Sexismus-Talk bei Jauch: Die Untoten der Geschlechterdebatte

DPADer Fall Brüderle muss - selbstverständlich! - auch betalkt werden: Wibke Bruhns und Hellmuth Karasek gerierten sich bei Günther Jauch als Vertreter der präfeministischen Bundesrepublik. Kontra gaben ihnen Alice Schwarzer und die Netzaktivistin Anne Wizorek.

http://www.spiegel.de/kultur/tv/guen...-a-879975.html
  1. #1

    Die saloppe Ausdrucksweise muss man sich aber von

    Brüderle nicht gefallen lassen. Als Politiker ist er leider Vorbild oder sollte es sein. Mir gefällt eine saloppe Anmache bei Frauen überhaupt nicht.
    Brüderle sollte sich schämen und die die ihn auch noch in Schutz nehmen wie die Frau Bruns und die von der gesamten FDP.Ich glaube ich hätte ihm eine runter gehauen wenn der das zu mir gesagt hätte mit dem Dirndl.Das geht dem einen Dreckan ob der Busen einer Frau in ein Dirndl passt oder nicht. Das kann er zu seiner Frau sagen wenn sie den passenden Busen dazu hat.
  2. #2

    Eigentlich hätte die Debatte in dem Moment beendet werden können, als Jauch berichtete, Schwarzer hätte eines Abends in bierseeliger Laune seine Krawatte mit seinem Geschlechtsteil verglichen, und Schwarzer dem, sichtlich in Argumentationsnot verfallend, nicht widersprach. Mit einem einzigen Satz hat Jauch damit die Verlogenheit der ganzen Aufregung auf den Punkt gebracht.
  3. #3

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Osterkorn fiel übrigens noch ganz zwanglos eine besonders sexismusanfällige Bevölkerungsgruppe ein, nämlich "unsere Freunde mit Migrationshintergrund, die immer laut von Ehre sprechen und Respekt für sich einfordern, aber ihn gerade - einige von ihnen jedenfalls - im Umgang mit Frauen vermissen lassen." Da wünscht man sich, dass eine kommende "Stern"-Chefredakteurin mit solchen Schlenkern weniger locker umgeht.

    Günther Jauch: Sendung zum Fall Brüderle und Sexismus - SPIEGEL ONLINE
    Was möchte uns der Autor damit sagen? Dass weibliche Führungskräfte weniger Probleme mit dem logischen Widerspruch der Multikulti-Ideologie haben als Männer, deren Verstand ihnen sagt, dass irgendwas nicht stimmen kann, wenn man mehr Rechte für Frauen einfordert und gleichzeitig eine frauenverachtende Kultur vor Kritik schützt?
  4. #4

    Diese Dummlaberei

    könnte gut im Dschungelcamp stattgefunden haben!
    Und dafür werden die GEZ-Zwangsabgaben verbraten - TRAURIG!
  5. #5

    Der Herr Osterkorn....

    ...hat mit seinem Schlenker aber leider Recht !
  6. #6

    Offensichtlich unehrlich

    Die Verlogenheit dieser Kampagne ist übel und wirft das an sich berechtigte Anliegen der Frauen um Jahre zurück: Ein "Übergriff", dessen Erniedrigungspotential sich erst nach einem Jahr und zufälligerweise nach einem Wahlerfolg Brüderles einstellt? Nur "einige" Männer "mit Migrationshintergrund" lassen den Respekt für Frauen vermissen, wo die Schwelle bei den Türken zumindest bei gefühlten95 Prozent liegen dürfte, die sich nicht nur sexistisch gebärden, sondern sich gar als die "Herren" der Frauen fühlen? Männer halten Frauen vorsätzlich von Chefposten fern, damit sie unter sich sind?

    Diese Melange ist so krank, dass man es nicht glauben mag. Mit Sicherheit steht da am Ende nichts Gutes, definitiv ist das Ergebnis diese medialen Inszenierung nicht, dass Frauen fürderhin anständiger behandelt werden, dazu ist die Unehrlichkeit zu offensichtlich.
  7. #7

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Fall Brüderle muss - selbstverständlich! - auch betalkt werden: Wibke Bruhns und Hellmuth Karasek gerierten sich bei Günther Jauch als Vertreter der präfeministischen Bundesrepublik. Kontra gaben ihnen Alice Schwarzer und die Netzaktivistin Anne Wizorek.

    Günther Jauch: Sendung zum Fall Brüderle und Sexismus - SPIEGEL ONLINE
    Einfach nur wow, was da bei Jauch wieder für Leute eingeladen sind. Ich kann es kaum glauben, was in Person von Wibke Bruhns dort aufwartet: ewig-gestrig und absolut ignorant gegenüber der gesellschaftlichen Realitäten, die ihr von der jungen Twitterin bzgl. der Sexismus-Debatte aufgezeigt werden: 60.000 betroffene Frauen, die über Twitter ihre Erfahrungen mitteilten, bleiben für sie vereinzelte Schicksale, egal, ob das nun 60.000 oder gar 160.000 wären. Und erklärt uns dann den unumkehrbaren Weltenlauf: "das ist nun mal so" (, dass Frauen von Männern sexuell belästigt werden) und an Silvana Koch-Mehrin gewandt: "das werden sie nicht ändern können." Gute Nacht!

    Nebenbei gibt dieser Möchtegern-Intellektuelle Karasek weitere Herrenwitze von sich. Ich fasse es ganz einfach nicht.
  8. #8

    Osterkorn...

    ...hat doch mit sener letztgenannten Äußerung sehr recht! Im Übrigen unterschlägt der Artikel eine interessante Szene zwischen Jauch und Schwarzer: Er meinte, sie habe ihm mal in einer Talkrunde gesagt, seine Krawatte sei auch nur ein Penisersatz. Was sie überging. Er setzte nach, wenn er etwas vergleichbares zu einer Frau gesagt hätte, sei das sexistisch gewesen - sie tat beharrlich so, als habe er nichts gesagt und Herr Jauch meinte: 'Na gut, weg isses!'
  9. #9

    Sitten

    Gerade Stern , diese Illustrierte die immer mit (fast) nackten
    Frauen auf den Titelblättern kommt, diese Postille wird nun
    zur Sittenwächterin der Nation, in Union mit Männerfeind
    Nr. 1, Alice Noire, muffigen und verbohrten Grüninnen ,....
    na perfekt !