Asia-Vorspeise als Dessert: Süße Fettröllchen hast Du da!

Peter WagnerEin bisschen Spaß muss sein, gerade beim Essen. Besonders witzig wird es zum Beispiel, wenn unsere Augen ein herzhaft-deftiges Gericht erblicken - das sich dann als süßer, schwergewichtiger Nachtisch herausstellt. Wie dieser Asia-"Vorspeisen"-Teller.

http://www.spiegel.de/kultur/gesells...-a-879510.html
  1. #1

    Klasse!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ein bisschen Spaß muss sein, gerade beim Essen. Besonders witzig wird es zum Beispiel, wenn unsere Augen ein herzhaft-deftiges Gericht erblicken - das sich dann als süßer, schwergewichtiger Nachtisch herausstellt. Wie dieser Asia-"Vorspeisen"-Teller.

    Hobbykoch Peter Wagner: Dessert-Rezept für Sweet Asia - SPIEGEL ONLINE
    Ich kenn' da nochn Rezept. Nur mir fehlen dazu noch frische GROßE GRÜNE Kokosnüsse! OMG, wo krieg ich die in Deutschland her? Und für Salaks und Mangosteens hätt ich auch noch was. Naja, Birnenkompott tut's dann halt auch...
  2. #2

    Ja

    Ich werd's nachkochen.
    Aber das Lästern über die unmöglichen Rezepte fehlt mir ...
  3. #3

    Zum Verfeinern....

    ...noch ein Ratschlag:
    Selbst-geroestete Erdnuesse und dsgl. Sesam in einer Kuechenmaschine
    gemeinsam zermahlen - mit Salz und ohne Salz.
    Ohne Salz passt und verfeinert das Gemisch den Geschmack bei allem Suessen, ie. Marmeladen- odel Honigbrot und auch zu den im Artikel
    aufgefuehrten Speisen (Rezepten).
    Mit Salz passt und verfeinert das Gemisch den Geschmack bei neutralen Eierspeisen und bei fast allen Fleischspeisen.

    In die normalen Fruehlingsroellchen gehoert natuerlich wahlweise Gehacktes odel Krabben (Garnelen) und zwar immer in guter Qualitaet!! und ein-fach in mit Wasser odel Bier angefeuchtetes Reispapier eingeschlagen.
    Die Fruehlingsroellchen koennen in Oel zubereitet werden und danach
    ueber Kuechenkrepp rollen, dann sind sie noch weniger fettig.
    Uebrigens suesse Fruehlingsroellchen sind mir, auch in 29 Jahren Vietnam, bisher nicht begegnet.
    Daher kann ich ueber den Geschmack, ueber solchen es sich ja trefflich streiten laesst, leider nichts sagen.
    Gruss aus Saigon, George
  4. #4

    Naja, wenn ein gutes Essen erfunden werden sollte

    hatten die Asiaten das auch schon vor 1000 Jahren gemacht.
    Das Geheimnis liegt mehr darin, dass sie über sehr viele Zutaten verfügen, dementsprechend wurde eine Unmenge Gerichte geboren.
    Dass was hier geschildert wird, wird ein Asiate wohl kaum anrühren wollen. Nur weil exotische Zutaten drin sind, bedeutet es nicht, dass es asiatisch ist.
    Die Aussage "Im Grunde isst man aber fast immer das Gleiche: Glasnudeln, Gemüse, Pilze, Knoblauch und Kohl, die in mehr oder minder chiliverschärfte Sojatunken oder Fischsaucen gedippt werden. zeugt mehr oder weniger das Unwissen über das Geheimnis des Kochens, nämlich die Einfachheit, Verfügbarkeit, Preis und die richtige Zusammensetzung. Alle bekannte und berühmte Gerichte beruhen auf diese Grundlage.
  5. #5

    Ich habe mal wieder

    meine Vietnamesische Gastfamilie konsultiert,
    Zitat von SPON
    ...Abwechslung mag es vielleicht bei Füllung (vegetarisch, Meeresfrüchte, Fleisch) und Zubereitung geben - mit etwas Glück triefen sie nicht immer vor Fett, sondern werden in eingeweichtem Reispapier eingeschlagen roh serviert wie die vietnamesische Herbstrolle oder die (wie der verdauungsfreundliche Name sagt) chinesische "Glücksrolle". Im Grunde isst man aber fast immer das Gleiche: Glasnudeln, Gemüse, Pilze, Knoblauch und Kohl, die in mehr oder minder chiliverschärfte Sojatunken oder Fischsaucen gedippt werden.
    weil mir die Sache mit dem "roh servieren" unbekannt war bzw. zu Fehlannahmen fuehren kann.
    Also, diese "rohen" Fruehlingsroellchen enthalten:
    1. Fleisch von Krabben und odel Krebsen odel Gehacktes, das immer vorgekocht, -gebraten ist.
    2. Dann Salat / Gemuese das wirklich roh ist und als solches auch anderweitig roh gegessen wird.
    3. Dann das angefeuchtete Reispapier, dass nicht roh ist, sondern bei der Herstellung geduenstet und danach getrocknet wird.
    Die so vorbereiteten Fruehlingsroellchen koennen also in genau diesem nicht rohen Zustand verzehrt werden odel sie werden gebraten, das dann alles noch mal erhitzt und das Reispapier knusprig werden laesst.

    Zum Thema fettige Fruehlingsroellchen erhielt ich noch folgende interessante Information:
    Die Roellchen immer bei eingeschalteter Hitzquelle nicht zu lange braten und herausnehmen. So dringt nur wenig Oel / Fett ein.
    Wenn man zu frueh ausschaltet und wartet, dann ziehen die Substanzen mehr Fett / Oel.

    Sind Fruehlingsroellchen wirklich fett - triefend, dann sind die nicht
    in Reispapier gewickelt sondern in entsprechendes Papier aus Weizen- odel Maismehl.
    Das ist dann wesentlich dicker und saugt entsprechend viel Fett / Oel.
    In Vietnam macht man das nicht, wohl aber in China.
    Soviel noch zur Ergaenzung.
  6. #6

    Ja besten Dank.Diese Idee gefaellt mir,und ich werde diese Rezepte nachkochen und bestimmt durch eigene Ideen ergaenzen.(z.B.andere Fruechte.Auch mit einigen Zutaten wird mir eine Alternative einfallen muessen,weil es selbige nicht zu kaufen geben wird.
  7. #7

    Welche Zutaten sind das ?

    Zitat von agua Beitrag anzeigen
    Ja besten Dank.Diese Idee gefaellt mir,und ich werde diese Rezepte nachkochen und bestimmt durch eigene Ideen ergaenzen.(z.B.andere Fruechte.Auch mit einigen Zutaten wird mir eine Alternative einfallen muessen,weil es selbige nicht zu kaufen geben wird.
    zum Beispiel ??
  8. #8

    Zitat von Layer_8 Beitrag anzeigen
    Ich kenn' da nochn Rezept. Nur mir fehlen dazu noch frische GROßE GRÜNE Kokosnüsse! OMG, wo krieg ich die in Deutschland her? Und für Salaks und Mangosteens hätt ich auch noch was. Naja, Birnenkompott tut's dann halt auch...
    9 junge Kokosnüsse Google ist ihr Freund ;)
  9. #9

    Zitat von georgius1 Beitrag anzeigen
    zum Beispiel ??
    Das Reispapier z.B.,ich werde selber einen Teig machen muessen.Falls Sie am Rezept interessiert sind,schreibe ich das Rezept heute abend fuer dieses Forum.