Alternative Antriebe: Daimler schließt Brennstoffzellen-Kooperation

Daimler Die Brennstoffzelle startet durch: 2012 hatten BMW und Toyota eine Entwicklungsallianz angekündigt, jetzt gaben Mercedes-Benz, Renault-Nissan und Ford eine Kooperation bekannt. Durch die Zusammenarbeit soll die einzig verbliebene Problemzone der Brennstoffzelle beseitigt werden.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/a-880080.html
  1. #10

    Was der Energieindustrie das Atomkraftwerk,

    ist der Automobilindustrie der Verbrennungsmotor und von so einer Gelddruckmaschine trennt man sich nur ungern, insbesondere, wenn es dann auch noch richtig Geld kostet. Da auch noch genügend Öl vorhanden ist, kann man sich noch etwas Zeit lassen..... vielleicht auch besser so, überstürztes Handeln kann dann leicht zu einem Disaster wie beim Dreamliner führen
  2. #11

    Alles Propaganda

    A: Wasserstoff ist ein Energieträger und keine Energiequelle
    B: Umweltfreundlich und konkurenzfähig kann Wasserstoff nur in Atomkraftwerken durch Elektrolyse erzeugt werden.
    C: Die Infrastruktur um Wasserstoff zu transportieren ist teuer
    D: Brennstoffzellen sind kaum regelbar, sie funktionieren nur gut im Volllastbereich
    E: Wam wird Zwischenbatterien brauchen
    F: Für die Elektroden bracht man zum Teil Platin
    G: Die Sauerei mit Wasser und Chemikalien ist kompliziert

    So kommt man prima an Forschungsgeld
  3. #12

    Eine Kleinserie gab es ja schon ....

    » "Wir überspringen die Kleinserie und gehen direkt zur Großserie", sagte der Forschungsvorstand. «

    Das geht ja nun mal schlecht wenn Mercedes 2009 eine Kleinserie mit Brennstoffzellenautos auf den Markt brachte?

    http://www.daimler.com/dccom/0-5-1228969-49-1401156-1-0-0-1401206-0-0-135-0-0-0-0-0-0-0-0.html
  4. #13

    Das ist alles so unglaublich lustig!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Brennstoffzelle startet durch: 2012 hatten BMW und Toyota eine Entwicklungsallianz angekündigt, jetzt gaben Mercedes-Benz, Renault-Nissan und Ford eine Kooperation bekannt. Durch die Zusammenarbeit soll die einzig verbliebene Problemzone der Brennstoffzelle beseitigt werden.

    Alternative Antriebe: Daimler schließt Brennstoffzellen-Kooperation - SPIEGEL ONLINE
    Mal ganz anderes: Egal ob Elektro, Batterie oder Brennstoffzelle, wo kommt die Energie dafür denn zukünftig her? Man muss ja immer mehr reinstecken, als hinten rauskommt. Sollen wir das mit lächerlichen Windrädern oder Popanzsolarenergie bewerkstelligen? Und schön auch, dass der dumme Deutsche Angst vor Verstrahlung durch Atomkraftwerke hat, sich aber Wasserstoffbomben an jeder Tankstelle vorstellen kann. Welch Ironie!
    PS: Solange es Öl und Öl-Staaten gibt, wird es auch Verbrennungsmotoren geben, dafür werden die Scheichs sorgen. Also werden wir auch in 50 Jahren noch mit Verbrennungsmotoren fahren ... ich persönlich finde das auch richtig geil, macht einfach nen viel besseren Sound! Und wenn man mal sieht, dass sämtliche KFZ´s weltweit nur etwa 1% der Co2 Emission ausmachen, dann weiss ich nicht wo all der Hype herkommt. Was ändert sich, der wenn die CO2 Emissionen um 1% sinken?
  5. #14

    Und ...

