Einsatz in Mali: Französische Truppen rücken nach Timbuktu vor

AFPDie französischen Truppen in Mali könnten nach Gao bald auch Timbuktu einnehmen. Berichten zufolge haben die Islamisten die kulturhistorisch wichtige Stadt bereits verlassen. Deutschland will den Kampf gegen die Rebellen nach SPIEGEL-Informationen auch mit Ausrüstung unterstützen.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-879896.html
  1. #10

    Ein bissle Erdkunde!

    Zitat von Gerd Weghorn Beitrag anzeigen
    Die deutsche Wehrmacht ist 1941 auf Barbarossas Schwingen bis Moskau "vorgerückt", wie weiland schon Napoleons Interventionstruppen: na und?!

    Erobern kann jeder, doch ein Land zu besetzen - siehe Israel in Palästina - das kostet: Menschen, Material und Selbstvertrauen.

    Das malinesische Marionettenregime der Franzosen - von den Profiteuren als "Übergangsregierung" camoufliert - wird sich genau so wenig halten können wie das afghanische Marionetten-Regime des Herrn Karzai, weiland von eben der selben Clique implementiert.

    Wenn jetzt "die Deutschen" wie 1941 das Völkerrecht brechen wollen/werden, dann hilft ihnen nur noch mein Konfirmationsspruch: "Deinen Eingang segne Gott - Deinen Ausgang (!) gleichermaßen!"

    Das wird nicht so kommen! Die Geographie spricht dagegen. Die klimatischen Bedingungen erlauben keine verbrannte Erde und keinen General Winter, wie das sowohl Napoleon als auch unser Adolf haben erfahren müssen! Es ist dort heiß und vegetationslos und bleibt auch so. Den Schariateuren sei angeraten, sich schleunigst über die Grenzen zu begeben. Es gibt keine Verstecke sondern nur den großen Durst. Wenn die Städte eingenommen sind, ist der Ofen fast schon aus.
  2. #11

    Es hat noch NIE eine technisierte Armee...

    ... gegen Freiheitskämpfer/Gangster/Terroristen (alles eine Frage der Sichtweise) gewonnen.
    .
    Vergl. Afghanisten 18xx, Vietnam..... HEUTE.
    .
    Sogenante "Siege" gab es nur mit massiven Kriegverbrechen und Völkermord. Vergl. Indianerkriege, Burenkrieg.......
    .
    "Wir rücken zügig auf Timbuktu vor..." schießen dann gezielt mit einer Rakete den bösen Islamisten aus der Hochzeitgesellschaft herraus, rücken dann zügig wieder ab, hinterlassen verbrannte Erde und Überlebende, die in einigen Jahren nach ihrem Verständiss und Ihrer archaischen Rechtslage "gerechte Rache" nehmen werden.
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    Kopfschüttelnde Gruesse
    Sikasuu
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    Ps. Wie war das mit dem IRAK? Einmaschieren ist einfach, bevor ich das tue sollte mir klar sein, wie ich dort wieder raus komme!
  3. #12

    Nachhaltgkeit

    In Libyn hat man die Erfolge auch gefeiert und was ist daraus geworden?
    Man lese nur einmal die Reisewarnung der auswärtigen Amtes. http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/LibyenSicherheit.html?nn=390464#doc390424bodyText2
    Das sagt alles. Die Bevölkerung leidet immer noch genauso, interessiert nur niemanden mehr. Die Waffen sind mit den Tuareg nach Mali gewandert und der Krieg findet dort seine Fortsetzung. Bei so etwas wird mir nur noch übel.
  4. #13

    Timbuktu wird nicht schwer zu nehmen sein, ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die französischen Truppen in Mali könnten nach Gao bald auch Timbuktu einnehmen. Berichten zufolge haben die Islamisten die kulturhistorisch wichtige Stadt bereits verlassen. Deutschland will den Kampf gegen die Rebellen nach SPIEGEL-Informationen auch mit Ausrüstung unterstützen.

    Mali: Franzosen rücken nach Timbuktu vor - SPIEGEL ONLINE
    da es anscheinend bereits geräumt ist. In Kidal wird es schwieriger. Ich vermute, dass die angekündigte "Neuformierung" der Islamisten im Bereich des Adrar des Ifhoras, also nördlich oder nordwestlich dicht an der Grenze stattfinden wird. Na, ja. Es wäre besser, wenn sie Richtung Algerien in die Öde der Tanezrouft ausweichen würden. Da hätten sie die Chance, endlich mal diese verrückte Veranstaltung Paris-Dakar zu stoppen.
    Wäre sinnvoller, als Mali zu spalten. Sláinte
  5. #14

    Es sieht nicht danach aus,...

    Zitat von Malshandir Beitrag anzeigen
    Mali ist ein sehr kleines Land, die Terroristenanzahl sehr überschaubar. Warum muss Deutschland so zögerlich seinß Die gemeinsame Deutsch-Französische Brigade entsenden und aktiv mitkämpfen. Das Volk will die Hilfe und auf der Gegenseite stehen schlechta usgerüstete und ausgebildete Feinde. Auf der anderen Seite die Legion.
    ...daß die französischen Bodentruppen dort überhaupt kämpfen müssen, werden sie doch wie die Bilder und die Video-Clips zeigen, von der vorher von den Islamisten gegängelten Bevölkerung jubelnd als Befreier empfangen, nachdem die Franz. Luftwaffe bzw. Kampfhubschrauberverbände al Quaide & Co. in die Flucht geschlagen hatten.

