Kurzfilm "R'ha": Wie ein Science-Fiction-Hit entsteht

Kaleb LechowskiDen Abgabetermin an seiner Hochschule hat er verpasst - dafür begeistert sein fertiger Kurzfilm jetzt das Internet: Über eine Million Mal wurde "R'ha" angesehen, der 22-jährige Macher aus Berlin träumt nun von Hollywood. Wir beantworten fünf Fragen zum Videohit.

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/k...-a-879460.html
  1. #30

    Yo,

    ein feiner Film. Fängt die Athmospäre gut ein - stimmungsvoll. Inhalt: nix neues - schön herausgearbeitet aber, wie "programmierbar" Lebewesen sind - und das von Computern! Witzig.

    Und bitte nicht vergessen: das ist alles von einem 22 Jährigen! Damals habe ich noch... ach lassen wir das.
  2. #31

    nope

    Zitat von Noctim Beitrag anzeigen
    Also ich kann mir kaum vorstellen, dass dies das Werk eines einzelnen Menschen von sieben Monaten sein soll. Wenn er in dieser Zeit rein gar nichts anderes gemacht hat (weder Schule, Job, Familie und Freunde), dann könnte es unter extremsten Umständen hinkommen.

    Andere These: Bis auf die Aliens hat er kaum was selbst designt und auf Open Source Models zurückgegriffen. Bei der Stadt haben vielleicht Matte Paintigs hergehalten. Allein das Design des Roboters ist so komplex, dass macht man nicht mal "so nebenbei". Nicht mal als Wunderkind.
    Ich finde es aber immer wieder lustig, wie solche Personen vorgestellt werden: Als Übermenschen, die solche Projekte in Rekordzeit aus den Ärmeln schütteln.
    Unglaubwürdig.
    Der gute Mann hinter dem Film ist ein Genie - ganz einfach. So einen gibt es nicht sehr oft. Ich kann verstehen, dass sie sich das irgendwie nicht vorstellen können. Ich kann es mir auch nicht vorstellen. Denn noch wird es stimmen, dass er das allein gestemmt hat. Selbstverständlich alles bis auf Sprache und Soundeffekte, wie Musik. Weitere Namen finden sie im Abspann.

    Ansonsten finde ich ihre Unterstellungen schon ziemlich dreist.

    Übrigens können sie sich auf seiner eigenen Site weitere Artworks von ihm anschauen. Er bastelt auch echte Formen.

    Bitte immer informieren, bevor man voreilig seine Meinung fest sattelt und glaubt es besser zu wissen.
  3. #32

    autsch

    Zitat von Felix Fabri Beitrag anzeigen
    aus dem Hause Mumm & Pitz oder: Wer das gut findet, hat eine bekloppte Phantasie.
    Anscheinend ertragen sie ihre eigene kreative Unfähigkeit nicht, um auch nur annähernd zu begreifen, welche Leistung der junge Mann hier mit seinen jungen Jahren vollbracht hat. Es ist ja nicht nur am PC designt und moduliert worden, sondern von real gemalten Skizzen beeinflusst. Und zeichnen kann der Mann sehr gut, siehe seine DevianArt Bilder. Allein das eine Lanschaftsbild ist großartig. -> http://th00.deviantart.net/fs71/PRE/...ki-d47bgwt.jpg
  4. #33

    autsch II

    Zitat von artusdanielhoerfeld Beitrag anzeigen
    Insgesamt die Bewerbungsarbeit eines Computergraphikers, mehr nicht.
    Danke, dass sie damit beweisen, wie wenig Ahnung sie von der Materie haben. Allein ein einziger Fakt widerlegt bereits ihre These - der bisher enorme Erfolg des Kurzfilms und die große Resonanz auch aus dem Filmbusiness.

    Und zeigen sie mir erst einmal die vielen "Computergraphiker", die solch ein Werk bisher geschaffen haben. Ich bin gespannt. Auch sein Audi-Konzeptcarfilmchen ist nicht zu verachten.
  5. #34

    Sehr gut gemacht.

