Die schnellsten Aufzüge der Welt: Himmelwärts mit Highspeed

Daniel ShihEs ist nicht das höchste Gebäude der Welt, aber dafür hat es den schnellsten Aufzug: Im Taipei 101 in Taiwan befördert der Lift die Besucher mit 60 km/h nach oben. Doch diesen Rekord wird schon bald ein anderer Wolkenkratzer ablösen. Die schnellsten Fahrstühle der Welt in der Übersicht.

http://www.spiegel.de/reise/aktuell/...-a-879419.html
  1. #1

    Oje,

    was für ein Wahn!! Diese Hochhausbauidotie sollten wir Europäer nicht als Vorbild haben. Wir haben eine andere Sicht der Dinge. Lieber das Alte erhalten und von den wunderschönen europ. Kulturbauten profitieren und mit modernen Innovationen verschönern, als dem Arabien/Asien-ich-bin-größer/meiner-ist-länger-als-Deiner-Wahn verfallen.
  2. #2

    Faszinierend

    Schade, dass der Artikel praktisch keine technischen Informationen enthält. Aufzugstechnik in derartigen Wolkenkratzern ist Hochtechnologie. Neben der allumfassenden Sicherheit spielen Komfortaspekte (z.B. Druckausgleich, Beschleunigungsverhalten), Leichtbau, Antriebstechnik (z.B. Linearmotor), Aerodynamik, "intelligente" und energieeffiziente Steuerungen und viele weitere Technologien eine bedeutende Rolle. Faszinierend finde ich auch, dass man Aufzüge für Gebäude, die in bisher unbekannte Höhen vorstoßen, voher nicht erproben kann, denn dazu bedürfe es ja eines vergleichbar hohen Turms für Erprobungszwecke. Ob und wie gut eine Anlage funktioniert, erweist sich erst nach Inbetriebnahme. Übrigens hätte in dieser Liste auch der Aufzug in die Panorama-Etage des Kollhoff-Towers am Potsdamer Platz in Berlin eine Erwähnung verdient: mit immerhin 31 Kilometern pro Stunde einer der schnellsten (angeblich sogar der schnellste) in Europa.
  3. #3

    Zitat von Alfons Emsig Beitrag anzeigen
    Schade, dass der Artikel praktisch keine technischen Informationen enthält. Aufzugstechnik in derartigen Wolkenkratzern ist Hochtechnologie. Neben der allumfassenden Sicherheit spielen Komfortaspekte (z.B. Druckausgleich, Beschleunigungsverhalten), Leichtbau, Antriebstechnik (z.B. Linearmotor), Aerodynamik, "intelligente" und energieeffiziente Steuerungen und viele weitere Technologien eine bedeutende Rolle.

    In der Tat.

    Für "konventionelle" Aufzugstechnik mit Seil / Flaschenzug / Gegengewicht dürfte da schön lange das Ende der Fahnenstange erreich sein. Ich denk mal der Trand bei den Langstrecken-Hochgeschwindigkeits-Aufzügen geht wohl Richtung Vertikal-Magnetschwebetechnik.
    Star Trek Turbolifte, wir kommen ;-)
    In wie weit werden Fahrstühle dieser Kategorie eigentlich nach aerodynamischen Gesichtspunken entworfen? Bei >60km/h wird langsam auch der cw-Wert interessant...
  4. #4

    Wer hat die Aufzüge gebaut ?

    Wenn ich in Asien bin, stelle ich mit Befriedigung fest, dass ich oftmals mit deutschen Aufzügen in die Höhe befördert werde.

    Im Artikel vermisse ich den Hinweis darauf, wieviele dieser Super-Aufzüge "Made in Germany" sind !
  5. #5

    Grenzen konventioneller Aufzugstechnik

    Zitat von dr.u. Beitrag anzeigen
    In der Tat.

    Für "konventionelle" Aufzugstechnik mit Seil / Flaschenzug / Gegengewicht dürfte da schön lange das Ende der Fahnenstange erreich sein. Ich denk mal der Trand bei den Langstrecken-Hochgeschwindigkeits-Aufzügen geht wohl Richtung Vertikal-Magnetschwebetechnik.
    Star Trek Turbolifte, wir kommen ;-)
    In wie weit werden Fahrstühle dieser Kategorie eigentlich nach aerodynamischen Gesichtspunken entworfen? Bei >60km/h wird langsam auch der cw-Wert interessant...
    Im Bergbau gibt es derzeit Fördermaschinen mit bis zu gut 3 Kilometern Seillänge und bis zu 18 Meter / Sekunde Fahrgeschwindigkeit. Dort findet typischerweise auch Personenfahrt statt, wenn auch normalerweise langsamer, was in erster Linie der recht offenen Förderkorb-Architektur geschuldet sein dürfte.

    Man kann aber sehen, dass bei den Aufzügen im Artikel keine wesentlichen physikalischen Grenzen berührt werden.
    Dennoch wären genauere technische Angaben natürlich interessant. Unter anderem auch die Leistung der Antriebsmotoren, die durchaus in die Megawatt - Klasse vorstoßen könnten ...
    Derartige Hochhäuser sind Prestige-Projekte, d.h. mit gespitztem Rotstift würde kaum eines der genannten Hochhäuser realisiert. Zu teuer, zu hohe Betriebskosten.
  6. #6

    Zitat von Theoline Beitrag anzeigen
    was für ein Wahn!! Diese Hochhausbauidotie sollten wir Europäer nicht als Vorbild haben. Wir haben eine andere Sicht der Dinge. Lieber das Alte erhalten und von den wunderschönen europ. Kulturbauten profitieren und mit modernen Innovationen verschönern, als dem Arabien/Asien-ich-bin-größer/meiner-ist-länger-als-Deiner-Wahn verfallen.
    Wer ist "wir"? Ich bin Europäer und finde Hochhäuser toll, ästhetisch wie ökonomisch/ökologisch. Lieber vertikal als horizontal bauen, irgendwann ist sonst der Platz alle.
  7. #7

    Zitat von Na Sigoreng Beitrag anzeigen
    Wenn ich in Asien bin, stelle ich mit Befriedigung fest, dass ich oftmals mit deutschen Aufzügen in die Höhe befördert werde.

    Im Artikel vermisse ich den Hinweis darauf, wieviele dieser Super-Aufzüge "Made in Germany" sind !
    Also: Die Doppeldeckeraufzüge im Shanghai World Financial Center sind von ThyssenKrupp und damit „Made in Germany“ - siehe Link Hier gibt es die schnellsten Aufzüge der Welt
  8. #8

    Zitat von michael23 Beitrag anzeigen
    Also: Die Doppeldeckeraufzüge im Shanghai World Financial Center sind von ThyssenKrupp und damit „Made in Germany“ - siehe Link Hier gibt es die schnellsten Aufzüge der Welt
    Sehr interessant, dass unsere "Made in Germany" Aufzüge weltweit ihren Platz finden. Habe neulich eine Reportage über einen neu erbauten Wolkenkratzerkomplex (Eton Place Dalian) in China gesehen. Die haben über 40 Kone Aufzüge für ihre Wolkenkratzer geordert, fand ich sehr beeindruckend wie viel Wert auf deutsche Qualitätsware gelegt wird :)