    Im übrigen ist von der Legion in Mali bisher nichts oder nur sehr wenig zu sehen. Bei den auf einschlägigen Photos gezeigten Soldaten handelt es sich nicht um Fremdenlegionäre!
  6. #15

    Fragen über Fragen....

    Warum sind die gleichen Gruppen, die die Westliche Welt in Syrien besonders intensiv unterstützt und mit Waffen und Geld ausstattet in Mali der zu bekämpfende Feind?
    Wer finanziert jene „Islamisten“?
    Woher kommen sie so „plötzlich“?
    Und vor allem, wer hat Sie derart intensiv bewaffnet?
    Warum gab es jene Bedrohung nicht, so lange Libyen nicht von Europa zerstört wurde?
    Wer war bisher der grösste Abnehmer der Exporte von Erz in Mali? China!!! Was für ein Zufall.
  7. #16

    Logisch?

    Zitat von ziegenzuechter Beitrag anzeigen
    französischen truppen rücken rasch vor. das hat einen einzigen grund: die bevölkerung WILL den einsatz. ob sich frankreich gleichzeitig uranminen sichert oder nicht ist völlig egal. vive la france! es lebe die mutige französische armee, die entschlossen voranschreitet und das malische volk befreit. für deutschland muss man sich wirklich schämen. wenn es nach deutschland ging, hätte man die bevölkerung einfach der schreckensherrschaft der steinzeitislamisten überlassen, so wie es deutschland auch in syrien vorhat.

    liebe französischen freunde: unsere gedanken und gebete sind in dieser schweren und schwierigen stunde bei euch und euren angehörigen. kommt gesund nach hause und danke für euren einsatz.

    Nach ihrer Logik sollten wir Syrien mit allen Mitteln im Kampf gegen die "Rebellen" unterstützen. Die wollen auch einen islamistischen Staat mit Scharia und allem drum und dran. Seltsam, ich habe das doch immer umgekehrt gesehen, "Rebellen gut" Staat schlecht weil Diktatur.
    Gruß HP
  8. #17

    @ffgkmr

    Völlig egal mit welchen Hintergründen die französische Armee dort agiert, für die dortigen Menschen bedeutet das ja (wenn auch erstmal nur kurzfristig) eine enorme Verbesserung der Sicherheitslage. Wichtig ist aber dass die malische Armee mal an Seriösität und Stärke gewinnt um für Stabilität zu sorgen. Und genau da habe ich meine Bedenken.
  9. #18

    Ganz einfach

    Zitat von hatomune Beitrag anzeigen
    Das wird nicht so kommen! Die Geographie spricht dagegen. Die klimatischen Bedingungen erlauben keine verbrannte Erde und keinen General Winter, wie das sowohl Napoleon als auch unser Adolf haben erfahren müssen! Es ist dort heiß und vegetationslos und bleibt auch so. Den Schariateuren sei angeraten, sich schleunigst über die Grenzen zu begeben. Es gibt keine Verstecke sondern nur den großen Durst. Wenn die Städte eingenommen sind, ist der Ofen fast schon aus.
    Die Islamisten werden einfach über die Grenze flüchten und in Ihren Zelten zusammen Tee trinken und warten. Und warten. Und warten.

    Und das solange bis, die Truppen Mali wieder verlassen haben. Dann kommen sie zurück und die Kämpfe gehen wieder los. Wie lange soll man denn dort Truppen aufstellen? Ein Jahr? Drei? Zehn?

    Die Islamisten haben von einem mehr als genug: Zeit!
  10. #19

    Nö!

    Zitat von kosilinde Beitrag anzeigen
    Warum sind die gleichen Gruppen, die die Westliche Welt in Syrien besonders intensiv unterstützt und mit Waffen und Geld ausstattet in Mali der zu bekämpfende Feind?
    Wer finanziert jene „Islamisten“?
    Woher kommen sie so „plötzlich“?
    Und vor allem, wer hat Sie derart intensiv bewaffnet?
    Warum gab es jene Bedrohung nicht, so lange Libyen nicht von Europa zerstört wurde?
    Wer war bisher der grösste Abnehmer der Exporte von Erz in Mali? China!!! Was für ein Zufall.

    Soviele Fragen sind es gar nicht, nur einfach: Wem nützt es? Es geht um die Destabilisierung einer strategisch wichtigen Region. Waffen sind wohlfeil überall zu haben und Geldgeber sind auch genug da. Gerne auch mal vom Westen/USA u.a. Libyen war ein stabiler Staat, hatte das höchste pro Kopfeinkommen in Afrika. Ein fortschrittliches Bildungssystem auch für Frauen, kostenlose ärztliche Versorgung und und und. Soetwas darf man nicht dulden denn Gadaffi war ja so böse. Alle haben gern mit ihm Geschäfte gemacht und das Land hatte Milionen an Fremdarbeitern die sich dort ja so geknechtet gefühlt haben.
    Jetzt kann sich der Krake Islamismus wunderbar verbreiten und die westlichen Staaten haben wieder mal einen Grund militärisch einzugreifen.
    Teile und herrsche oder so! Man kann dann auch wunderbar an die Rohstoffe kommen die so dringend benötigt werden. Mit einem instabilen System zu verhandeln ist einfacher als mit einem stabilen System was sich nicht erpressen läßt.
    Gruß HP