Spaniens Studenten in der Euro-Krise: Adiós, Erasmus!

Das Geld für Auslandsaufenthalte wird knapp in Spanien: Erhielten Studenten früher bis zu 800 Euro pro Monat, wird der Zuschuss jetzt stark zusammengestrichen. Können die Spanier trotzdem ihren Titel als Erasmus-Europameister verteidigen?

http://www.spiegel.de/unispiegel/stu...-a-871960.html
  1. #20

    @ andrenalin016

    Ich habe 6 Jahre im Ausland gelebt, in verschiedenen Ländern und Städte. Und eines ist mir IMMER aufgefallen und das ist genau das was Sie beschrieben haben. Die Franzosen waren immer multi-kulti unterwegs, genauso wie ALLE anderen Länder. Nur die Spanier waren immer unter sich. Sie waren NIE mit anderen Unterwegs. Die Spanier waren auch die Einzigen die nach England gegangen sind ohne nur ein Wort englisch zu sprechen.
    Schön das ich mit meinen Beobachtungen nicht alleine bin. Von daher ist das Erasmus-Programm für Spanier eh überflüssig.
  2. #21

    Zitat von E.Cartman Beitrag anzeigen
    Während die braven Deutschen natürlich Auslandssemester machen, um beflissentlich zu lernen und enthaltsam zu leben, und hinterher fließend die örtliche Sprache beherrschen. Ganz besonders in Spanien.
    Ich habe in Englisch, Spanisch und Portugiesisch studiert. Ich spreche Englisch fast wie ein Muttersprachler, gutes Spanisch nur mit dem Portugiesischem hapert es. Ich in jedem Land einen einser Schnitt gehabt und das lag auch daran, dass ich nicht nur gefeiert habe, sondern auch gelernt.

    Die Deutschen haben im Schnitt im Ausland IMMER bessere Noten als der Rest. Die Koreaner wären noch hervorzuheben, aber besonders strebsam war der Rest nicht.
  3. #22

    ja wenn dann auch noch so manche

    Zitat von sirisee Beitrag anzeigen
    ... tja, wenn die berühmte Schlecker-Frau so wüßte, was sie alles mit ihren Steuergeldern zahlt? ...

    Alles mit lobenswerten Vorsätzen, natürlich. Aber dass Häschen das nicht selbst zahlen können?
    ältere Dame, die Kinder großgezogen hat und deshalb nur wenig arbeiten und RV-Beiträge entrichten konnte sieht, wozu Deutsche Steuergelder und EU-Zahlungen verwendet werden, hier aber nichtmal das Geld da ist, Kinden aus ärmeren Familien täglich ein warmes Schulessen oder einen Apfel zu finanzieren, fragt man sich wohl mit Recht:

    Warum und womit haben wir unsere Politiker verdient ?
  4. #23

    Es wird mir aber auch ganz sicher einer hier erklären können,

    Zitat von hanspropper Beitrag anzeigen
    Ich habe 6 Jahre im Ausland gelebt, in verschiedenen Ländern und Städte. Und eines ist mir IMMER aufgefallen und das ist genau das was Sie beschrieben haben. Die Franzosen waren immer multi-kulti unterwegs, genauso wie ALLE anderen Länder. Nur die Spanier waren immer unter sich. Sie waren NIE mit anderen Unterwegs. Die Spanier waren auch die Einzigen die nach England gegangen sind ohne nur ein Wort englisch zu sprechen.
    Schön das ich mit meinen Beobachtungen nicht alleine bin. Von daher ist das Erasmus-Programm für Spanier eh überflüssig.
    wie man ohne die Landesprache nur rudimentär zu beherrschen dort was auch immer studieren kann ?

    Ich habe mein Leben lang meinen Beruf in einer anderen als meiner Muttersprache ausgeübt, fast 25 Jahre in einem Land mit einer weiteren Fremdsprache gelebt.
    Das waren alles Selbstverständlichkeiten die man von mir erwartete.
  5. #24

    Zitat von E.Cartman Beitrag anzeigen
    Während die braven Deutschen natürlich Auslandssemester machen, um beflissentlich zu lernen und enthaltsam zu leben, und hinterher fließend die örtliche Sprache beherrschen. Ganz besonders in Spanien.
    Man muss sagen: es gibt solche und solche.

    Natürlich gibt es entsprechende "Partystädte", aber das haben die Studenten selbst in der Hand. Unsere Tochter hat sich ganz bewusst für das recht kleine Jaen (Andalusien) entschieden, weil sie Land und Leute kennenlernen wollte.

    Und das merkt man natürlich auch an der Sprache: Sie ist jetzt C2, also quasi Muttersprachlerin.

