Gedenkfeier für SPD-Politiker Struck: "Kinder, jetzt hört mal auf"

DPAVier Wochen nach dem Tod Peter Strucks hat die Berliner Polit-Prominenz dem SPD-Politiker gedacht - eigentlich ein trauriger Anlass. Doch es wurde eine überraschend heitere Veranstaltung - dank CDU-Mann Kauder und Ex-Kanzler Gerhard Schröder.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...-a-879506.html
  1. #1

    Sie hat

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Vier Wochen nach dem Tod Peter Strucks hat die Berliner Polit-Prominenz dem SPD-Politiker gedacht - eigentlich ein trauriger Anlass. Doch es wurde eine überraschend heitere Veranstaltung - dank CDU-Mann Kauder und Ex-Kanzler Gerhard Schröder.

    SPD gedenkt Peter Struck - SPIEGEL ONLINE
    höchstens *des* SPD-Politikers gedacht. Und das auf der Titelseite...
  2. #2

    Welche Chefs?

    Zitat von Artikel Beitrag anzeigen
    Irgendwann zu Zeiten der Großen Koalition habe es mal eine Runde gegeben, in der damalige Finanzminister sich bitterlich darüber beklagt habe, dass die Fraktionen an ihm vorbei einen finanzpolitischen Vorstoß gewagt hätten, erzählt Kauder. Steinbrück habe die Kanzlerin gebeten, die Fraktionschefs zurückzupfeifen.
    SPD gedenkt Peter Struck - SPIEGEL ONLINE
    Struck hat also Merkel gebeten, die FraktionschefS zurückzupfeifen. Das heißt doch wohl: die Chefs der Koalitionsfraktionen, denn Oppositionsführer lassen sich in aller Regel nicht von der Regierungschefin zurückpfeifen. Die Chefs der Koalitionsfraktionen waren aber: Struck und Kauder. Da Struck wohl kaum Merkel gebeten haben wird, ihn selbst zurückzupfeifen, hat Struck wohl die Bitte geäußert, (nur) Kauder zurückzupfeifen. Das hat Kauder, der Erzähler der Anekdote etwas kaschiert. Und Spiegel Online hat es dabei belassen!
  3. #3

    Würdig!

    Eine würdige, überparteiliche Veranstaltung. Kompliment an Volker Kauder, der zu seinen Freundschaften steht, auch wenn's wahlkampftaktisch eher unpassend ist.

    Politiker mit Ecken wie Struck werden dem Land fehlen.
  4. #4

    Der Dativ ist dem Genitiv sein Feind, oder?

    ...und so gedenken wir gemeinsam dem Politiker, oder lieber das Politiker
  5. #5

    optional

    schade, dass jetzt auch beim Spiegel kein vernünftiges Deutsch mehr geschrieben wird!
  6. #6

    Zitat von bine53 Beitrag anzeigen
    ...und so gedenken wir gemeinsam dem Politiker, oder lieber das Politiker
    Das ist zwar lustig, aber auch sehr traurig! Und, es wird täglich schlimmer! Auch sprachlich schafft sich Deutschland ab...
  7. #7

    Leider fehlen der Politik

    solche wohltuenden Charaktere immer mehr. Peter Struck hatte etwas ehrlich Verbindendes über Parteigrenzen hinweg. Zugänglichkeit und Geradlinigkeit gepaar mit menschlicher Wärme - das zeichnet eigentlich keinen Spitzenpolitiker hierzulande mehr aus. Leider.
  8. #8

    nanana

    Zitat von kappesstepp Beitrag anzeigen
    höchstens *des* SPD-Politikers gedacht. Und das auf der Titelseite...

    Nicht alles vorsagen, ja!
    Und nicht immer dieser Wesfall. Gebt dem Wemfall eine Schanze.
    Schließlich heißt es ja schon "nahe seines Hauses".
    Beweiß: Tagesschausprecher.
    Oder eher Beschwarz ...
  9. #9

    Achtung Zitierfehler!!

    Zitat von ellereller Beitrag anzeigen
    Struck hat also Merkel gebeten, die FraktionschefS zurückzupfeifen. Das heißt doch wohl: die Chefs der Koalitionsfraktionen, denn Oppositionsführer lassen sich in aller Regel nicht von der Regierungschefin zurückpfeifen. Die Chefs der Koalitionsfraktionen waren aber: Struck und Kauder. Da Struck wohl kaum Merkel gebeten haben wird, ihn selbst zurückzupfeifen, hat Struck wohl die Bitte geäußert, (nur) Kauder zurückzupfeifen. Das hat Kauder, der Erzähler der Anekdote etwas kaschiert. Und Spiegel Online hat es dabei belassen!
    Nicht Struck hat Merkel gebeten, sondern Steinbrück!! Und der war Finanzminister, nicht Fraktionschef. Bei falscher Prämisse sonst sehr logisch entwickelt das Ganze. Jurist, der Herr Verfasser?