Urteil zur Arbeitszimmer-Klage: Lehrer gehen leer aus

dapdSie wollten Geld haben für ihre Arbeitszimmer - und scheiterten auch vor dem Bundesverwaltungsgericht: Drei Lehrer klagten sich durch drei Instanzen, um eine Zulage für das häusliche Büro durchzusetzen. Die Richter entschieden anders - schließlich verdienten die Studienräte schon genug.

http://www.spiegel.de/schulspiegel/b...-a-879494.html
  1. #110

    Haben Sie schon eimmal die Gehälter verglichen?

    Zitat von Sergejewitsch Beitrag anzeigen
    Haben Sie mal die Schülerzahlen pro Lehrer verglichen?
    Vor einiger Zeit gab es hier eine Diskussion mit einem Foristen, der sich in England auch über großzügig privat erreichbare Lehrer gefreut hatte, die sogar von sich aus regelmäßig alle......
    Haben Sie schon eimmal die Gehälter verglichen?
    Die deutschen Lehrer sind Spitzenverdiener.

    Würden die deutschen Lehrer soviel verdienen, wie man durchschnittlich (nach Kaufkraftkorrektur) in westlichen Industrieländern als Lehrer verdient, hätten wir 10 Schüler pro Klasse. Aber die GEW / die dort "engagierten" Lehrer pokern die Gehälter dermaßen hoch, dass die Ministerien nur die Klassenzahlen hochsetzen können, um Unterricht(sausfall) überhaupt noch finanzieren zu können.
  2. #111

    Für Finnland stimmt das!

    Zitat von discotieren Beitrag anzeigen
    Haben Sie schon eimmal die Gehälter verglichen?
    Die deutschen Lehrer sind Spitzenverdiener.

    Würden die deutschen Lehrer soviel verdienen, wie man durchschnittlich (nach Kaufkraftkorrektur) in westlichen Industrieländern als Lehrer verdient, hätten wir 10 Schüler pro Klasse. Aber die GEW / die dort "engagierten" Lehrer pokern die Gehälter dermaßen hoch, dass die Ministerien nur die Klassenzahlen hochsetzen können, um Unterricht(sausfall) überhaupt noch finanzieren zu können.
    Finnische Lehrer haben etwa ein Drittel niedrigere Bruttoeinkommen und höhere Steuern. Deshalb kann sich Finnland mehr Lehrer leisten. Das Ergebnis ist bei PISA nachzulesen!
  3. #112

    Vergleich

    Zitat von kaksonen Beitrag anzeigen
    Finnische Lehrer haben etwa ein Drittel niedrigere Bruttoeinkommen und höhere Steuern. Deshalb kann sich Finnland mehr Lehrer leisten. Das Ergebnis ist bei PISA nachzulesen!
    Sie dürfen dabei aber nicht vergessen, dass z.B. ein SekII Lehrer in Finnland (und auch sonst überall in Europa) nur eine Unterrichtsverpflichtung von 18 Stunden hat (35000 Einstiegsgehalt) , im Gegensatz zu einem deutschen Lehrer, der auf 26 Stunden kommt. (Verdienst: 42000).
    Für eine Oberstufen-"Klasse", die sagen wir mal 36 Stunden Unterricht hat, benötigt man in Finnland zwei volle Lehrerstellen (70 000€), in Deutschland aber nur rund 1,4 (58000€), natürlich ist die Gesamtrechnung etwas schwieriger, da noch Pensionsansprüche etc mit einfließen müssten.
    Für die Personalkosten sind nicht nur die Lehrergehälter ausschlaggebend, sondern auch die Unterrichtsverpflichtung, die Wochenstundenzahl der Schüler, die sonstigen Beschäftigten (in D übernehmen die Lehrer z.T. Aufgaben, die in Finnland von Nichtlehrern erledigt werden), usw.
    Im Übrigen liegt Deutschland bei den Bildungsausgaben im europ. Vergleich auf den letzten Plätzen.
  4. #113

    [QUOTE=discotieren;11875249
    Würden die deutschen Lehrer soviel verdienen, wie man durchschnittlich (nach Kaufkraftkorrektur) in westlichen Industrieländern als Lehrer verdient, hätten wir 10 Schüler pro Klasse.[/QUOTE]
    Aber nur, wenn entsprechend mehr Lehrer eingestellt würden.
    Wenn Sie daran glauben, ist Ihnen nicht zu helfen.

