Wohnwagen-Studie Romotow: Cooler campen

W2 LIMITEDWohnwagen? Wie spießig! Zumindest bis jetzt: Zwei Neuseeländer haben einen Hightech-Caravan mit Stil entwickelt, der sich an der Technik eines Schweizer Taschenmessers orientiert. Zwar existiert das Gefährt bislang nur als Studie. Doch schon die macht Lust auf mehr.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/n...-a-876162.html
  1. #10

    Für Deutschland nichts

    Leichtbau ist ohnehin Standard bei Wohnwagen - der KLappmechanismus und die zweite Hülle dürfte zu einem Gewicht führen, dass ein normaler Fahrer in EU-Europa nicht ziehen darf.
    Vermutlich weder mit seinem Führerschein, noch seinem PKw
    Wer einen ausgewachsenen Airstream ziehen will, benötigt auch einen LKW-Führerschein plus Zugmaschine
    Das ist aber in AUS oder Neuseeland wohl kein Problem
    Für die deutsche Spezialität des Dauercampers - übrigens auch der Obrigkeit geschuldet - aber vermutlich unbrauchbar
    Ansonsten sehr schick
  2. #11

    Papier-Tiger

    Als Ingenieur kann man nur mit dem Kopf schütteln ob der Naivität mancher Designer. Der Klappmechanismus setzt sowohl bei der Kabine als auch bei der U-förmigen Lounge eine enorm belastbare Konstruktion voraus. Selbst wenn man diese aus Aluminium realisieren könnte, würde das Gefährt am Ende so schwer werden, dass es selbst von den in Neuseeland und Australien verbreiteten Pickups nicht mehr bewegt werden könnte.
  3. #12

    Was soll der kommentar?

    Zitat von grana Beitrag anzeigen
    Sieht schön aus, als Zeichnung. Zwar habe ich da einige Ideen über die Verformung der Aussenhaut, aber soll ja ein intelligenter Camper sein und da spielt wohl der Druck auf einen Teil des Anhängers keine Rolle.
    Ich habe auch einige Zeit gecampt, aber mit einem Zelt und nicht auf einem Campingplatz. Schon alleine ein Campingplatz ist doch das Ende vom "draussen" sein. Wer mal mit einem Zelt auf zweieinhalbtausend Metern mit einer gigantischen Aussicht auf ein Regenwaldgebiet gezeltet hat, wird jeden Campingplatz und jedes Wohnmobil als Klotz am Bein empfinden.
    Sind sie jetzt hier die urlaubs-polizei? Nur weil sie das toll finden, aus 2,5km höhe auf den regenwald zu blicken, müssen das ja nicht auch alle anderen als highlight empfinden.
    Und schonmal überlegt, dass ein solcher wohnwagen nicht für regenwald-touris wie sie konzipiert wurde?
  4. #13

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Caravaning hat im Tourismussektor von Neuseeland und Australien seit Jahren die höchsten Wachstumsraten, die Zahl der Campingplätze steigt rasant.

    Neuartiges Caravan-Konzept eines Designbüros aus Neuseeland - SPIEGEL ONLINE
    Dieser eine Satz entlarvt, dass auch auf Neuseeland Wohnwagen auf die spießige Art genutzt werden: nicht in der Wildnis, nicht auf der Hafenmole, nicht mitten im Dorf, nicht auf einem Floß im See schwimmend, sondern auf dem Campingplatz. Es herrscht Ordnung und Disziplin.
  5. #14

    Toller Hecht

    Zitat von grana Beitrag anzeigen
    S Schon alleine ein Campingplatz ist doch das Ende vom "draussen" sein. Wer mal mit einem Zelt auf zweieinhalbtausend Metern mit einer gigantischen Aussicht auf ein Regenwaldgebiet gezeltet hat, wird jeden Campingplatz und jedes Wohnmobil als Klotz am Bein empfinden.
    Sie sind ja ein ganz toller Hecht. Regenwald. Zweieinhalbtausend Meter. Toll. Wahrscheinlich würden Sie einem Alpenwandeer auch sagen, dass Wandern in D ohnehin nichts ist und sich erst am Mt Everest echte Bergwanderer wohl fühlen.

