vielflieger-Forum flyertalk ähnliche Fragen gestellt wie auf dem Anmeldeformular, vor allem hinsichtlich Vorstrafen, Reisegewohnheiten und dem beruflichen Werdegang.


    Diverse Datenschützer und Staaten empfehlen dies nur Geschäftsreisenden mit Hauptziel USA im Ausland, für viel Reisende mit Kontakten in den Mittleren Osten, China einige Afrikanischen und Südamerikanischen Staaten.......... wird vor diesem System gewarnt ;-)
  9. #9

    Da ist ja jemand ganz schnell

    Ich bin bereits im Oktober 2012 erstmals mit Global Entry eingereist, dauert am Automaten rund 45 Sekunden. Wieso SPON das jetzt Ende Januar als Neuigkeit aufgreift, erschließt sich mir nicht.