Moderne Kunst aus Saudi-Arabien: Verboten, schändlich, unnütz

REUTERSIslamische Predigten als ätzende Pop-Art, Tanksäulen, die sich selbst töten und sogar Frauen, die ein Auto steuern: Die Künstlergruppe "Edge of Arabia" aus Saudi-Arabien feiert mit kritischer Kunst große Erfolge - bei Experten, Sammlern und dem Volk. Eine Revolution? Gut möglich.

http://www.spiegel.de/kultur/gesells...-a-878604.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Besuchermassen, die in die Ausstellung in Dschidda strömten, zeugen davon, dass die Künstlerinnen und Künstler von "Edge of Arabia" nicht die Einzigen sind, die einen gesellschaftlichen Wandel herbeisehnen.
    Dieser abschließende Satz scheint mir etwas weit hergeholt. Wer schon mal eine Zeit lang in Saudi-Arabien war, wird den chronischen Mangel an Freizeitaktivitäten sicherlich bemerkt haben, weshalb die Besuchermassen für ein Ereignis wie eine Buchmesse, Bildungsmesse oder auch ein Shopping-Event nichts ungewöhnliches in Saudi-Arabien sind. Hier aber einen arabischen Frühlung zu wittern ist wohl der journalistischen Fantasie entsprungen. Da der Autor selbst in KSA wohnhaft wahr/ist, müsst er wissen, dass es Unterschiede zwischen der liberalen Küstenstadt Djeddah und beispielsweise Riyadh gibt, und ersteres sich wieder von der Künstlerszene in der Ostprovinz unterscheidet, die stark mit Bahrain verwurzelt ist.
  2. #2

    Es kommt auch hier die Veränderung

    langsam aber sicher. Wie der Sand aus der Wüste.