    Ohne Zweifel ist ein Campingplatz mehr "draussen" als ein Hotelappartement und man ist mit allem wesentlich flexibler. Und das unbestreitbare Vorteile für den Urlaub mit Kindern, die sich uaf Campingplätzen mit Gleichaltrigen recht wohl fühlen. Apropos: wieviel Kleinkinder hatten Sie denn im Regewald dabei?
  6. #15

    Zitat von anomie Beitrag anzeigen
    Zitat von grana
    Ich habe auch einige Zeit gecampt, aber mit einem Zelt und nicht auf einem Campingplatz. Schon alleine ein Campingplatz ist doch das Ende vom "draussen" sein. Wer mal mit einem Zelt auf zweieinhalbtausend Metern mit einer gigantischen Aussicht auf ein Regenwaldgebiet gezeltet hat, wird jeden Campingplatz und jedes Wohnmobil als Klotz am Bein empfinden.
    Sind sie jetzt hier die urlaubs-polizei? Nur weil sie das toll finden, aus 2,5km höhe auf den regenwald zu blicken, müssen das ja nicht auch alle anderen als highlight empfinden.
    Bitte ganz locker bleiben. Urlaubspolizei sind diejenigen, die es begrüßen und beklatschen dass man europaweit fast nirgendwo da campen darf, wo es schön ist, sondern nur da, wo es spießig ist: auf dem Campingplatz. grana hat doch niemandem Vorschriften gemacht? Ich würde es jedenfalls auch als eindrucksvolles Erlebnis empfinden und sehr genießen, mit Panorama aus 2,5 Höhenkilometern zu zelten. Nur aus Faulheit und Bequemlichkeit suche ich mir stattdessen immer ein Hotelzimmer vor Ort.

    Und schonmal überlegt, dass ein solcher wohnwagen nicht für regenwald-touris wie sie konzipiert wurde?
    Genau das hat grana noch vor Dir bemerkt (und kritisiert).
  7. #16

    Unpraktisch und teuer

    Die Studie ist "beeindruckend" und dabei bleibt es bei näherer Betrachtung über die Realisierbarkeit. Viel leichter zu realisieren sind seitlich "ausfahrbare" Wände, so wie beim Öffnen einer Schachtel. Der Vorteil dabei wäre die individuelle Anpassung an die Umgebung, oder die momentane Notwendigkeit.
    Alle Lösungen zur Raumvergrösserung erfordern zusätzliches Gewicht, es sei denn man nimmt "moderne" Materialien wie Carbon, dann sind aber ökonomische Aspekte relevant.
    Schöne Idee aber noch nicht zu Ende gedacht!
  8. #17

    Zitat von Hamberliner Beitrag anzeigen
    Bitte ganz locker bleiben. Urlaubspolizei sind diejenigen, die es begrüßen und beklatschen dass man europaweit fast nirgendwo da campen darf, wo es schön ist, sondern nur da, wo es spießig ist: auf dem Campingplatz. grana hat doch niemandem Vorschriften gemacht? Ich würde es jedenfalls auch als eindrucksvolles Erlebnis empfinden und sehr genießen, mit Panorama aus 2,5 Höhenkilometern zu zelten. Nur aus Faulheit und Bequemlichkeit suche ich mir stattdessen immer ein Hotelzimmer vor Ort.


    Genau das hat grana noch vor Dir bemerkt (und kritisiert).
    jooo genau das braucht es überall campen wo es schön ist , die frage ist nur wie lange es dort dann schön ist.
  9. #18

    Zitat von Worldwatch Beitrag anzeigen
    ... der Bimbes ohne Ende hat!

    Familienurlaub, fuer viele NUR so finanzierbar!
    Alleine von den Zinsen auf die Anschaffungskosten kann eine Familie jedes Jahr wochenlang im Hotel wohnen. In einfachen Familienpensionen kostet die Übernachtiung kaum mehr als auf 'nem Campingplatz.

    Sorry, aber Wohnwagenurlaub ist ziemlich sicher deutlich teurer als Urlaub im Hotel, in der Pension oder im Ferienhaus. Und die Campingplätze haben mehr Ähnlichkeit mit Kriegsgeangenenlagern als mit selbstbestimmtem Urlaub.

    Ich bevorzuge das Wohnmobil, und Campingplätze meide ich immer.
  10. #19

    mülltonne

    wie hier schon einige gemerkt haben kommt das design rein von der ästhetischen seite. über konstrutives design hat hier keiner nachgedacht. der wagen wird sich so nicht unter 2 tonnen realisieren lassen, die drehmechanik mit der zusätzlichen achsverschiebung wahnsinnig aufwändig und sowas beim tüv durchzukriegen ist noch mal ne ganz andere sache, damit ist das design für die mülltonne ...