Einzug in Timbuktu: Paris feiert schnellen Vormarsch in Mali

AFPDie französischen Truppen in Mali nehmen die Hochburgen der Islamisten nach eigenen Angaben im Sturm ein. Die Regierung in Paris meldet militärische Siege in Timbuktu und Gao, man treibe die Qaida-treuen Rebellen mit Luftschlägen vor sich her. Doch es werden auch Zweifel an den Erfolgsmeldungen laut.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-879949.html
  1. #10

    Zweifel!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen

    Dazu passt, dass die
    islamistischen Rebellen bereits angekündigt
    haben, sich außerhalb der Städte zu sammeln
    und dann mit Macht zurückzuschlagen.
    Verlegen sie sich auf eine Guerillataktik,
    könnte den französischen Truppen eine lange,
    nervenaufreibende Präsenz in Mail
    bevorstehen.
    Entweder das eine oder das andere. Ein massiver Angriff scheidet aus. Die Franzosen sind in jeder auch nur annähernd offenen Schlacht haushoch überlegen, daher fliehen die Islamisten ja auch.

    Sie könnten nur den Versuch eines Guerillakampfs unternehmen, aber ob das was wird, so unbeliebt wie sie sich bei der Bevölkerung gemacht haben?
  2. #11

    Zitat von G-Kid Beitrag anzeigen
    (frage mich nur) warum die NATO nicht die syrische Regierung beim Kampf gegen die Islamisten unterstützt? Kann mir das jemand erklären?
    Das ist bornierte Ideologie. Daran wird eisern festgehalten, unbeschadet jeder Realität.
  3. #12

    Kleiner Unterschied

    Zitat von astaubach Beitrag anzeigen
    Die Franzosen kämpfen und die Deutschen unterstützen sie durch die Lieferung von Stiefeln. Immerhin.
    Wir können ja zusätzlich für sie beten.
    Den schnellen Vormarsch bezeichnet man in der Fachsprache doch als "Blitzkrieg", oder ?
    Na ja, die Franzosen schicken ja wohl in erster Linie die Fremdenlegion ins Feuer. Wie heißt es doch so schön in Frankreich? "Keine französische Mutter muß um einen gefallenen Fremdenlegionär weinen". Bei deutschen Hilfstruppen wäre eine deutsche Mutter in dieser Situation weniger unberührt.
  4. #13

    Der militärische "Gegner"

    Wenn es sich herausstellt, dass der militärische "Gegner" im Grunde zu nichts anderem fähig ist als arme Dorfbewohner zu quälen, dann geht der Vormarsch eben schnell voran.
  5. #14

    Säuberung

    Die Säuberung der Städte wird man den einheimischen truppen überlassen. Im Häuserkampf kann man nur verlieren.
    Daher ist es unverstädnlich warum sich die Terroristen aus den Städten zurückziehen. In offener feldschlacht sind Sie um Längen unterlegen.
    Frankreich ist zu dem entschlossenen Einsatz zu gratulieren und es wird Zeit, dass Deutschland aktiv hilft und nicht nur Material schickt.
    Ein paar tausend Mann sind schon drin.
  6. #15

    Logistik

    Zitat von Malshandir Beitrag anzeigen
    Die Säuberung der Städte wird man den einheimischen truppen überlassen. Im Häuserkampf kann man nur verlieren.
    Daher ist es unverstädnlich warum sich die Terroristen aus den Städten zurückziehen. In offener feldschlacht sind Sie um Längen unterlegen.
    Frankreich ist zu dem entschlossenen Einsatz zu gratulieren und es wird Zeit, dass Deutschland aktiv hilft und nicht nur Material schickt.
    Ein paar tausend Mann sind schon drin.
    Lesen Sie den Artikel, es ist ein Einsatz ohne UN Mandat. Im Nebenstrang hatte ein Forist das Dokument freundlicherweise verlinkt. Es ist völkerrechtswidrig. Niemand, außer den USA, dem UK und D macht überhaupt eine Handreichung - die französischen Quasikolonien ausgenommen. Das sollte Anlass zum Nachdenken geben. Das ist auch weniger das Problem einer offenen Feldschlacht. Das ist ein enormes logistisches Risiko. Panzer und Jets brauchen Sprit, die Reichweite von F aus reicht nicht bis da. Jeder Liter Benzin, jeder Liter Trinkwasser, jedes Ersatzteil muss an die Front gekarrt werden. Und Transportlastwagen brauchen auch Benzin, da kommen nur Tropfen an. Natürlich ist F stärker, aber es sieht einfacher aus als es ist. Und noch einmal, es dürfte nur mit sehr viel gutem Willen von der Resolution gedeckt sein.
  7. #16

    Ach ja......???

    Zitat von ernstjüngerfan Beitrag anzeigen
    Na ja, die Franzosen schicken ja wohl in erster Linie die Fremdenlegion ins Feuer. Wie heißt es doch so schön in Frankreich? "Keine französische Mutter muß um einen gefallenen Fremdenlegionär weinen". Bei deutschen Hilfstruppen wäre eine deutsche Mutter in dieser Situation weniger unberührt.
    Coole Aussage!
    Hat nur den Fehler, daß sie mit der Realität mal so gar nix zu tun hat.
    Die einzige derzeit in Mali eingesetzte Einheit der Fremdenlegion ist gerade mal 1 gepanzerter Zug des 1er régiment étranger de cavalerie.
    Mithin also ca. 60 Soldaten. Der Anteil der Legion an den derzeit eingesetzten Bodentruppen (2000 Mann) beläuft sich somit auf lausige3%!
  8. #17

    Zitat von Malshandir Beitrag anzeigen
    Die Säuberung der Städte wird man den einheimischen truppen überlassen. Im Häuserkampf kann man nur verlieren.
    Daher ist es unverstädnlich warum sich die Terroristen aus den Städten zurückziehen. In offener feldschlacht sind Sie um Längen unterlegen.
    Frankreich ist zu dem entschlossenen Einsatz zu gratulieren und es wird Zeit, dass Deutschland aktiv hilft und nicht nur Material schickt.
    Ein paar tausend Mann sind schon drin.
    Ich empfehle dringend einen Blick in das Grundgesetz!
  9. #18

    Legionäre? Wo?

    Zitat von ernstjüngerfan Beitrag anzeigen
    Na ja, die Franzosen schicken ja wohl in erster Linie die Fremdenlegion ins Feuer. Wie heißt es doch so schön in Frankreich? "Keine französische Mutter muß um einen gefallenen Fremdenlegionär weinen". Bei deutschen Hilfstruppen wäre eine deutsche Mutter in dieser Situation weniger unberührt.
    Ja, und das machen sie offensichtlich nicht, jedenfalls nicht in erster Linie. Ich habe bis jetzt noch kein Foto "von der Front" gesehen, auf dem ein Legionär abgebildet war. Vielleicht hebt man sich das Beste bis zum Schluss auf.
  10. #19

    Hollandes PR Krieg

    Für Hollande läuft es im Inneren nicht gut. Die Quaidatreuen Rebellen in Mali gibt es schon länger als Hollande im Amt ist.
    So ein Krieg hilft bekanntlich immer das Volk zu einen und von anderen Problemen abzulenken.
    Wer jetzt eine Beteiligung der Deutschen verlangt, welche über die Lieferung von Material hinaus geht, kennt sich im politischen Tagesgeschäft nicht besonders gut aus.