Syrien: Medwedew zweifelt an Assads Machterhalt

REUTERSRusslands Premierminister Dmitrij Medwedew kritisiert in einem Interview den syrischen Staatschef: Baschar al-Assad habe Reformen verschleppt und damit einen tödlichen Fehler begangen.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-879958.html
  1. #1

    Tödlicher Fehler ??

    Medwedew spricht von einem fatalen Fehler, nicht tödlichem Fehler !! Scheint so, als ob sich manche Redakteure etwas herbeiwünschen würden.
    Natürlich hat Esad Fehler begangen, aber mindestens genauso viele hat die blutrünstige Opposition begangen.
  2. #2

    die einsicht ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Russlands Premierminister Dmitrij Medwedew kritisiert in einem Interview den syrischen Staatschef: Baschar al-Assad habe Reformen verschleppt und damit einen tödlichen Fehler begangen.

    Russlands Regierungschef Dmitrij Medwedew greift Baschar al-Assad an - SPIEGEL ONLINE
    ... der herren im Kreml kommt mindestens 12 Monate und mindestens geschätzte 40.000 Tote zu spät. Russland neue Zaren blamieren sich immer wieder und immer schlimmer. Irgendwann wiurd es den Russen selbst dermaßen reichen, dass das Ende der modernen Zaren nicht viel anders als das zu erwartende des schlächters von Damakus ausfallen wird.
  3. #3

    Zitat von os_man Beitrag anzeigen
    Medwedew spricht von einem fatalen Fehler, nicht tödlichem Fehler !!
    Vielleicht nehmen Sie sich mal kurz die Zeit, in einem Lexikon nach der Bedeutung des Adjektivs "fatal" zu suchen. Sie werden staunen.
  4. #4

    Schnörkel

    Oder schroekel, Entschuldigung. Wie auch immer. Glauben Sie nicht alles was sie HIER lesen. Informieren Sie sich mal anderweitig.... Das wird Ihnen einen Horizont eröffnen... Der nächste Step ist es dann diesen zu erweitern;-)
  5. #5

    Das...

    ist vielleicht die private Meinung von Medwedew! Aber die Aussenpolitik macht Putin und solange Putin bei seiner Linie bleibt, bleiben die Wuensche nach einen schnellen Fall von Assad das was sie sind, naemlich Wuensche! Und Putin wird ganz sicher nicht zulassen, das in Syrien islamistische Soeldner und Al-Khaida Terroristen an die Macht kommen! Aber das bedeudet nicht, das auch Moskau mit der gemaessigten Opposition in Syrien nicht redet! Ganz im Gegenteil, zwischen Russland und der gemaessigten Opposition finden dauerend Gespraeche statt! Und diese Vorgehensweise von Russland ist nur zu begruessen!
  6. #6

    Notwendige Ergänzung

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Russlands Premierminister Dmitrij Medwedew kritisiert in einem Interview den syrischen Staatschef: Baschar al-Assad habe Reformen verschleppt und damit einen tödlichen Fehler begangen.

    Russlands Regierungschef Dmitrij Medwedew greift Baschar al-Assad an - SPIEGEL ONLINE
    Medwedew kritisiert Assad nicht "erstmals" wie der SPIEGEL schreibt, sondern fordert Reformen schon seit über einem Jahr wie man sich leicht bei Youtube erkundigen kann. Er sagt ausserdem andere Sachen, die der SPIEGEL unter den Tisch fallen lässt. Zum Beispiel, dass die Opposition und der Westen auf die Bedingung verzichten müssten, dass Assad vor Verhandlungen gehen müsste:"The task for the United States, the Europeans and regional powers … is to sit the parties down for negotiations, and not just demand that Assad go and then be executed like [the late former Libyan leader Muammar] Gaddafi or be carried to court sessions on a stretcher like [Egypt's] Hosni Mubarak." Der SPIEGEL hätte, wenn er gewollt hätte, auch titeln können: "Medwedew fordert Westen auf, mit Assad zu verhandeln". Ein Schelm, wer sich dabei etwas Böses denkt.
  7. #7

    Geduld verloren?

    Vielleicht verliert Moskau langsam die Geduld. Das Vorgehen der syrischen Armee gegen den maraudierenden Terrorbanden in Syrien ist sehr zaghaft. Möglicherweise gibt es auch in der syrischen Regierung noch keine ernsthaften Planungen für einen möglichen Friedensschluss mit der heimischen syrischen Opposition - die restlichen 75% ausländischer Söldner und Mordbuben zählen nicht als Opposition. Da kann ich mir schon vorstellen, dass Moskau jetzt Dampf machen will. Vielleicht sehen wir auch mal einen russischen Militäreinsatz in Syrien, der das Salafisten/Al-Qaeda Geschmeiß an die Wand klatscht. Für die syrische Bevölkerung wäre ein solches Vorgehen nur zu wünschen.
  8. #8

    Zitat von syracusa Beitrag anzeigen
    Vielleicht nehmen Sie sich mal kurz die Zeit, in einem Lexikon nach der Bedeutung des Adjektivs "fatal" zu suchen. Sie werden staunen.
    Sie meinen also, wenn in der Sportschau von einem "fatalen Fehler in der Bayern-Abwehr" gesprochen wird, dass dann die Verteidiger tot umfallen? Das ist schon ein wenig haarspalterisch.
  9. #9

    aha

    Zitat von Gesinnungspreusse Beitrag anzeigen
    Vielleicht verliert Moskau langsam die Geduld. Das Vorgehen der syrischen Armee gegen den maraudierenden Terrorbanden in Syrien ist sehr zaghaft. Möglicherweise gibt es auch in der syrischen Regierung noch keine ernsthaften Planungen für einen möglichen Friedensschluss mit der heimischen syrischen Opposition - die restlichen 75% ausländischer Söldner und Mordbuben zählen nicht als Opposition. Da kann ich mir schon vorstellen, dass Moskau jetzt Dampf machen will. Vielleicht sehen wir auch mal einen russischen Militäreinsatz in Syrien, der das Salafisten/Al-Qaeda Geschmeiß an die Wand klatscht. Für die syrische Bevölkerung wäre ein solches Vorgehen nur zu wünschen.
    Da wünschen wir uns also eine Intervention aus dem Ausland? Interessant..erstaunlich, was so Leute aus dem Symphatisantenkreis des linken Lagers nicht so alles wünschen und gut heissen. der umgekehrte Falle würde doch wieder zu einem Raptus führen. Aber das kennen wir ja noch aus früheren Zeiten: Militarismus im westen: böse, imperialistisch. Militarismus im Osten: gut, Verteidiger des Bauern und Arbeiter Paradieses.