FDP-Politiker Kubicki zur Sexismus-Debatte: "Nachts an der Hoteltür einer Journalisti

DPABei seinem ersten öffentlichen Auftritt nach den Sexismus-Vorwürfen schweigt Rainer Brüderle. Dafür zeigt sich Parteikollege Wolfgang Kubicki solidarisch. Der FDP-Vorsitzende in Schleswig-Holstein verteidigt den Fraktionschef und spricht übers Anbaggern: "Ich flirte für mein Leben gern."

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...-a-879903.html
  1. #1

    Altherrenwitzchen

    Die zwei kommen sich wohl besonders toll vor. Zwei, die ungehindert und brutal gegen politisch Andersdenkende austeilen, geben hier die Sensibelchen. Aber das gilt für die gesamte Partei, die ihren Kompass und ihre politische Legitimation mit Westerwelle und allen heutigen Nachfolgern verloren hat.
  2. #2

    So lange es Politiker...

    ...wie Wolfgang Kubicki und Sabine Leutheusser in der FDP gibt, ist es mir um diese Partei nicht bange, auch wenn die laufende Kampagne von STERN, Roth und Schwarzer und Co. das Ziel der FDP-Schädigung haben.

    Es ist alles sehr durchsichtig.

    Dieses Land braucht eine Partei, die den Transferstaat verhindert und die arbeitenden Menschen nicht immer noch mehr benachteiligt, damit Wohltaten ausgeteilt werden. Irgendwann würden bei Rot/Grün alle Transferempfänger sein, bis es nichts mehr zu verteilen gibt.

    Man fragt sich, wieviele Artikel noch zu dem "Fall Himmelreich" geschrieben werden.

    Brüderle hat nichts falsch gemacht, allerdings sollte er sich jetzt mal melden. Schweigen werte ich in diesem Fall nicht so vorteilhaft, weil man Roth, Schwarzer und Co. das Feld überlässt.

    Der FDP sei zugerufen: Kopf hoch, bei der BTW gibt es mindestens 8%.
  3. #3

    Flirten verboten!

    Die Frauen beklagen sich inzwischen schon, dass wir Männer verweichlicht sind und daher schnappen sie sich oftmals die Machos, die auf solche Diskussionen keinen Bock haben. Ich selbst traue mich schon lange nicht mehr, auf eine Frau zuzugehen. Ganz abgesehen von den astronomischen Maßstäben, mit denen wir Männer von den Frauen taxiert werden (gilt sicher oftmals auch anders herum) ist die Gefahr inzwischen so groß einen Prozeß an den Hals zu bekommen, so dass man sich nicht mehr traut initiativ eine Frau zu umwerben (oder auf gut deutsche anzubaggern). Das Problem ist oftmals auch recht gemischt. Es gibt viele Frauen, die mögen es schlchtweg angebaggert zu werden. Der Ton macht hierbei die Musik. Allerdings gibt es auch viele Frauen, die sehr schnell pikiert oder empört sind, dass man es gewagt hat, sie nur eine Sekunde zu lange angeschaut zu haben. Ist nicht so einfach, daraus allerdings eine neue FDP-Bashing Kampagne zu basteln, nur weil die FDP mal wieder an der 10% gekratzt haben, halte ich für extrem durchschaubar und berechnend.
  4. #4

    Warum wartet die junge Dame ein Jahr, um diesen ungeheuerlichen Angriff zu veröffentlichen?
  5. #5

    Wen haben die sich als Spitzenkandidaten bestimmt?

    Kann es noch peinlicher werden? Wieso sollten Frauen und auch testesterongesteuerte Männer nicht wissen, wer die FDP in den Wahlkampf führt. Nach Kubicki wäre das ja wohl entgegen seiner Wortwahl direkt eine Wahlwerbung für die FDP und zumal für ihn. Weshalb würde er sich sonst überhaupt dazu melden, er, der wohl weiss auf welcher Menschen Stimme vertrauen kann...
  6. #6

    Sexismus oder Galanterie?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Bei seinem ersten öffentlichen Auftritt nach den Sexismus-Vorwürfen schweigt Rainer Brüderle.

