Arbeitgeber Kirche: "Christ sein ist auch eine Qualifikation"

CorbisWelcher Konfession ihr Arzt angehört, ist den meisten Patienten wohl egal. Trotzdem kommen Mediziner in katholischen Kliniken an der Glaubensfrage nicht vorbei. Stefan Heße, Stellvertreter des Kölner Erzbischofs, verteidigt das Kriterium für die Bewerberauswahl.

Katholische Kirche als Arbeitgeber: Konfession gilt als Qualifikation - SPIEGEL ONLINE
  1. #1

    optional

    Ein kirchlichen Arbeitgeber akzeptiert man doch wohl nur in äusserster Not.
  2. #2

    Staat und Kirche

    Wann wird Staat und Schwachsinn in Seutschland endlich getrennt. Die Katholische Kirche ist ein Verein der geistig zurückgebliebene ausnutzt und Verbrecher schützt. Ee gehört verboten statt mit Sonderechten ausgestattet und mit Steuergeldern unterstützt!
  3. #3

    Bei der Menge öffentliche Gelder

    gilt nach meiner Auffassung Artikel 3/3 gg.
    Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden
  4. #4

    Bei dem Rückgang an Katholiken

    gibt es bald auch kein ausreichend qualifiziertes Personal mehr. Ist ja nur eine Rechenaufgabe. Allerdings dürften sich dann mehr Menschen mit Hang zu Kindern auch in diesen Krankenhäusern beschäftigen lassen. Ganz gruselige Entwicklung !
  5. #5

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Welcher Konfession ihr Arzt angehört, ist den meisten Patienten wohl egal. Trotzdem kommen Mediziner in katholischen Kliniken an der Glaubensfrage nicht vorbei. Stefan Heße, Stellvertreter des Kölner Erzbischofs, verteidigt das Kriterium für die Bewerberauswahl.

    Katholische Kirche als Arbeitgeber: Konfession gilt als Qualifikation - SPIEGEL ONLINE
    Hier hilft nur noch Max Liebermann weiter: „Ick kann jar nich soville fressen, wie ick kotzen möchte.“[
  6. #6

    Religion als Qualifikation, WTF.

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Welcher Konfession ihr Arzt angehört, ist den meisten Patienten wohl egal. Trotzdem kommen Mediziner in katholischen Kliniken an der Glaubensfrage nicht vorbei. Stefan Heße, Stellvertreter des Kölner Erzbischofs, verteidigt das Kriterium für die Bewerberauswahl.

    Katholische Kirche als Arbeitgeber: Konfession gilt als Qualifikation - SPIEGEL ONLINE
    Ich empfehle den Herren das Studium unseres Grundgesetzes,
    Art. 3 (3) Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.

    Zumal kirchliche Einrichtungen (Krankenhäuser, Kindergärten) zum überwiegenden Teil aus öffentlichen Mitteln finanziert werden, ist es ein NoGo dass kirchliche Dogmen über gesellschaftliche Vorgaben gestellt werden.
    Kirchen und Kirchenrecht haben sich dem weltlichen Grundgesetz unterzuordnen. Beim letzten Parteitag der Piraten in Bayern wurde u.a. deshalb mein Antrag auf Aufnahme der sexuellen Orientierung in das GG auch mit breiter Mehrheit angenommen.
  7. #7

    Monopol

    Zitat von sprechweise Beitrag anzeigen
    Ein kirchlichen Arbeitgeber akzeptiert man doch wohl nur in äusserster Not.
    Das können sich mittlerweile Millionen ArbeitnehmerInnen nicht mehr aussuchen.

    Insbesondere in den Bereichen Erziehung, Betreuung, Gesundheit, Pflege (Kindergärten, Schulen, Krankenhäuser, Altenheime...) haben die Kirchen in vielen Gegenden ein Monopol.

    Zwar werden diese Einrichtungen oft bis zu 100 Prozent vom Steuerzahler bezahlt, aber die Kirchen bestimmen, was die Beschäftigten privat tun und lassen dürfen.
    D. h. keine Scheidung, Zwangsmitgliedschaft in der Kirche, keine Verstöße gegen kirchliche Ansichten (und seien sie noch so verstaubt und menschenverachtend).
    Die Kirchen bestimmen, wen und wie man zu lieben hat und was man glauben soll - obwohl das mit dem Arbeitsplatz rein gar nichts zu tun hat.
    Wir brauchen endlich Gesetze dahingehend, dass die Freiheitsrechte der Arbeitnehmer nach "Kirchenrecht" nur dann eingeschränkt werden dürfen, wenn die Tätigkeit unmittelbar in einer religiösen Tätigkeit liegt (Pastoren, Ordensschwestern etc.).

    Nicht aber bei Tätigkeiten, die auch der Staat oder private Einrichtungen anbieten könnten.

    Warum tun die Politiker hier nichts???
  8. #8

    Ein Staat im Staate, von allen bezahlt,

    aber ohne Mitsprache. Und mit rückständigen Sozialstandards und eingeschränkten Grundrechten, ein rechtsfreier Raum. Ein Rest von Mittelalter, hoffentlich bald abgeschafft, aber keiner traut sich.
  9. #9

    Zitat von markeg Beitrag anzeigen
    gilt nach meiner Auffassung Artikel 3/3 gg.
    Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden
    Das GG müsste eingentlich unabhängig von der Höhe der staatlichen Gelder für alle Einrichtungen innerhalb Deutschlands gelten.
    Sie sagen ja, solange die Kirche selbst zahlt dürfe sie Staat im Staate sein. Das wäre auch falsch.