Bundestagswahlkampf: Union grenzt sich von FDP ab

DPACDU und CSU wollen die schwarz-gelbe Koalition nach der Bundestagswahl fortsetzen - doch die Liberalen können kaum auf Unterstützung hoffen. Im Gegenteil: Die Union setzt auf spürbare Distanz zur schwächelnden FDP.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...-a-879948.html
  1. #10

    ich hab's ja geahnt :-)

    http://forum.spiegel.de/f22/merkel-und-die-fdp-frau-verleihnix-80724-3.html#post11817101
    Machterhalt um jeden Preis - schäbig
  2. #11

    Tollhaus

    Die heute maximal drei Prozent Regierungspartei FdP erhielt auf "Wunsch" unverhältnismäßig das Schlüsselministerium AA zuerkannt, darüber hinaus das Wirtschaftsministerium, das Entwicklungsministerium, das vor der letzten Wahl als Wahlversprechen der FdP hätte abgeschafft werden sollen, um dann nach der Wahl dieses durch FdP- Minister Niebel wider Wahlversprechen zu besetzen.........
  3. #12

    .

    Zitat von gustavsche Beitrag anzeigen
    CDU/CSU haben sich kaum an den Koalitionsvertrag gehalten. Warum soll die CDU/CSU dann ausgerechnet im Bundeswahlkampf die FDP unterstützen. Die CDU/CSU lehnt etwas ab, was man von ihr ohnehin nicht erwartet hat. Das ist in etwa so, als würde ich der Öffentlichkeit versichern, keine Atombombe zu zünden.

    Die FDP wird einen eigenständigen Wahlkampf führen und der Etatismus der CDU/CSU macht die FDP alternativlos für Wähler, die der Auffassung sind, dass wir mehr Marktwirtschaft brauchen. Warum sollen diese Wähler aus Unzufriedenheit mit der FDP zu einer anderen Partei wechseln? Das wäre vom Regen in die Traufe.
    Von dieser "Marktwirtschaft", die nicht mal mehr das Erhard'sche Attribut "sozial" führt, haben wir in den letzten Jahren genug gehabt. Wie sagen die Schwaben: Der Teufel scheißt auf den größten Haufen!
  4. #13

    Undankbar

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    CDU und CSU wollen die schwarz-gelbe Koalition nach der Bundestagswahl fortsetzen - doch die Liberalen können kaum auf Unterstützung hoffen. Im Gegenteil: Die Union setzt auf spürbare Distanz zur schwächelnden FDP.

    CDU und CSU grenzen sich von FDP ab - SPIEGEL ONLINE
    Undankbare CDU. Wenn die FDP die Koalition platzen lässt, dann kann die Merkel die Oppositionsbank drücken.
  5. #14

    der CDU ist ein Licht aufgegangen,

    sie bekommt vor lauter Selbstherrlichkeit keinen Koalitionspartner mehr, und das Tamtam nur mit einer Person Kriege zu gewinnen, wird jetzt offenkundig zum Problem Merkels ! Man könnte auch sagen, Merkel fährt jetzt erst recht die CDU gegen die Wand!
  6. #15

    Zitat von gustavsche Beitrag anzeigen
    CDU/CSU haben sich kaum an den Koalitionsvertrag gehalten.

    Die FDP wird einen eigenständigen Wahlkampf führen und der Etatismus der CDU/CSU macht die FDP alternativlos für Wähler, die der Auffassung sind, dass wir mehr Marktwirtschaft brauchen.
    Völlig richtig. Die Union hat sich direkt nach der Wahl von der FDP abgesetzt: Steuerreform - Veto, Gesundheitsreform - Veto. Beide Male ein übrigens klarer Bruch des Koalitionsvertrags, der unverständlicher Weise ohne Konsequenzen blieb.
    Absetzen kann die Union sich nur Richtung links zu SPD und Grünen. Dann muss die FDP nur ihre Personaldiskussion in den Griff kriegen und min. 10% Stimmen druch Anhänger der Marktwirtschaft sind ihr sicher!

    So gesehen kann der FDP eigentlich nichts besseres passieren als diese "Drohung" der Union.
  7. #16

    Vor der Wahl ist nach der Wahl

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    CDU und CSU wollen die schwarz-gelbe Koalition nach der Bundestagswahl fortsetzen - doch die Liberalen können kaum auf Unterstützung hoffen. Im Gegenteil: Die Union setzt auf spürbare Distanz zur schwächelnden FDP.
    Die CDU stetz sich genau so von der FDP ab, wie sich die SPD und Grünlinge von den Linken absetzt!
    Wenn es dem Machterhalt hilft und die Ergebnisse stimmen, werden sie jede Koalationsmöglichkeit nutzen.
    Und rot-grün ist aus heutiger Sicht NUR mit den Linken möglich!
    Willkommen in der Realität!

    Wie sagte schon Münte: "Wir werden immer daran gemessen, was wir vor der Wahl versprochen/gesagt haben, Das ist gemein!"
    Und wie lautet das Motto von rot-grün: "Versprochen, gebrochen!
  8. #17

    Kopfschütteln

    Den Schwarzgelben geht es nur noch um den Machterhalt. Bei jeder Äußerung stehen nur noch taktische Spielchen im Mittelpunkt. Wo bleibt das Land und seine Menschen! Es ist einfach nur noch ekelhaft!
  9. #18

    SPD mit Peer Steinbrück keine Perspektive zur Union

    Heulsusen-Peer kann es immer noch nicht verwinden, dass nach 10 Jahren Agenda 2010 die Wähler immer noch nicht klein beigeben bzw. der Agenda-SPD auf den Leim gehen. Deshalb ist es sogar besser, wenn Peer Steinbrück mit Pauken und Trompeten verliert und eine nur strategische Abgeordnetenmehrheit von Rot-Grün nicht möglich ist. Vielleicht kommt abeitsmarktpolitisch der Anstand wieder zurück, wenn Angela Merkel Koalitionsverhandlungen mit Grünen und SPD führen kann. Dann muss die SPD - ohne Möchtegernkanzler Steinbrück - Farbe bekennen und ihren Standort bestimmen: Links von den Grünen, oder diffus, wie gehabt, irgendwie "rechts-links-nah um die Union herum.
  10. #19

    Zum Glück. Die Leihkampagne ist eine Zumutung. Wenn Hr Kubiki behauptet, die FDP hatte die 9.9% selbstständig aus eigener Kraft geschafft, dann ist das doch nur noch lächerlich.