    FDP-Politiker Kubicki nimmt Brüderle in Schutz - SPIEGEL ONLINE
    Frau Laura Himmelreich vom "Stern" - und jede andere Frau natütlich auch - sollte sich geehrt und ausgezeichnet fühlen, wenn ein Mann ihren schönen Busen lobt und ein sexuelles Interesse an der Frau bekundet.

    Im umgekehrte Fall habe ich mich noch nie beschwert, wenn ich von einer Frau "angebaggert" wurde.

    Herr Brüderle schweigt, und beweist damit, daß die Tage der Ritterlichkeit noch nicht vorüber sind.
  7. #7

    Anteil des Chefredakteurs

    Man muss sich doch mal nach den Anteil des Chefredakteur von Stern fragen. Schließlich wurde die 28 jährige Frau Himmelreich von der Sternredaktion zu Herr Brüderle mit einen gewissen Hintergedanken geschickt. Die Sternredaktion wollte die weibliche Attraktivtät ausnutzen, um den Herrn Brüderle bestimmte Aussage und Vorstellungen zu entlocken. Herr Brüderle sollte ausgehorcht werden mit allen Mittel. Wenn diese Aushorcherei nicht das Ziel war, so hätte die Redaktion durch aus einen Herrn im gesetzten Alter schicken können, die hätten dann gemeinsam einen saufen können. Der Vorteil der ältere Herr hätte schon auf Grund seiner Lebenserfahrung viel besser mit Herr Brüderle reden können, aber nein es musste eine Quotenfrau sein. Junges Fräulein, Bar und älterer Herr und schon kommen Gedanken. Nur keine politischen und PC. Dumm von Herrn Brüderle, dass er gesehen hat, was nicht ist und so Herr Brüderle als alter geiler Sack darsteht. Nun ist Herr Brüderle gewiss kein Unschuldslamm, denn beim Herrn Westerwelle hätte Frau Himmelreich wendeln können, wie sie will, es hätte nichts genützt. Nun liebe Sternredaktion, sie haben Frau Himmelreich als verstecktes sexuelles vergiftetes Geschenk geschickt in diese Bar und so stellt sich die Frage, warum behandelt ihr euere jungen Repoterinnen als Sexobjekte, denn dass ist es, was die Sternredaktion gemacht hat.
  8. #8

    Zitat von donadoni Beitrag anzeigen
    Brüderle hat nichts falsch gemacht, ...
    Im Suff als Politiker eine 40 Jahre jüngere Journalistin plump anzubaggern, ist kein Skandal, aber offenbart den sog. Hoffnungsträger als persönlich defizitären, respektlosen, armen, alten Mann mit Realitätsverlust und wild galoppierender Fantasie.
    Wenn man Steinbrück den Frauenbonus vorhält oder das Kanzlergehalt, ist dies auch mehr als Recht und keine rechte Hetzkampagne von SPON & Co., genauso wenig wie im Fall Brüderle eine linke Kampagne gegen die FDP vorliegt. Fehlende persönliche Qualitäten von Politikern gehören offen auf den Tisch.
  9. #9

    Italo-Politik

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Bei seinem ersten öffentlichen Auftritt nach den Sexismus-Vorwürfen schweigt Rainer Brüderle. Dafür zeigt sich Parteikollege Wolfgang Kubicki solidarisch. Der FDP-Vorsitzende in Schleswig-Holstein verteidigt den Fraktionschef und spricht übers Anbaggern: "Ich flirte für mein Leben gern."

    FDP-Politiker Kubicki nimmt Brüderle in Schutz - SPIEGEL ONLINE
    Was wird das denn, Berlusconi light?
    Gibt es denn so viele seiner Bewunderer mit Wahlrecht in Deutschland?