Milliarden-Spender: Bloomberg schenkt US-Uni 350 Millionen Dollar

SPIEGEL ONLINEDaran dürfen sich Deutschlands Reiche ein Beispiel nehmen: New Yorks Bürgermeister Michael Bloomberg, 70, will sein 25-Milliarden-Vermögen verschenken, bevor er tot ist. Nun hat er seine ehemalige Uni mit einer sehr großzügigen Spende beglückt.

http://www.spiegel.de/unispiegel/wun...-a-879931.html
  1. #30

    Steuersparmodell

    Er schenkt halt, weil das seine Steuerlast mindert. Oh, wie nobel von ihm. Pff.
  2. #31

    Zitat von kolejnik Beitrag anzeigen
    Deutsche Schulen und Universitäten dürfen keine Spenden annehmen, wenn es der Spender eine Gegenleistung verlangt. Diese Gegenleistung kann zum Beispiel ein Schild sein: Gestiftet von IBM. In meiner Schule habe ich einen Internetkeller aufgebaut( damals als noch nicht jeder Internet zuhause hatte). Wir konnten keine Spenden von Firmen annehmen von. z.B. HP oder IBM weil dort ein Aufkleber (Gestiftet von IBM) drauf war. Das ist komplett verrückt. Spenden an Unis und Schulen sind auch nicht steuerlich absetzbar. Solange sich das nicht ändert, werden Deutschlands Reiche auch nicht spenden!!!
    Herr Plattner hats trotzdem gemacht.
  3. #32

    Zitat von kopfschütteler Beitrag anzeigen
    Eben NICHT mit harter Arbeit, sondern mit einer genialen Idee, die multiplizierbar ist und zudem richtig Geld kostet, wie zum Beispiel mit dem Bloomberg Professional Service. Wirklich Gold wert das Ding, aber auch sauteuer.

    Dennoch oder gerade deshalb: Chapeau Herr Bloomberg.
    Bloomberg ist der erfolgreichste Nachrichtendienst der Welt. Da ist der ÖR eine Schar von Amateuren. gez. R. R.
  4. #33

    Zitat von inci2 Beitrag anzeigen
    Bei aller Achtung für hart arbeitende Menschen, wie kann man es schaffen mit legaler Arbeit 25 Mrd. USD zu erzielen?
    Vielleicht indem man ein Unternehmen gründet, extrem hart arbeitet und große Risiken eingeht? Aber der Gedanke daran, dass man durch Gründung einer Firma reich werden kann, scheint unseren sozialismusverherrlichenden Landsleuten völlig unverständlich.
  5. #34

    Zitat von kolejnik Beitrag anzeigen
    Deutsche Schulen und Universitäten dürfen keine Spenden annehmen, wenn es der Spender eine Gegenleistung verlangt. Diese Gegenleistung kann zum Beispiel ein Schild sein: Gestiftet von IBM. In meiner Schule habe ich einen Internetkeller aufgebaut( damals als noch nicht jeder Internet zuhause hatte). Wir konnten keine Spenden von Firmen annehmen von. z.B. HP oder IBM weil dort ein Aufkleber (Gestiftet von IBM) drauf war. Das ist komplett verrückt. Spenden an Unis und Schulen sind auch nicht steuerlich absetzbar. Solange sich das nicht ändert, werden Deutschlands Reiche auch nicht spenden!!!
    stimmt ja nicht. an den meisten deutschen Unis gibt es heutzutage nach Spendern benannte Hörsäle. zB Hochschul-Sponsoring - Hörsaal Aldi-Süd, vormals Z 09 - Karriere - Süddeutsche.de
  6. #35

    Zitat von inci2 Beitrag anzeigen
    Bei aller Achtung für hart arbeitende Menschen, wie kann man es schaffen mit legaler Arbeit 25 Mrd. USD zu erzielen?
    geht nur über Ausbeutung , keine arbeit ist soviel wert
  7. #36

    exakt

    Zitat von Newspeak Beitrag anzeigen
    Es wäre besser, die Superreichen wären erst gar nicht so reich, daß sie nicht mehr wissen, wohin mit ihrem Geld.

    Bloomberg hätte in seinem Leben genausoviel Geld "verdienen" können und seinen Anteil der Gesellschaft direkt durch Steuern zurückzahlen können.

    Mich stört es massiv, wie Reiche zuerst ein Vermögen zusammenraffen, oft genug mit halbseidenen bis offen kriminellen Methoden, um sich dann gönnerhaft als die großen Menschheitsfreunde inszenieren zu dürfen.
    Pestalozzi hat das so formuliert:
    "Wohltätigkeit ersäuft das Recht im Mistloch der Gnade."

    Es ist unglaublich, dass der Spiegel sowas wie die USA als "Vorbild für Deutschland" sieht - zwanzig Jahre, nachdem man im eigenen Land das beste aller möglichen Gesellschaftsmodelle hatte.
  8. #37

    Unfassbar

    Dieser Zynismus in den Kommentaren.
    Meine Erfahrung mit vermögenden/erfolgreichen Menschen ist, je größer das Vermögen je größer die Spenden! Ausnahmen gibt's immer, is klar
  9. #38

    Fehldiagnose....

    Zitat von kolejnik Beitrag anzeigen
    Deutsche Schulen und Universitäten dürfen keine Spenden annehmen, wenn es der Spender eine Gegenleistung verlangt. Diese Gegenleistung kann zum Beispiel ein Schild sein: Gestiftet von IBM. In meiner Schule habe ich einen Internetkeller aufgebaut( damals als noch nicht jeder Internet zuhause hatte). Wir konnten keine Spenden von Firmen annehmen von. z.B. HP oder IBM weil dort ein Aufkleber (Gestiftet von IBM) drauf war. Das ist komplett verrückt. Spenden an Unis und Schulen sind auch nicht steuerlich absetzbar. Solange sich das nicht ändert, werden Deutschlands Reiche auch nicht spenden!!!
    Wissen sie... in zivilisierten Ländern ist im Gegensatz zu den USA die Bildung eine der wichtigsten Aufgaben des Staates.

    Und wenn ein Land schon mal diese Minimal-Stufe der Kultur erreicht hat... ich weiss nicht. Finden sie wirklich, dass es eine gute Idee wäre, wieder dahinter zurück zu gehen?
  10. #39

    Bei uns in Deutschland wird nach dem Tod nicht gespendet sondern zu 100% vererbt.