    Das ist die Arbeit eines Studenten und die ist richtig gut geworden. Auch wenn jede Menge Besserwisser wieder nur mäkeln können.
  6. #35

    Zitat von Noctim Beitrag anzeigen
    Also ich kann mir kaum vorstellen, dass dies das Werk eines einzelnen Menschen von sieben Monaten sein soll. Wenn er in dieser Zeit rein gar nichts anderes gemacht hat (weder Schule, Job, Familie und Freunde), dann könnte es unter extremsten Umständen hinkommen.

    Andere These: Bis auf die Aliens hat er kaum was selbst designt und auf Open Source Models zurückgegriffen. Bei der Stadt haben vielleicht Matte Paintigs hergehalten. Allein das Design des Roboters ist so komplex, dass macht man nicht mal "so nebenbei". Nicht mal als Wunderkind.
    Ich finde es aber immer wieder lustig, wie solche Personen vorgestellt werden: Als Übermenschen, die solche Projekte in Rekordzeit aus den Ärmeln schütteln.
    Unglaubwürdig.
    Ach, ein Schnellkurs in Blender - 2 Wochen - ein wenig Fantasie und den "Roboter" haben sie fertig - sowas wird inzwischen recht häufig gemacht!
    Das andere - den Alien und die ganzen Muskelpakete - die Haut und Bewegungen - die sind das eigentlich technisch aufwendige!

    Eher zeigen sie das sie einfach sich nie um sowas gekümmert haben - also ihr Kommentar eher "unglaubwürdig" und aus alten Zeiten ist!
  7. #36

    Wirklich gut gemacht auf jeden Fall, aber man sollte hier trotzdem mit dem Vergeben irgendeines Wunderkind-Statuses vorsichtig sein.

    Ich sage nur Internet, Überfülle von Tutorials und Communities, nicht-ganz-so-legale Downloads einschlägiger Software usw.

    Das alles macht es vergleichsweise leicht ( mit entsprechender Motivation natürlich ) sich genügend Wissen in der 3D Materie anzueignen, auch in "sehr jungen" Jahren.

    Mehr interessieren würde mich also, wann er angefangen hat sich mit der gesamten Materie zu beschäftigen.
  8. #37

    Thema verfehlt...

    Zitat von Felix Fabri Beitrag anzeigen
    aus dem Hause Mumm & Pitz oder: Wer das gut findet, hat eine bekloppte Phantasie.
    Es geht hier nicht um die Geschichte, sondern um deren visuelle Darstellung.
    Haben Sie mal etwas zustande gebracht das auch nur 10 Menschen begeistert hat?

    Zitat von Atheist_Crusader Beitrag anzeigen
    Maschinen brauchen keine Bildschirme um Fakten voneinander auszulesen. Und sie müssen erst recht nicht englisch sprechen und schreiben. Siehe dazu den Bildschirm mit dem Ablauf des "Verhörs".
    Ergo: Es stecken Menschen dahinter.
    Nein, der Clip ist einfach FÜR Menschen gemacht.
  9. #38

    Wenn hierzulande jemand ein

    visionärer Ketzer ist, dann sind diese Menschen woanders gefeierte Virtuosen.

    Das ist in 99 von 100 Fällen so, nicht wahr?
  10. #39

    Unfassbar, wie viele Nörgler und Besserwisser sich zu tatsächlich jedem Thema finden lassen.

    Diese Arbeit ist fantastisch. Nicht mehr und nicht weniger.
    Es ist die Arbeit eines jungen Studenten, der innerhalb von 7 Monate wirklich etwas geleistet hat. Natürlich hat es nicht das Niveau eines Hollywood-Meisterwerks, aber dort arbeiten auch dutzende von Personen über einen noch längere Zeitraum mit nahezu unbegrenzten Ressourcen, gemessen daran ist der Kurzfilm R'ha ein Meisterwerk, das seines Gleichen sucht.

    Hut ab, vor dem Künstler.