BGH-Urteil: Internet gehört zur Lebensgrundlage

dapdOhne Web und E-Mail geht es nicht: Der Bundesgerichtshof hat entschieden, dass der Internetzugang bei Privatpersonen zur Lebensgrundlage gehört. Nun können Verbraucher Schadenersatz fordern, wenn das Netz ausfällt.

http://www.spiegel.de/netzwelt/netzp...-a-879481.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ohne Web und E-Mail geht es nicht: Der Bundesgerichtshof hat entschieden, dass der Internetzugang bei Privatpersonen zur Lebensgrundlage gehört. Nun können Verbraucher Schadenersatz fordern, wenn das Netz ausfällt.

    BGH-Urteil: Schadenersatz bei Internet-Ausfall vom Provider - SPIEGEL ONLINE
    Insofern auch interessant, als das von der Leyen (wie so vieles anderes) dies auch bei Arbeitlosen und Co anders sieht, denn dort ist für Internet irgendwas zwischen 2-3€ veranschlagt.

    Aber das ist ja alles, samt der Ablehnung von Mindestlöhnen verfassungswidrig und es schert dennoch niemanden, das Pack wird weiterhin gewählt.
  2. #2

    optional

    "Da er als Privatmann durch den Internetausfall keinen Vermögensschaden erlitten habe, sollte er zunächst keine Schadenersatzzahlungen erhalten."

    Privatleute sollen in Deutschland alles für lau machen. Zeit kostet ja nichts. Also schnell noch ein paar Gesetze und Formulare erfinden, damit der doofe Deutsche nicht auf andere dumme Ideen (Ausser Fernsehen und SPON lesen) in seiner Freizeit kommt.
  3. #3

    Die deutschen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ohne Web und E-Mail geht es nicht: Der Bundesgerichtshof hat entschieden, dass der Internetzugang bei Privatpersonen zur Lebensgrundlage gehört. Nun können Verbraucher Schadenersatz fordern, wenn das Netz ausfällt.

    BGH-Urteil: Schadenersatz bei Internet-Ausfall vom Provider - SPIEGEL ONLINE
    Dann müßte H4 auch erhöht werden!
  4. #4

    Schon wieder 1&1

    Selten hatte eine TV-Werbung so wenig mit der Realität zu wie bei 1&1. Das Wort Kundenservice existiert für das Unternehmen nicht.
  5. #5

    optional

    Sehr richtig dieses Urteil. Ich hoffe nun reagiert die Telekom bei der nächsten Störung auch mal etwas schneller!
  6. #6

    Nö...

    Zitat von kdshp Beitrag anzeigen
    Dann müßte H4 auch erhöht werden!
    ...Menschen die Hartz 4 beziehen gelten nicht als Privatpersonen...die haben ja auch keinen Schutz der Persönlichen Daten oder der Wohnung (wenn Kontrolleure kommen und man sie nicht reinläßt wird gekürzt)... H4ler sind immer im Dienst....
  7. #7

    optional

    Wobei noch nicht geklärt wurde, ab wann ein Schadensersatzfall eintritt. Die Telekom verspricht Privatkunden binnen 24h eine Störung zu beheben. Könnten betroffene Kunden hier auch schon Schadensersatz fordern oder müssten sie erst noch 2 Monate warten und zusätzlich einen Mobilfunkvertrag abschließen? ^^
  8. #8

    Traurig, aber immerhin

    Wenn man sich vor Augen hält, wie kritische eine funktionierende Kommunikation ist und welche Mühen es kostet, eine Alternative zu besorgen, dann ist der Schadenersatz ein sehr trauriger Witz.
    Trost:
    Immerhin ist nun von Rechts wegen mal definiert, dass sich diese Telekommunikationsunternehmen nicht beliebig gerieren dürfen. Vielleicht führt es ja dazu, dass sie irgendwann auch zu einem minimalen Service verpflichtet werden. Dann hätte dies ja sein Gutes...
  9. #9

    ist das wirklich so?

    Zitat von fatherted98 Beitrag anzeigen
    ...Menschen die Hartz 4 beziehen gelten nicht als Privatpersonen...die haben ja auch keinen Schutz der Persönlichen Daten oder der Wohnung (wenn Kontrolleure kommen und man sie nicht reinläßt wird gekürzt)... H4ler sind immer im Dienst....
    ... bitte um Konkretes. Gerichtlich bestätigt?