Meeresforschung: Mein Freund, der Hai

REUTERS/ SeachangetechnolgyKaum ein Tier flößt uns mehr Angst ein als der Hai. Dabei geht vom Menschen eindeutig mehr Gefahr aus. Besonders die großen Arten gelten als akut bedroht. Naturschützer werben um Sympathien für die Räuber der Meere - mit Trackersystemen, mit denen man ihre Wege live verfolgen kann.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...-a-879811.html
  1. #1

    Kill Track

    Na, da werden sich die "Sportfischer" sicher freuen nun immer zu wissen wo sie ihre begehrte Trophäe finden können. Der Schuss wird nach hinten losgehen.
  2. #2

    haie

    Zitat von Pichulonco Beitrag anzeigen
    Na, da werden sich die "Sportfischer" sicher freuen nun immer zu wissen wo sie ihre begehrte Trophäe finden können. Der Schuss wird nach hinten losgehen.
    Es sind nicht sogenannte odder auch echte Sportfischer, die dem Hai gefaehrlich warden, sondern gewissenlose Haiflossenhaendler, die die Haie dezimieren. Haifischflossen sind nach wie vor eine Delikatesse in chinesischen Gerichten. Wie Tiger und Baeren werden sie oft verkrueppelt einem alngsamen Tod ueberlassen. Die Flossen werden abgeschnitten und der noch lebendige Fisch wird so zurueck ins Wasser geworfen. Aus mir unerfindlichen Gruenden wagt Niemand, dedn Chinesen etwas vorzuschreiben - auch wenn es sowieso ignoriert wird. Ja, sie hegen und pflegen ihre Pandas, aber nur, weil sie ihnen viele Millionen einbringen. Abscheulich !
  3. #3

    Notwendig

    Haie sind im Meer so notwendig wie Hornissen in der Insektenwelt.
    Warum beissen manchmal Hunde Menschen? Weil der Mensch sich falsch verhält.
    Bei Haien ist es genauso. Übrigens bei Hornissen auch.
    @Pichulonco
    Grosshaie wie der Weisse Hai werden eigentlich von "Sportfischischern" nicht als primäres Trophäen-Objekt angesehen. Es ist viel zu aufwendig diese wie auch Walhaie oder Orkas zu "angeln".
    Die gefahr geht eher von Gross-Netzen, wie in Südafrika vor den Badestränden, aus. Das ist der Irrsinn. Oder die professionellen illegalen Fischer, die Haifischflossen wollen. Aber auch da ist es selten der Groß-Hai, der in frage kommt.
  4. #4

    Walhaie

    Zitat von matjeshering Beitrag anzeigen
    Haie sind im Meer so notwendig wie Hornissen in der Insektenwelt.
    Warum beissen manchmal Hunde Menschen? Weil der Mensch sich falsch verhält.
    Bei Haien ist es genauso. Übrigens bei Hornissen auch.
    @Pichulonco
    Grosshaie wie der Weisse Hai werden eigentlich von "Sportfischischern" nicht als primäres Trophäen-Objekt angesehen. Es ist viel zu aufwendig diese wie auch Walhaie oder Orkas zu "angeln".
    Die gefahr geht eher von Gross-Netzen, wie in Südafrika vor den Badestränden, aus. Das ist der Irrsinn. Oder die professionellen illegalen Fischer, die Haifischflossen wollen. Aber auch da ist es selten der Groß-Hai, der in frage kommt.
    Matjeshering (mir laeuft das Wasser im Mund zusammen, die gibt es hier nicht.), das Smithsonian Magazine brachte letzte Woche einen Artikel ueber Walhaie. Photomodelle hatten sich mit diesen sanften Riesen zusammen im Wasser ablichten lassen, um auf deren Schicksal hinzuweisen. Dabei wurde auch erwaehnt, dass dieser zutrauliche und extreme langsame Hai zunehmend von seinen Flossen befreit und seinem Schicksal ueberlassen wird. Dagegen sind die Verluste in den afrikanischen Gross-Netzen gering. Der gemeine Hai ist nicht bedroht, sondern noch sehr zahlreich. Der Walhai dagegen ist in ernster Gefahr.
    Was auch hier so empoerend ist, ist die totale Misachtung fuer dieses Tier und die Tatsache, dass auch hier gemordet wird, um irrige und luxusbesessene Menschen zu befriedigen.
  5. #5

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Kaum ein Tier flößt uns mehr Angst ein als der Hai. Dabei geht vom Menschen eindeutig mehr Gefahr aus. Besonders die großen Arten gelten als akut bedroht. Naturschützer werben um Sympathien für die Räuber der Meere - mit Trackersystemen, mit denen man ihre Wege live verfolgen kann.

    Online-Tracking-Systeme beobachten Weiße Haie in Echtzeit - SPIEGEL ONLINE
    Keine Ahnung, wieso in entsprechenden Artikeln immer wieder die Mär aufgewärmt wird, "Der weiße Hai" oder ähnliche Filme hätten diesem sein 'schlechtes Image' verschafft. Das Haie u. U. gefährlich sein können, hat man auch schon vorher gewußt und nur ein Idiot würde nach Ansehen eines 'Haifilms' denselben für einen gefährlichen Schädling halten.
    Es ist schon richtig - die allergrößte Gefahr für diverse Arten geht von den Schiffen aus, deren widerliche Besatzungen im großen Stil Jagd auf Haifischflossen machen - wie im Artikel beschrieben, wohlgemerkt auf nichts anders. Das ist im freien Weltmeer noch nicht mal illegal und die in der Hauptsache aus Fernost stammenden Schiffe werden es früher oder später schaffen, ganze Artenreihen von Haien auszurotten, da in der Tat niemand etwas gegen diese barbarische Abschlachterei unternimmt - mir ist völlig unverständlich, wie Regierungen sowas durchgehen lassen können, dito Walfang.
    Hat man einmal gesehen -und sei es nur im TV- was diese Schlächter (das sind in meinen Augen keine Fischer) jährlich buchstäblich millionenfach diesen Fischen antun, kann man sich eigentlich nur einen Kapitän Nemo und eine Nautilus wünschen, die diesem Treiben ein Ende machen. Es steht ja wohl kaum zu erwarten, dass der Verkauf von irgendwelchen idiotischen Produkten aus den Flossen der elend verreckten Tiere von einer Regierung wie z. b. der Chinas, mal verboten wird.
    Wie so oft - der Mensch, ein rücksichtsloser Widerling...na ja, zumindest eine ganze Anzahl.
  6. #6

