Sparhaushalt 2014: Militäretat drohen zwei Milliarden Euro Zwangskürzung

DPAInsgesamt sechs Milliarden Euro müssen für den ausgeglichenen Haushalt 2014 gespart werden. Jetzt droht den Ministerien die Zwangskürzung: Falls sie selbst keine Vorschläge machen, liegt bereits ein Sparschlüssel vor. Am meisten müssten das Verteidigungs- und das Verkehrsressort bluten.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...-a-879516.html
  1. #1

    lachhaft

    Gerade 10 gefühlte Billionen rausgehauen für nutzlose "Rettungsschirme", aber jetzt grosses Gewese machen wegen läppischer 2 Milliarden? Dabei haben wir schon eines der eingedampftesten Militärs der Welt.
  2. #2

    Das Verkehrsressort soll 1,3 Mrd. sparen

    Das dürfte sehr einfach zu realisieren sein. Da Ramsauer dann weg ist, könnte man als Beispiel S21 neu auf die Tagesordnung stellen. Schon ist die Einsparung da.

    Kürzungen im Verteidigungshaushalt dürften aber angesichts der internationalen Lage sehr bedenklich sein.
  3. #3

    Kürzungen

    Besonders die Kürzung des Verteidigungsetats gefällt mir. Allerdings: Auslandseinsätze fallen demnächst flach, die Bundeswehr bleibt im eigenen Land, Ausrüstung für Gegenden mit extremen klimatischen Bedingungen wird nicht mehr benötigt. Schon eine Menge gespart.
  4. #4

    Interessant

    Spannend, dass die größte Einsparung nicht bei dem größten Haushaltsposten ist... Wäre vielleicht nicht populär?
  5. #5

    Dann sollte Niebels

    Ministerium, wie vormals geplant, ganz aufgelöst werden.
  6. #6

    2 Milliarden...

    ...entspricht in etwa der Summe des Betreuungsgeldes...letzlich landet die Re-Finanzierung beim Steuerzahler - wo auch sonst!
  7. #7

    Militäretat würde ich noch mehr kürzen

    als nur 2 Milliarden. Deutschland muss sich nicht an jedem Krieg beteiligen.Man sieht es doch in der Türkei wie unsere Soldaten verhöhnt werden von der Bevölkerung.
    Wenn das nächsten Liebe sein soll in der Nato dann danke.
    Warum sich der Schäuble überhaupt über die Finanzen 2013 Gedanken macht und 2014 einen ausgeglichenen Haushalt haben möchte macht mich stutzig. 2014 ist der doch gar nicht mehr an der Macht und Papier und Tinte ist geduldig. Verarschen können wir uns selber Herr Schäuble.
  8. #8

    Na und

    In Anbetracht einer nicht schlüssigen deutschen Sicherheitsstrategie ist eh jeder Euro dafür zu viel.

    Wie wäre es, das Militär komplett abzuschaffen, 10 Milliarden in eine internationale Polizei zu stecken (die Armee jagt auch nur Verbrecher- und das mit den falschen Mitteln und Methoden) und den Rest in die Angleichung der Wirtschaftskraft innerhalb der EU zu stecken, da hätte das Geld wenigstens die Chance auf einen produktiven Nutzen.

    Würde im übrigen auch den Frieden sichern und zwar voraussichtlich wesentlich nachhaltiger.
  9. #9

    optional

    Ach ja, typisch Deutschland... Man wählt den bequemsten Weg und kürzt einfach nur dort am meisten, wo es mangels Lobby keinen Aufschrei gibt. Also beim Verteidigungsetat. Das hat in dieser Republik ja schon immer gut funktioniert...