    [QUOTE=discotieren;11875249Aber die GEW / die dort "engagierten" Lehrer pokern die Gehälter dermaßen hoch, dass die Ministerien nur die Klassenzahlen hochsetzen können, um Unterricht(sausfall) überhaupt noch finanzieren zu können.[/QUOTE]

    Für beamtete Lehrer gibt es keine Tarifverhandlungen, wie Sie eigentlich wissen könnten. Ihr GEW-Bashing ist hier völlig sinnlos.
  5. #114

    Abgesehen davon, daß das alles mit dem Thema "telefonische Erreichbarkeit", um das es eigentlich ging, überhaupt nichts zu tun hat, stimmt an Ihrem Beitrag auch inhaltlich nichts:

    Zitat von discotieren Beitrag anzeigen
    Haben Sie schon eimmal die Gehälter verglichen?
    Die deutschen Lehrer sind Spitzenverdiener.
    Die deutschen Lehrer sind zwar nicht so schlecht bezahlt wie in manchen anderen Ländern, an Schweizer Gehälter z. B. kommen sie aber nicht heran.
    Zitat von discotieren Beitrag anzeigen
    Würden die deutschen Lehrer soviel verdienen, wie man durchschnittlich (nach Kaufkraftkorrektur) in westlichen Industrieländern als Lehrer verdient, hätten wir 10 Schüler pro Klasse.
    Die Rechnung dürfen Sie mir gerne mal detailliert vorführen. Bei einer tatsächlichen Klassengröße von 25 bis 30 Schülern (teilweise noch mehr) hieße das, daß die deutschen Lehrer zweieinhalb bis dreimal soviel verdienten wie der Durchschnitt; das wären grob geschätzt 75.000 Euro brutto jährlich. Der tatsächliche Betrag lautet 30.000 Euro (Einstiegsgehalt Sek I).

    Zitat von discotieren Beitrag anzeigen
    Aber die GEW / die dort "engagierten" Lehrer pokern die Gehälter dermaßen hoch, dass die Ministerien nur die Klassenzahlen hochsetzen können, um Unterricht(sausfall) überhaupt noch finanzieren zu können.
    Die GEW spielt keine große und im Bereich der Gymnasiallehrer gar keine Rolle. Mit Gehaltsverhandlungen hat sie schon überhaupt nichts zu tun, die gibt es bei Beamten nämlich nicht.
  6. #115

    Zitat von TS_Alien Beitrag anzeigen
    Solche Pool-Angebote funktionieren aber nur, wenn man nicht regalmeterweise Bücher benötigt. Woher wollen Sie vorab wissen, welches Buch Sie benötigen, wenn Sie einen interessanten neuen Aspekt im Unterricht vorbereiten wollen?
    Dann frag ich mich, warum wir überhaupt noch Universitätsbiblitoheken haben. Und wie Generationen von Studenten mit diesem angeblich nicht funktionierendem Pool-Angebot zurechtgekommen sind, ohne selbst Regalmeterweise Bücher zuhause gehabt zu haben.
  7. #116

    Lehrer und Richter

    können steuerlich kein häusliches Arbeitszimmer absetzen.
  8. #117

    # 99 - gazettenberg

    ein deutscher A-13-sitzbeamter hat ein amtsangemessenes arbeitszimmer, schreibtisch usw.
    lehrerInnen leben meist in käfighaltung - 104 kollegInnen in EINEM raum - pro nase 1 qm tischfläche, 80 cm regallänge und ein schließfach, in das noch nicht mal ein größerer atlas passt (so 30x30x30 - mit glück!) große schulen haben dann noch sog. lehrerarbeitszimmer mit PC-ausstattung - zB 30 PC-plätze und 10 tischarbeitsplätze für die besagten 104 KollegInnen... - und das bei bis zu 150 schülerInnen - die ja auch "verwaltet" werden müssen - und bis zu 5 korrekturgruppen zu rund je 25-30 heften... was dem sitzbeamten im ministerium oder sonstwo recht ist, ist mir schon lange billig - ach übrigens: der leiter einer schule mit 1250 schülerInnen und 104 kollegInnen hat mit einem 16-qm-büro mehr, als er eigentlich haben dürfte; vielleicht erhellt auch daraus, warum es immer schwieriger wird, für die schulleitung passende leute zu finden...