    Natürlich macht man auch mal Party, aber das machen auch Nichterasmusler. Und in Spanien wird sowieso mehr gefeiert als hier. Darauf muss man sich auch einlassen.

    Erasmus hat ihr auf jeden Fall auch in der Reifeentwicklung sehr geholfen. Die Welt steht ihr offen :-)
  6. #25

    Zitat von Kleinunternehmer Beitrag anzeigen
    Man muss sagen: es gibt solche und solche.

    Natürlich gibt es entsprechende "Partystädte", aber das haben die Studenten selbst in der Hand. Unsere Tochter hat sich ganz bewusst für das recht kleine Jaen (Andalusien) entschieden, weil sie Land und Leute kennenlernen wollte.

    Und das merkt man natürlich auch an der Sprache: Sie ist jetzt C2, also quasi Muttersprachlerin.

    Natürlich macht man auch mal Party, aber das machen auch Nichterasmusler. Und in Spanien wird sowieso mehr gefeiert als hier. Darauf muss man sich auch einlassen.

    Erasmus hat ihr auf jeden Fall auch in der Reifeentwicklung sehr geholfen. Die Welt steht ihr offen :-)
    Das war bei mir in Kanada nicht viel anders. Hinterher konnte ich allerdings nicht viel besser französisch als vorher, und über meine Rechtschreibung und Grammatik in den Klausuren will ich hier gar nicht nachdenken. Was mir allerdings aufgefallen ist, ist dass ich es einfacher fand Vorlesungen zu folgen als Alltagsgesprächen, einfach weil man teilweise mitlesen kann und weiß was das Thema ist. Die Noten waren zwar am Ende ganz anständig, aber für die hat sich hinterher wirklich nie jemand interessiert. Dass ich in einer örtlichen WG und nicht im Studentenwohnheim gelebt habe dagegen schon, auch wenn es für meine akademischen Leistungen wohl eher kontraproduktiv war. Sie sagen ja selbst, dass Ihre Tochter wegen "Land und Leuten" in Jaen war, und nicht so sehr des Lernstoffs wegen.
  7. #26

    Zitat von hanspropper Beitrag anzeigen
    Ich habe in Englisch, Spanisch und Portugiesisch studiert. Ich spreche Englisch fast wie ein Muttersprachler, gutes Spanisch nur mit dem Portugiesischem hapert es. Ich in jedem Land einen einser Schnitt gehabt und das lag auch daran, dass ich nicht nur gefeiert habe, sondern auch gelernt.

    Die Deutschen haben im Schnitt im Ausland IMMER bessere Noten als der Rest. Die Koreaner wären noch hervorzuheben, aber besonders strebsam war der Rest nicht.
    Wann war das denn, bzw. wen hat Ihr Schnitt hinterher interessiert? Und IMMER in Großbuchstaben ist so gut wie immer falsch. Einige meiner ehemaligen Kommilitonen waren damals in Spanien, und "strebsam" war wirklich das letzte als was man die bezeichnen konnte.
  8. #27

    Zitat von sirisee Beitrag anzeigen
    ... tja, wenn die berühmte Schlecker-Frau so wüßte, was sie alles mit ihren Steuergeldern zahlt? ...

    Alles mit lobenswerten Vorsätzen, natürlich. Aber dass Häschen das nicht selbst zahlen können?
    Weil die Schleckerfrauen auch so ungemein viel Steuern zahlen ...
  9. #28

    Hmmm

    Irgendwie habe ich die Spanier in meinen Erasmus-Jahren anders erlebt, nämlich Französisch sprechend und in gemischten WGs wohnend. Außer mir hat niemand ein Semester verloren durch den Auslandsaufenthalt, und ein paar meiner Mitstudis haben auch noch ihre Promotion angefangen, die dann entweder auf Englisch, oder auf Französisch und Deutsch abgegeben werden musste. Weil wir alle auch kräftig gefeiert haben, glaube ich inzwischen, dass die Tage damals 30 Stunden gehabt haben müssen :-)
  10. #29

    Zitat von prontissimo Beitrag anzeigen
    ältere Dame, die Kinder großgezogen hat und deshalb nur wenig arbeiten und RV-Beiträge entrichten konnte sieht, wozu Deutsche Steuergelder und EU-Zahlungen verwendet werden, hier aber nichtmal das Geld da ist, Kinden aus ärmeren Familien täglich ein warmes Schulessen oder einen Apfel zu finanzieren, fragt man sich wohl mit Recht:

    Warum und womit haben wir unsere Politiker verdient ?
    Sie wollen uns nicht ernsthaft erzählen wollen dass diese aufopferungsvolle "alte Dame", die Kinder großziehen musste und deshalb leider Gottes nicht arbeiten konnte, kein Geld hat um einen Apfel zu kaufen ?