    Mein Freund der Hai ...

    ... mein Freund das Krokodil

    ... mein Freund der Python

    ... mein Freund der Tiger

    ... mein Freund der Wolf

    ... mein Freund der Bär


    Ach wie hat sich unser Verhältnis zu Tieren geändert ...

    Ungefähr in gleichem Maße, wie sie aus unserer näheren Umgebung verschwinden sind.

    Aus der dritten Etage einer Mietskaserne in Frankfurt-Bockenheim ist diese neue Liebe viel besser zu genießen, als aus der Nähe ...

    Die indische Mutter, die sich nicht sicher ist, ob ihr Kind vom Wasserholen wieder zurückkommt ...

    Die Mutter in Florida nahe den Sümpfen, die ihre Kleinkinder nicht unbeaufsichtigt im Garten spielen lassen kann ...

    ... die sehen das sonderbarerweise etwas differenzierter ...

    Die Beteuerungen von Experten (bspw. aus Frankfurt-Bockenheim), daß der Mensch nicht zum Beuteschema einer dieser Spezies gehört, spendet diesen anscheinend wenig Trost.

    Vielleicht sollte ein Experte aus FFM-Bockenheim mal Aufklärungsarbeit vor Ort, verbunden mit einem ökologisch korrekten Camping-Urlaub, leisten.

    Dabei eine Schulung wie man sich gegenüber einem Krokodil politisch korrekt verhält, so dass es erst gar nicht auf dumme Ideen kommt ...
  7. #7

    hier haben wohl die

    Zitat von matjeshering Beitrag anzeigen
    Haie sind im Meer so notwendig wie Hornissen in der Insektenwelt.
    Warum beissen manchmal Hunde Menschen? Weil der Mensch sich falsch verhält.
    Bei Haien ist es genauso. Übrigens bei Hornissen auch.
    @Pichulonco
    Grosshaie wie der Weisse Hai werden eigentlich von "Sportfischischern" nicht als primäres Trophäen-Objekt angesehen. Es ist viel zu aufwendig diese wie auch Walhaie oder Orkas zu "angeln".
    Die gefahr geht eher von Gross-Netzen, wie in Südafrika vor den Badestränden, aus. Das ist der Irrsinn. Oder die professionellen illegalen Fischer, die Haifischflossen wollen. Aber auch da ist es selten der Groß-Hai, der in frage kommt.
    Hai-Schützer Recht - obwohl, wir, also meine Ellis (Eltern), und mit ihnen, meine Freundin und ich, haben als Kinder eine richtige Hai-Panik in Miami Beach, wir haben damals im "The Palms Hotel & Spa Miami" 3025 Collins Ave, gewohnt, selbst im Wasser, also das war der Hotelstrand, mit erlebt! Es war einfach nur schrecklich, was da abgegangen ist. Also wir können auf diese Tiere nicht mit positiven Gedanken reagieren. Und jeder der hier meint, das wäre alles nicht so schlimm - der sollte sich mal in solch einer Situation, wieder finden. Panik von 100-derten Menschen im Wasser! Ist kein wirkliches Urlaubsvergnügen. Dazwischen noch brüllende Strandaufseher. Alle mit so gefährlich aussehenden schwarzen Harpunen ... grrrr, am besten nicht mehr zurück denken.
  8. #8

    optional

    Ich bin für Artenvielfalt und Tierschutz. Ich bekenne mich zur Nachhaltigkeit, Rücksicht und Respekt gegenüber allen tierischen Mitbewohnern unseres Planeten und ich möchte nicht das auch vermeindlich gefährliche Tiere wegen ihrer ureigenen Natur gejagt und ausgerottet werden.
    Aber warum kommt immer diese blöde Anmoderation mit dem Menschen als gefährlichstes Säugetier auf Erden???
    Ich glaube kaum dass dieses Argument irgendwie sachlich dazu dienen kann den Tierschutz voranzutreiben. Schließlcih basieren die gängigen Wildtierphobien auf überraschende oder dumme Mensch-Tier-Begegnungen und nicht auf der menschverursachten Umwälzung unseres Planeten (idustriell, militärisch, sozial, ökologisch).
  9. #9

    Ich freue mich ja immer...

    ...wie ein Kind unter dem Weihnachtsbaum, wenn ich mal die seltene Gelegenheit habe, einen zu sehen. Ob nun einen Riesenhai vor Cornwall, oder wie zuletzt einen Katzenhai beim Schnorcheln an der helgoländer Düne. Auch wenn ich die Tropen sehr liebe, man muss gar nicht weit fahren. Zum Schutz: Den Haien mangelt es einfach an Entsprechung zum Kindchenschema, sonst wären die Proteste gegen Finning etc. deutlich vehementer. :-(