    Zitat von arturiktesla Beitrag anzeigen
    sollte der Wasserstoff-antrieb (in Kombination mit der Brennstoffzelle oder direkt in einen Verbrennungsmotor) kommen, dann 2007 und nun 2017. Ich bin wirklich absolut kein Fan von VW aber die arbeiten an einer Lithium-Luft Batterie, Die Amis an einer Silicium-Luft Batterie, die beide jeweils niedrigere Rohstoffkosten mit sich bringen und eine 5-10-fach höhere Energiedichte, wie die derzeitigen Li-ion Akkus. Damit könnte dann ein Tesla 2500 km weit fahren, was den allerletzten skeptiker überzeugen müsste. D.h. dass mit sicherheit auch 2020 kein Wasserstoff-auto in Serie kommt.
    ... wo kommt dann der ganze Strom zum laden dieser Superbatterien her? Aus Wind- und Wasserkraft? Oder kaufen wir dann den Atomstrom bei den Franzosen? Solange es Ölmultis gibt, werden Autos mit Benzin fahren, da beisst die Maus keinen Faden ab ... deswegen haben ja auch so viele hier das Gefühl, ähnliche Artikel schon zigmal gelesen zu haben.

    PS: Den 3 Liter Motor gab es vor 25 Jahren schon, warum hat den wohl niemand gebaut? Richtig, zu sparsam für die Ölmultis.
  6. #15

    Zitat von echo0815 Beitrag anzeigen
    hat begonnen. Letztendlich haben die absehbar nicht zu überbrückenden Hürden in der Schaffung einer bezahlbaren Infrastruktur für E-Fahrzeuge das Aus eingeleutet.
    Wasserstoff-Ladestationen gibt es bereits. Die betreffenden Hersteller könnten für einen sukzessiven Ausbau gewonnen werden.
    Nee. Nicht die bezahlbare Infrastruktur ist das Problem, sondern der Ladevorgang an sich. Als Beispielsweise der Gasantrieb vor Jahren aufkam, hat es auch nicht lange gedauert, bis bei jeder zweiten Tankstelle auch eine Tankmöglichkeit für Gas zu finden war. Bei dem E-Antrieb hingegen ist das Problem eines vernünftigen Ladevorgangs immernoch nicht gelöst. Entweder man muß sein Fahrzeug für mehrere Stunden irgenwo anklemmen oder es soll der ganze, bepfandete Akku getauscht werden. Beides ist in der Praxis viel zu aufwändig, deswegen hat sich das bis jetzt auch nicht durchgesetzt.
  7. #16

    Zitat von casparman Beitrag anzeigen
    Und schön auch, dass der dumme Deutsche Angst vor Verstrahlung durch Atomkraftwerke hat, sich aber Wasserstoffbomben an jeder Tankstelle vorstellen kann. Welch Ironie!
    Entwerder sind sie ein Troll oder einfach nur d... naja uninformiert.
    Also eine Wasserstoffbombe wird mittels Kernspaltung gezündet, ist also schon mal unwahrscheinlich im Auto.
    Benzin hat einen Flammpunkt von ungefähr -50°C. Das bedeutet, dass sich im Tank jedes Benziners ein zündfähiges Benzin-Luft-Gemisch befindet, also kein Unterschied zu Wasserstoff. Wenn sie etwas sicherer fahren wollen, nehmen einen Diesel, Flammpunkt etwa 55°C.
  8. #17

    Lustig...

    Entweder die Autohersteller jagen fortwährend eine Schimäre, verschleißen sich der Realität oder kritische Fachleute sagen nicht die Wahrheit. Wenn wir 2020 (nach Fr. Merkel) 1 Million E-Autos auf Deutschlands Straßen hätten, ist das förderbare Lithium erschöpft. Ebenso das nötige Neodym für die E-Motoren (gibt es nur in China). Letzte ungeklärte Frage: Wohin mit dem ganzen Elektroschrott nach 150.000 km? In Deutschland bekommen wir nicht einmal ein Tetrapack zerlegt. Bis jetzt gibt es nur downcycling, wenn überhaupt.
  9. #18

    ach ja:

    und die Journalisten schreiben es wieder und wieder und wieder als wäre es die letze brandheiße Meldung zum Thema alternative Antriebe.
  10. #19

    Experte als Redakteur?

    Zitat 'die Brennstoffzelle als Speicher'? Noch nie war eine Brennstoffzelle ein Speicher, immer ein Wandler, der Energie in chemischer Form in Elektrizität umwandelt.....
    Warum weiß ein Spiegel-Technik-Redakteur das nicht?