"Django Unchained" und "Lincoln": Rassismus ist die Ursünde der USA

Sony PicturesQuentin Tarantino und Steven Spielberg sind zwei Regisseure, wie sie nicht unterschiedlicher sein könnten. Mit "Django Unchained" und "Lincoln" finden sie beide zum gleichen Thema: Dem Rassismus der USA - der Film über den Präsidenten wird so auch zu einer Feier der Amtszeit Barack Obamas.

http://www.spiegel.de/kultur/gesells...-a-879660.html
  1. #1

    optional

    So haben die Amis also einen Visionär an ihre Spitze gewählt und die Deutschen eher eine Revisorin, die ihre Wurzeln eher in ZentralKomitees als bei den Demokraten findet. (Das Zentralkomitee war eine ständige administrative und vor allem ausführende (exekutierende) Einrichtung der kommunistischen Partei zwischen zwei Parteitagen, welche nominell die höchste Parteiinstanz waren.
  2. #2

    Und den Völkermord an den Indianern nicht zu vergessen

    Bei Wild-West-Filmen hoffe ich immer, daß die Indianer endlich gewinnen. Das war bisher bei jedem Film enttäuschend, leider gewinnen immer die mörderischen Siedler.
  3. #3

    Denkfehler

    Der Artikel macht glauben, mit Lincoln wäre der Rassismus in den USA erldeigt gewesen. Dem war nicht so und ist zum Teil nicht so.
  4. #4

    Was John Wayne dazu meinte.

    Zitat von vantast64 Beitrag anzeigen
    Bei Wild-West-Filmen hoffe ich immer, daß die Indianer endlich gewinnen. Das war bisher bei jedem Film enttäuschend, leider gewinnen immer die mörderischen Siedler.
    Auf die Frage, warum denn immer die Cowboys gegen die Indianer gewinnen meinte er:
    "Wenn die Indianer anfangen Filme zu machen, verlieren sicherlich die Cowboxs."
  5. #5

    Die Ursünde

    Zitat von vantast64 Beitrag anzeigen
    Bei Wild-West-Filmen hoffe ich immer, daß die Indianer endlich gewinnen. Das war bisher bei jedem Film enttäuschend, leider gewinnen immer die mörderischen Siedler.
  6. #6

    Werter Herr Diez,

    "Literatur ist ein Projekt, bei dem es darum geht, den Menschen etwas Respekt, etwas Demut, etwas Einsicht zu lehren, was es heißt, ein Mensch unter Menschen zu sein. "

    Ich weiß ja nicht, woher Sie Ihren "Literatur"-Begriff haben, aber ich möchte ehrlich gesagt auch keinen Einblick in Ihren bizarren Realitätstunnel nehmen. Stattdessen will ich Ihnen mitteilen, dass Sie sich mit ihrer Definition ungewollt als larmoyanter und altkluger Bourgeois geoutet haben.
    Mit anderen Worten: Der typische Grünen-Wähler.
  7. #7

    Worte, nichts als Worte...

    Leider hat der Autor immer noch nicht zwischen Schowbiz und Wirklichkeit zu unterscheiden gelernt. Denn was das Schauspieltalent angeht, war die USA schon immer das Non-plus-Ultra. Das liegt am Selbstverstaendnis des Haut-zu-Markte-Tragens, was uns Europaeern viel spaeter zur zweiten Natur geworden ist. Wer glaubt, dass Obama die Wahlen wegen seiner Rhetorik gewonnen hat, der hat nichts von Demographie verstanden, die massgeblich dafuer verantwortlich. Rassismus is alive and kicking in Gods Own Country, was demjenigen klar wird, der einmal eine Kirche dort besucht. Immer schön nach Farben getrennt!
  8. #8

    Ursünde

    Nicht der Rassismus war (und ist) die amerikanische Ursünde, obwohl er ein schreckliches Verbrechen ist, sondern die mörderische Landnahme der Europäer auf einem Kontinent, der von Nord nach Süd von Menschen besiedelt war. Keine Rhetorik eines amerikanischen Präsidenten kann darüber hinweg täuschen, das dieses Verbrechen bis heute vor der Geschichte ungesühnt geblieben ist.
  9. #9

    Die Politik die aus Literatur entsteht...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Quentin Tarantino und Steven Spielberg sind zwei Regisseure, wie sie nicht unterschiedlicher sein könnten. Mit "Django Unchained" und "Lincoln" finden sie beide zum gleichen Thema: Dem Rassismus der USA - der Film über den Präsidenten wird so auch zu einer Feier der Amtszeit Barack Obamas.

    Georg Diez: Worte können Waffen sein - SPIEGEL ONLINE
    "Manchmal verwandelt sich sogar Politik in Literatur. Und manchmal wird aus Literatur Politik."

    genau, z.B. bei Gabriele D'Annunzio, wobei die Politik die sich aus der Literatur entwickelt hat es sogar bis ins Guinness book of Historical Disasters (ein sehr unterhaltsames Desaster bei der Gelegenheit) geschafft hat. Wenn die deutschen Literaten und die die sich dafuer halten halb so ernst waeren und ein wenig Selbstironie haetten waere viel gewonnen. Sie wuerden z.B. Lincoln verstehen, der einen sehr ausgepraegten Sinn fuer Humor hatte. Und der nicht an die Macht der Worte, sondern die macht des Gesetzes glaubte - und an die Macht der Gewehre. Das Bild das der Autor hier zeichnet sagt eigentlich mehr ueber sein Unvermoegen aus andere Standpunkte verstehen zu koennen als ueber das Thema Amerika und seine 'Ursuende' (warum verwenden so viele Linke eigentlich Begriffe die aus der Religion entnommen sind; Suende ueberhaupt und Ursuende = Erbsuende?)