EU-Debatte in Davos: Merkel weicht Showdown mit Cameron aus

REUTERSSelbstbewusst diktiert er den versammelten Regierungschefs seine Bedingungen: Der britische Premier David Cameron treibt auf dem Weltwirtschaftsforum die Debatte über sein EU-Referendum voran. Kanzlerin Merkel straft ihn mit maximaler Gelassenheit.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...-a-879514.html
  1. #1

    der letzte Fridensnobelpreis war ein schlechter Witz

    Aber wenn Cameron es schaffen würde, diese "EU" zu sprengen, verdiente er gleich drei davon!
  2. #2

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Selbstbewusst diktiert er den versammelten Regierungschefs seine Bedingungen: Der britische Premier David Cameron treibt auf dem Weltwirtschaftsforum die Debatte über sein EU-Referendum voran. Kanzlerin Merkel straft ihn mit maximaler Gelassenheit.

    Weltwirtschaftsforum Davos: Merkel bremst Cameron in EU-Debatte aus - SPIEGEL ONLINE
    Es war doch nur eine Frage der Zeit, dass sich Widerstand gegen die Ausuferung der EU und ihrer zentralistischen Bestrebungen manifestiert!

    Recht so, Mr. Cameron: Kein Mensch braucht eine Kommission, in der Leute, die auf zwielichtige Art und Weise an die Macht kamen, ihr eigenes Reich errichten! Demokratisch kann man diesen Haufen auf keinen Fall nennen, denn wie sollten eine paar dutzend Regierungsmitglieder europäischer Staaten dies tun?

    Die EU soll sich auf eine vernünftige Außen- und Sicherheitspolitik und die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sorgen, aber nicht um wassersparende Badamaturen oder darum, wieviel E-Zapfsäulen Deutschland zu errichten hat!

    Ich glaube, dass eine mittelmäßige Staatsanwaltschaft da schnell fündig würde!
  3. #3

    Ach......, Cameron hat ins Schwarze getroffen und nebenbei Merkel die Schau gestohlen.......

    Cameron hat den richtigen Ansatz angesprochen...
    Die EU ist zu wenig konkurrenzfähig und behindert sich mit handelshemmenden Regulierungen/Richtlinien, und schadet sich mit einer missratenen, elitär-politisch verordneter, überflüssiger €urowährungsunion; welche der EU/€uroländern hohe Kosten verursachen.....
    Die deutsche Wirtschaft kümmert sich "besorgt" um britische Angelegenheiten, und mischt sich mit Warnungen ein...

    Hat man etwa insgeheim Angst, dass es Grossbritannien halt doch wirtschaftlich ausserhalb der EU/€urozone besser gehen könnte, ohne den Mühlstein €uro am Hals zu haben?
    Grossbritannien wird ja nicht ohne Kleider dastehen,...es wird bei einem allfälligen EU-Austritt aufgrund seines politisch internationalen Gewichts, mindestens den
    Status von Norwegen oder der Schweiz (Wirtschaftsabkommen als Zugang zum EU-Binnenmarkt) aushandeln können.

    Man bedenke..., GB wird dann frei und losgelöst sein von handelshemmenden internen EU-Richtlinien, Regelungen; frei von Haftung und Haftungsverschuldung im Bezug auf den missratenen €urowährungsraum (im Gegensatz z. B. zu Deutschland, welches in Billionen-Haftungsverschuldung gefangen ist).

    Grossbritannien könnte sich zu einem wirtschaftlich-prosperierenden, wendigem Schnellboot entwickeln, autonom etliche Wirtschaftsabkommen mit
    Schwellenländern wie Indien, China, Südkorea, Vietnam, Indonesien ua... abschliessen.
    Auch die deutsche Wirtschaft muss sich überlegen,
    ob sich ein geordnetes "Freimachen" bzw. eine Verkleinerung dieser elitär-politisch verordneten, missratenen €urowährungsunion sich nicht
    doch auszahlt....

    Man muss bedenken, welch weitere unnötige
    Kosten, eine problembehaftete Währungsunion der Wirtschaft so erspart bleiben kann, die sonst auf die deutsche Wirtschaft umgelegt werden
    könnte (Fiskal-Regulierungen, höhere Steuern und Abgaben, dauerhafte Transferzahlungen; zwecks Eindämmung der €urokrise..)
  4. #4

    Herrlich!

    ... würde der Lanz sagen. "Merkel weicht Showdown mit Cameron aus" - "Kanzlerin Merkel straft ihn mit maximaler Gelassenheit" // Ich glaube ähnlich lustig waren zuletzt die Gedicht-Interpretationen in der zehnten Klasse ... Jaja, jeder wie es ihm gefählt.
  5. #5

    Zitat von neu_ab Beitrag anzeigen
    Aber wenn Cameron es schaffen würde, diese "EU" zu sprengen, verdiente er gleich drei davon!
    Das ist nicht wirklich verwunderlich, gehören doch die meisten der Verantworlichen zum Dunstkreis der 68er-Generation.
  6. #6

    Na prima . . .

    Frau Merkel " straft " Cameron mit maximaler Gelassenheit. Überheblichkeit wäre sicher die bessere Definition. Politiker sind Menschen, welche gestellten Fragen ausweichen und nicht gestellte Fragen beantwortet. . . . nicht immer aber immer öfters. Ich habe anonym zitiert und ergänzt. Schade, das mir das nicht eingefallen ist.
  7. #7

    Angie ist in Hamburg geboren,

    daher kennt sie den ganz wichtigen (ur-)hanseatischen Grundsatz: "Wenn Dir einer schräg kommt: AM BESTEN NICHT MAL IGNORIEREN!"
  8. #8

    Ich danke ihr

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Selbstbewusst diktiert er den versammelten Regierungschefs seine Bedingungen: Der britische Premier David Cameron treibt auf dem Weltwirtschaftsforum die Debatte über sein EU-Referendum voran. Kanzlerin Merkel straft ihn mit maximaler Gelassenheit.

    Weltwirtschaftsforum Davos: Merkel bremst Cameron in EU-Debatte aus - SPIEGEL ONLINE
    ich danke ihr. Mehr als maximale Gelassenheit hat der Eton-Boy nun wirklich nicht verdient. Die Briten stehen schon lange abseits, mit Frankreich und auch mit (Montis) Italien zusammen macht Deutschland Europa. Mehr braucht es nicht. Da, und nur da, ist Merkels Stoizismus mal von grossen Vorteil;-)
  9. #9

    JaJa wie immer

    redet unsere beliebteste poltitikerin und zugleich kanzler sorglos "ich halt meinen mund dann bleib ich im amt" nur ihre rede runter die ihr diktiert wurde...ich glaube langsam sie ist nur eine marionette in ihrer partei. kein bisschen ehrgefühl und immer nur sparen sparen sparen...wie immer aber man sollte endlich mal investieren. Ein schritt wirklich zusparen ist diesen verdammten und erfolglosen rettungsschirm zustoppen. Die Millarden an griechenland spanien usw werden leider noch meine enkel abzahlen müssen die für die misswirtschaft und die wahnwitzige idee aus 25 ländern, wo vllt zwei drei wirtschaftlich gut dastehen eins zumachen. Es ist zeit für einen Neuanfang ala camaron